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Aktion zu § 218 StGB: „Ich will leben“ - Schluss mit der Kindstötung in Deutschland

von RSS-Feed Deutsche Zentrumspartei
16.03.2008 - 17:29 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) „Es ist skandalös, dass seit der Reform des § 218 StGB im Jahre 1975 in Deutschland nahezu neun Millionen ungeborene Kinder abgetrieben wurden.“, erklärt der Bundesvorsitzende der Deutschen Zentrumspartei Gerhard Woitzik. Auch die ab 1995 geltende Beratungsscheinregelung hat zu keinem Rückgang der Schwangerschaftsabbrüche geführt. Mit dieser Entwicklung kann auch das Bundesverfassungsgericht, das Schwangerschaftsabbrüche zwar als rechtswidrig, gleichzeitig aber auch als straffrei erklärt hat, nicht zufrieden sein. Inzwischen hat sich die Tötung von ungeborenen Kindern in Deutschland zur Normalität entwickelt und immer mehr das Bewusstsein verdrängt, dass ein solches Handeln die im Grundgesetz als unantastbar festgelegte Menschenwürde verletzt. „Menschliches Leben entsteht aber bereits durch die Vereinigung von Ei- und Samenzelle und von da an beginnt auch schon die Unverletzlichkeit der Menschenwürde.“, sagt Gerhard Woitzik, der auch stellvertretender Bürgermeister in Dormagen ist.

Im Zusammenhang mit der Kindestötung im Mutterleib wird der Aspekt, dass es in Deutschland ein breites Netz sozialer Hilfen gerade im Mutter- Kind-Bereich gibt, fast gänzlich außer acht gelassen. Aber auch die durch die Abtreibung entstehende psychische Belastung der Schwangeren bleibt weitgehend unbeachtet. Die skandalöse Kindestötung muss nun endlich gestoppt werden! Dieses Ziel ist nach Auffassung der Deutschen Zentrumspartei nur durch eine totale Revision des derzeitigen § 218 StGB zu erreichen, indem der absolute strafrechtliche Schutz für ungeborene Kinder wieder eingeführt wird.

Eine Revision des „Tötungsparagraphen“ ist vom Deutschen Bundestag allerdings nur dann zu erwarten, wenn sich die Abtreibungsgegner zu einer schlagkräftigen Einheit formieren und eine bundesweite Protestwelle auslösen. Ein neuer Sündenfall kündigt sich derzeit bei der Stammzellenforschung an, wo Embryonen, also menschliches Leben, zur Tötung freigegeben werden soll. Auch hier ist damit zu rechnen, dass der Zeitgeist schließlich wieder die Oberhand gewinnt und erneut christliche Grundwerte mißachtet werden. Um einem Protest der Abtreibungsgegner, deren Zahl sich nach unserem Kenntnisstand in Deutschland auf mehr als 30 Millionen belaufen dürfte, die nötige Zugkraft zu verleihen, hat sich die Deutsche Zentrumspartei zur Initiierung einer deutschlandweiten Unterschriftenaktion entschlossen.

„Die Zentrumspartei werde mit Infoständen bei den Bürgerinnen und Bürgern um Unterschriften werben.“, erklärt Gerhard Woitzik. Der Bundesvorsitzende geht fest davon aus, dass sich u. a. die Lebensrechtsbewegungen mit ihren zahlreichen Mitgliedern, die Katholische Kirche und die ihr nahe stehenden Verbände sowie die evangelischen Freikirchen und ihr Umfeld an der Unterschriftenaktion beteiligen werden. Übrigens sieht die Zentrumspartei bei dieser Aktion Papst Benedikt XVI, der noch vor kurzem zu einem weltweiten Kreuzzug gegen die Abtreibung aufgerufen hat, an ihrer Seite.

Angaben zum Autor
Gerhard Woitzik
Bundesvorsitzender
1. Stellv. Bürgermeister der Stadt Dormagen
Mitglied des Rates der Stadt Dormagen
und des Kreistages des Rhein-Kreises Neuss
Straberger Weg 12
41542 Dormagen

Bundesgeneralsekretär Ewald Jaksch
Postfach 12 62
72822 Wannweil

Die Deutsche Zentrumspartei, kurz „Zentrum“, ist eine Kraft des politischen Aufbruchs in Deutschland. Das Zentrum bezieht seine Identität aus dem christlichen Glaubensbekenntnis und seinen christlich- sozialen Wertmaßstäben für den Menschen, die Gesellschaft und staatliche Ordnung. Wir setzen den Zersetzungserscheinungen, dem Werteverfall und sozialen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft die ordnende Kraft unserer tief verwurzelten christlich-abendländischen Werteorientierung entgegen, wozu Nächstenliebe, mitmenschliche Achtung und Respekt, gerechte Teilhabe und Solidarität gehören. Das Zentrum stellt in den Mittelpunkt das Wohl der Menschen als zur Freiheit berufenes Individuum in Verantwortung für Gott und seinen Mitmenschen. Zu den unabänderlichen Grundfesten der Zentrumspolitik gehören das Eintreten für Lebensschutz, die Stärkung von Ehe und Familie, Schutz und Förderung des Schwachen in unserer Gesellschaft und eine gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung für Gesellschaft und Staat. Gerade als christliche Partei verlangen wir Respekt und Achtung der Religion und vor allem auch unseres christlichen Bekenntnisses. Wir wenden uns gegen die beginnende Diskriminierung von Christen aller Glaubensrichtungen unter dem Vorwand integrativer Toleranz gegenüber Andersgläubigen. Das Zentrum respektiert die freiheitlich demokratische Grundordnung auf dem Boden des Grundgesetzes und ist Förderer einer gerechten, auf demokratischer Willenbildung beruhenden Staatsordnung zum Wohl aller Menschen. Wir distanzieren uns entschieden von rechts- wie linksextremen Strömungen der Politik. Unsere politische Grundhaltung ist weder konservativ noch christlich fundamentalistisch, sondern Ausdruck realpolitischer Einsicht in das Notwendige ohne Rücksicht auf traditionelle politische Richtungen. Das Zentrum bekennt sich freimütig zu einem aufgeklärten Patriotismus des Fortschritts in unserem Land deutscher Nation und ist dem Frieden in der Welt verpflichtet. Die Webseite der deutschen Zentrumspartei ist unter http://www.zentrumspartei.de erreichbar.

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