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BUSINESS MISSION TO IRAN 2011 - Chencen für den Mittelstand

von RSS-Feed German Global Trade Forum Berlin
01.03.2011 - 17:22 Uhr - Wirtschaft, Handel & Industrie

(prcenter.de) Berlin: Auf Einladung des Gouverneurs von Ost Azarbeijan, S.E. Alireza Beyghi findet in der Zeit vom 23.-24.06.2011 in der Provinzhauptstadt von Ost Azarbaijan Tabriz die internationale Investment & Cooperation Conference Iran 2011 statt, die sich schwerpunktmäßig aktuellen Schwerpunkten der Entwicklung der iranischen Industrie im Nordiran widmet. Ein gewichtiger Schwerpunkt hierbei ist der Norden des Iran, der sich in den letzten Jahren aufgrund großer internationaler Nachfrage zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren des Iran entwickelt hat. Grund dafür ist nicht allein der Ausbau der Erdgasnetze. Vielmehr legen die am europäisch-asiatischen Wirtschaftsverkehr interessierten Großmächte Russland, China, Indien und die zentralasiatischen Republiken besonderen Wert auf die Vernetzung des an Europa grenzenden Wirtschaftsraums. Das dadurch bedingte Interesse an einem erweiterten Technologietransfer ist vor diesem Hintergrund verständlich.
Die speziell auf europäische Unternehmen ausgerichtete Konferenz widmet sich den von den Embargomaßnahmen nicht betroffenen Wirtschaftsbereichen „Urbanes Planen und Bauen, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Windenergie, Solarenergie, Infrastrukturentwicklung, Agrobusiness & Food“. Zugleich wird Gelegenheit gegeben, sich mit aktuellen Fragen des Waren- und Dienstleistungsverkehrs mit dem Iran auseinanderzusetzen.
Im Interesse des aktiven Dialogs mit dem europäischen Mittelstand wurde u.a. das German Global Trade Forum Berlin gebeten, den Dialog zwischen den Unternehmen, Institutionen und Kulturen zu moderieren. Angesichts der aktuellen historischen Entwicklungen in der vom Islam geprägten Welt ist diese Einladung eine Herausforderung und Chance zugleich, stellen sich doch die Veranstalter gerade jetzt den auch für den Iran wichtigen Zukunftsfragen, die weit über das hinaus gehen, was internationale Investoren üblicherweise mit dem Land verbinden. Das nationale Programm, jährlich 1,5 Mio. neue Wohnungen für den Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen unterstreicht, wie gewichtig es nicht nur aus Gründen der demografischen Entwicklung ist, die Lebens- und Reproduktionsbedingungen der Menschen dauernd zu verbessern. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben, dass die gegen das nationale Atomprogramm gerichteten Embargo-Maßnahmen nach wie vor gelten. Allerdings wirken sie sich offensichtlich eher gegen die sie betreibenden Länder selbst, denn auf den Wirtschaftsstandort Iran aus, der seit dem Beginn der Embargomaßnahmen das Handelsvolumen mit Südamerika und Asien auf über 75 Mrd. US-Dollar steigerte. Zu Lasten Europas aber nicht unbedingt zu Lasten der mittelständischen Wirtschaft. Deren Handelsvolumen mit dem Iran ist seit der Verkündung der jüngsten Embargomaßnahmen offensichtlich geradezu explodiert. Niemals zuvor waren die Chancen für den deutschen Mittelstand vor dem Hintergrund des Rückzugs der weitgehend von den USA reglementierten deutschen Großunternehmen so groß und positiv wie derzeit. Noch besteht die Tendenz, moderne Technologien in erster Linie in Europa zu akquirieren. Dies zu gewährleisten ist die Begründung für die Durchführung der Business Mission to Iran 2011, die wegen der allgemeinen Umfeldentwicklung in ihrer möglichen Wirkung nicht unterschätzt werden sollte. Die Erfahrungen mit den Entscheidungsträgern im Iran, die im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Wirtschaftsförderveranstaltungen in Deutschland durchgeführt haben, begründet die Erwartung, dass die Weichen für eine dynamische Entwicklung im Iran bereits gestellt wurden. Es kommt nun darauf an, die Gleise zu bestücken.
Tabriz ist die Hauptstadt der Region, aus der die meisten in Deutschland lebenden Bürger iranischer Abstammung stammen. In der letzten Zeit wurde die Region durch die inzwischen beendete Inhaftierung zweier Journalisten der Springer Presse bekannt, deren Freilassung – entgegen der offiziellen Verlautbarungen des Hauses Springer - maßgeblich auf die am Dialog mit Deutschland interessierten iranischen Kräfte zurückzuführen ist.

Wichtiger Hinweis: Mit Rücksicht auf die strengen und eindeutigen Embargobe-stimmungen verbieten sich auch Umgehungsgestaltungen. Auch die Vorbereitung und Planung von Geschäftsaktivitäten im sanktionierten Bereich sind unzulässig und im Ergebnis kein bloßes Kavaliersdelikt. Die Missachtung internationaler Vorschriften aber auch der nationalen Bestimmungen wie z.B. der Einreisebestimmungen kann zu erheblichen persönlichen Konsequenzen führen, wenn diese schuldhaft verletzt werden.

Allgemeine Auskünfte und Interessenbekundungen in Deutschland

GERMAN GLOBAL TRADE FORUM BERLIN
Presseinformationsdienst
Iran Desk
Burggrafenstr. 3
10787 Berlin
Tel. 030-212486-0
Fax. 030-2185432
email: berlin@germanglobaltrade.de
Internet: www.germanglobaltrade.de

Anfragen zum vorläufigen Programm werden vermittels eMail erbeten.

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Das German Global Trade Forum Berlin fördert den internationalen Handel und Wirtschaftsdialog. Als offene und nicht kommerzielle Plattform dient es dem Meinungs- und Informationsaustausch zwischen Deutschland und seinen internationalen Handelspartnern aber auch gezielt der Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturförderung. Administration und Verwaltung obliegt der gleichnamigen Limited mit dem Registersitz in England und der Geschäftsleitung in Berlin. Durch Kongresse, Foren, Seminare, Business Missions aber auch eine gezielte Einflussnahme auf Entscheidungsprozesse im In- und Ausland wirken das Forum und seine derzeit in über 40 Ländern ansässigen Vertreter nachhaltig und gezielt im öffentlichen und privaten Sektor. Das Forum bildet als Dienstleister die Grundlage für die Durchführung internationaler Kongresse, Symposien, Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland.

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