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„Münsteraner CDU-Bürgermeisterin in Sachen Delfinschutz handlungsunfähig – Kommunalpolitiker sitzen mit ihren Hintern auf ihren Händen“

Pressemitteilung von RSS-Feed Journal Society GmbH
27.08.2009 - 14:46 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) 27.08.2009 - (Münster/Duisburg/Hagen - aktualisierte Pressemitteilung) Bereits im letzten Jahr hatte die Tierschutz-Organisation „ Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“ mit Sitz im westfälischen Hagen sämtliche politischen Parteien in Münster und Duisburg angeschrieben und um eine Stellungnahme bezüglich der Haltungsbedingungen der Delfine in den jeweiligen Zoos gebeten. Nach einer weiteren E-Mail Aktion von Tierschützern aus ganz Deutschland an die Stadträte war die Aufregung groß. Immerhin erhielten die Münsteraner und Duisburger Politiker zusammen eine E-Mail-Flut von über 180.000 E-Mails. Allwetterzoo-Direktor Jörg Adler in Münster wiegelte nach Einberufung einer Betriebsversammlung ab und bezeichnete das WDSF mit seinen Forderungen für die Schließung der Delfinarien „als wenig schlagkräftig“.

Inzwischen hat die Delfinschutz-Organisation überregional große Medienaufmerksamkeit mit ihren Anti-Delfinarien-Aktionen erzielt. Die beiden Zoos mit den Delfin-Shows ziehen alljährlich einen Besucherstrom von mehr als 1 Million Zuschauern aus ganz Nordrhein-Westfalen bis hin nach Holland an. Es gibt kaum eine Familie, die noch nicht eines der Delfinarien mit ihren Kindern besucht hat.

Nach den unbeantworteten Schreiben an die Stadtverantwortlichen der Zoos folgten Informationsveranstaltungen des WDSF zusammen mit der Tierschutzorganisation ProWal im August letzten Jahres direkt vor dem Haupteingang des Zoos in Münster, am Welttierschutztag im Oktober in der Münsteraner Innenstadt und im Juli diesen Jahres vor dem Friedenssaal am Prinzipalmarkt. Auch vor dem Duisburger Zoo informierten die Delfinschützer über die grausame Delfinhaltung im WDR-Fernsehgespräch im Mai und dann nochmals auf einer Info-Veranstaltung im Juli.




Das Wal- und Delfinschutz-Forum wird bei seinen Forderungen nach Schließung der Delfinarien aufgrund der unzumutbaren Haltungsbedingungen und der kommerziellen Delfin-Shows in den kleinen Betonbecken von Tierschützern mehrerer Organisationen aus ganz Deutschland unterstützt (ProWal, Tierschutzinitiative Köln und migaloo). Prominenten Beistand erhalten die Delfinschützer vom ehemaligen Fernsehtrainer von „Flipper“, Richard O’Barry aus den USA, der Mitbegründer des WDSF in Deutschland ist. O‘Barry hat gerade einen spannenden Öko-Thriller á la Ocean Eleven in die Kinos der USA gebracht. Der Film erzielte bisher mehr als zehn Filmpreise - Titel: DIE BUCHT – THE COVE. O’Barry dokumentiert in dem Aufsehen erregenden Kino-Schocker den grausamen und blutigen Delfinfang in Japan und fordert die Schließung der Delfinarien weltweit, die durch die Nachfrage nach Delfinen das Gemetzel in den japanischen Küstenregionen überhaupt erst lukrativ machen. Am 22. Oktober ist Kinostart in Deutschland. WDSF-Mitbegründer O’Barry ist mit dem spannenden Doku-Film bereits für einen Oskar im Gespräch.

WDSF-Chef Jürgen Ortmüller: „Der Kinofilm wird die Politik und das Bewusstsein über Delfine weltweit beeinflussen und ändern. Aufgrund unserer intensiven und mehrfachen Nachfragen zum begründeten Vorschlag nach Schließung der Delfinarium in Duisburg und Münster erhielten wir von der Münsteraner und der Duisburger CDU gar keine eine Antwort. Die FDP hüllt sich in beiden Städten ebenfalls in Schweigen. Stinksauer reagierten gar die Grünen in Münster auf unsere Schließungsvorschläge. Sie warfen uns „Fehlinformationen und gezielte Falschdarstellungen“ vor. Die Grünen in Duisburg und im NRW-Landtag antworteten erst gar nicht. Bezeichnend für die Uneinigkeit der Grünen in Duisburg, Münster und im Landtag ist, dass das WDSF mit gleichlautenden Forderungen von den Bundestags-Grünen intensiv unterstützt wird, die sogar im Mai dieses Jahres einen Bundestags-Antrag im Plenum in Berlin einbrachten, „die Gefangenschaft von Delfinen unverzüglich zu beenden“.“

Der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende und OB-Aspirant in Münster, Wolfgang Heuer, teilte dem WDSF in einem Brief mit, dass für die SPD Münster eine sofortige Schließung des Delfinariums als „nicht möglich“ erachtet wird. Die UWG hat eine Schließung ebenfalls abgelehnt. Die ödp Münster favorisiert jetzt ein Auslaufens des Delfinariums und einen Aufnahmestopp weiterer Tiere nachdem offenbar voreilig in einer ersten Pressemitteilung die Schließung gefordert worden war. Nur die Linke schließt sich auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene den Forderungen des WDSF und der Tierschützer uneingeschränkt an, weil sie keine artgerechte Haltung erkennen kann.

Münster’s CDU-Bürgermeisterin Karin Reismann schrieb dem WDSF am vergangenen Montag: „Meine Kollegen haben mich darüber informiert, dass Ihnen bereits eine in unserer Fraktion abgestimmte Stellungnahme zugesandt wurde. Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich darüber hinaus keine weitere Stellungnahme abgeben kann.“ Das WDSF bestreitet, jemals eine Stellungnahme der CDU Münster und auch nicht aus Duisburg zum Thema erhalten zu haben und bedauert die Handlungsunfähigkeit der CDU-Bürgermeisterin.

Ortmüller: „Das WDSF ist parteipolitisch neutral. Die Ignoranz und die Aussagen der Kommunalpolitiker in Münster und Duisburg zu einem sehr ernst zu nehmenden Thema zeigt die Uneinigkeit aller etablierten Kommunalparteien. Die sitzen alle mit ihren Hintern auf ihren Händen und geben dem Volk lieber Brot und Spiele, statt sich für den Artenschutz einzusetzen. Für die Kommunalwahl am kommenden Sonntag in Münster und Duisburg bitten wir daher die Bevölkerung aus Tierschutzgründen die Linke zu wählen, die bereits seit 1999 im Stadtrat von Münster vertreten ist. Münster und Duisburg werden nach dem Kinostart des Anti-Delfinarienfilms im Fokus der Öffentlichkeit von ganz Deutschland stehen. Dann werden die Städte eine Partei nötig haben, die sich im Rahmen der Kommunalpolitik mit gesundem Menschenverstand auch für den Tier- und Artenschutz einsetzt, der auch die Lebensgrundlagen der Menschen berührt. Das gilt für ganz Deutschland. Die Grünen in Regionaldeutschland haben diese ursprüngliche Domäne offenbar längst aufgegeben.“

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
gemeinnützige Meeressäuger-Umweltgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt)
Geschäftsführer Jürgen Ortmüller
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/919022
mobil: 01512 4030 952
www.wdsf.de

© Journal-Society GmbH -jsg- Presseagentur/Mediengesellschaft Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037 Möllerstr. 19 58119 Hagen Tel.: 02334/9190-12 Fax: 02334/9190-19 Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450 Die Journal Society GmbH (jsg) wurde Anfang 2000 gegründet, um ein kritisches Umweltmagazin herauszugeben. Darüber hinaus erstellt die Journal Society GmbH Film- und Fotoaufnahmen mit Berichterstattung und stellt diese den Medien zur Verfügung (so z.B. Färöer-Walfang -ARD/Sat1/WDR/HR) und berichtet über die jährlichen Kongresse der Internationalen Walfang Kommission (IWC). Insbesondere befasst sich die jsg mit Themen des Wal- und Delfinschutzes und maritimer Säugetiere.

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