Pressemitteilungen kostenlos veröffentlichen

Atomkraftgegner kritisieren Jülich-Ahaus-Castoren: „Zwischenlager in Ahaus noch älter als in Jülich“


Startseite | Top Meldungen | Pressemitteilung kostenlos veröffentlichen | Pressemappen | Über uns | Kontakt & Impressum

Pressemitteilungen:

Service:


PR-Newsletter:

Atomkraftgegner kritisieren Jülich-Ahaus-Castoren: „Zwischenlager in Ahaus noch älter als in Jülich“

von RSS-Feed kein-castor-nach-ahaus.de
21.01.2010 - 9:48 Uhr - Umwelt & Natur

(prcenter.de) – Atommüll enthält brisantes Plutonium und Thorium
– Forschungszentrum Jülich: „Sehr hohe und gefährliche Strahlung“

Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ und das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen kritisieren massiv die geplanten Castor-Transporte vom Forschungszentrum Jülich quer durch das Rheinland und das Ruhrgebiet ins Zwischenlager Ahaus. „Hier wird aus rein politischen Erwägungen hochradioaktiver Atommüll, der mit Plutonium und Thorium versetzt ist, ohne jeglichen Sicherheitsgewinn durch die Lande gefahren. Bund und Land wollen nur das Image ihres Forschungszentrums verbessern – die Menschen entlang der Transportstrecke und im Münsterland sollen dies langfristig ausbaden,“ so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

In einem achtseitigen Positionspapier des Forschungszentrums Jülich vom 15. Januar 2010, das den Anti-Atomkraft-Initiativen vorliegt, heißt es, dass die 300 000 Brennelementkugeln u. a. Plutonium, Thorium und Uran enthalten. Unter Punkt 4 wird ausgeführt: „Die Strahlung, die von den Kugeln ausgeht, ist sehr hoch und damit sehr gefährlich.“ In der Tat waren die Temperaturen in dem Jülicher Versuchsreaktor AVR jahrelang viel zu hoch, was die verstrahlten Brennelementkugeln besonders brisant macht.

In Punkt 13 weist das Forschungszentrum darauf hin, dass das Jülicher Zwischenlager 1993 genehmigt wurde. Die Genehmigung für die Zwischenlagerung laufe Mitte 2013 aus und die Halle könne nach jetzigem Stand von Forschung und Technik nicht mehr genehmigt werden – ein Neubau für 40 Millionen Euro müsse her. Doch das Zwischenlager Ahaus ging bereits 1992 in Betrieb, ist also noch älter und noch weniger auf dem aktuellen Stand von Forschung und Technik.

Ein Sicherheitsgewinn ergibt sich in Ahaus also auf keinen Fall. Im Gegenteil: „Nach diesen Ausführungen aus Jülich fragen wir die Bundesregierung und Landesregierung NRW: Müsste nicht auch das noch ältere Zwischenlager Ahaus durch einen kompletten Neubau ersetzt werden? Worin unterscheidet sich die Sachlage in Jülich von der in Ahaus? Wird Ahaus als politisches Bauernopfer für eine Imageaufwertung des Forschungszentrums Jülich missbraucht?“ so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

23. Januar: Autobahn-Aktionstag Ahaus–Duisburg–Jülich:

Zahlreiche Anti-Atomkraft-Initiativen, Umweltverbände und Parteien rufen deshalb für den jetzigen Samstag zu einem Autobahn-Aktionstag „Dem Castor entgegen“ von Ahaus über Duisburg nach Jülich auf. „Wir werden den angekündigten Atommülltransporten nach Ahaus massiven Widerstand entgegensetzen. Atommüllverschiebung ist keine Entsorgung“, so Felix Ruwe.

Ablauf des Aktionstags:

Ab 9 Uhr: Sammeln des Autokonvois am Ahauser Bahnhof

10 Uhr: Abfahrt aus Ahaus über die A 31, A 2 und A 3 bis Abfahrt Duisburg-Wedau, dann über städtische Straßen nach Duisburg-Wanheim

12 Uhr: Kundgebung und Demonstration an der GNS-Atommüll-Konditionierungsanlage in Duisburg-Wanheim, Friemersheimer Straße

ca. 13.15 Uhr: Weiterfahrt über die A 3, A 52, A 44, A 57, A 46, A 44 bis Abfahrt Jülich-Ost.

Ca. 14.15 Uhr: Sammeln und Begrüßung durch örtliche Initiativen an der Abfahrt Jülich-Ost (A44), dann Umrundung des Forschungszentrums Jülich

15 Uhr: Abschlusskundgebung auf dem Marktplatz Jülich, danach Rückfahrt nach Ahaus

Angaben zum Autor
presse@kein-castor-nach-ahaus.de

Das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen ist ein regionales Netzwerk von Anti-Atomkraft-Initiativen und Einzelpersonen. Beteiligt sind: BI „Kein Atommüll in Ahaus“, AKU (Arbeitskreis Umwelt) Gronau, SOFA (Sofortiger Atomausstieg) Münster, „Sektor A“ Gescher, BI Umweltschutz Hamm, MEGA (Menschen gegen Atomanlagen) Waltrop, Telgte-Links-Ab

Funktionen Drucken · · Versenden per Mail · Lesezeichen anlegen · Änderung / Löschung

Direktlink auf diese Pressemitteilung Wenn Sie diese Pressemitteilung verlinken möchten, nutzen Sie diesen Direktlink:


Weitere Pressemitteilungen von kein-castor-nach-ahaus.de

» Atomkraftgegner verlangen Klarheit von GNS: Wann beginnt Neuverpackung in Dui...
» Endlager: Atommüllverpackung in Duisburg...
» Droht auch Ahaus neue Atomanlage ?...
» Atomkraftgegner kritisieren Umweltminister Röttgen: „Laufzeitverlängerungen s...

Alle Pressemitteilungen von kein-castor-nach-ahaus.de anzeigen.

Die beliebtesten Pressemitteilungen aus dieser Kategorie


» Sonnenenergie mit dem RAL Gütezeichen
» Von Afrika ins Bergische Land
» Jetzt Mengenmeldung für Verpackungen abgeben

PR-Agentur gesucht?
PR-Ausschreibungen
PR-Dienstleistungen

Anzeige
Werbeagentur
Werbeagentur

SAP Stellenanzeigen
SAP-Stellenanzeigen

Pharma Jobs
Pharma Jobs

Ihre Werbung hier?

PR-Literatur
» weitere Bücher

Feedback zu prcenter.de:
Unkompliziert und schnell, so sollte es sein. Vielen Dank!
- Marno Wiese, ID.V
» Ihr Feedback

News-Service
Add to Google
» Lesezeichen