Berlinale: Szenenbildnerin erhielt für die Ausstattung des Silbernen-Bären-Films „Alle Anderen“ den Femina-Film-Preis
von
movin' queer berlin
15.02.2009 - 16:38 Uhr - Kunst & Kultur
(prcenter.de) Die Jury des 13. Femina-Film-Preises (Maria Gruber, Szenenbildnerin,
Graz; Maren Kroymann, Schauspielerin und Entertainerin, Berlin; Erica von Moeller, Regisseurin, Köln) hat bei den 59. Internationalen Filmfestspielen Berlin den mit 3.000 Euro dotierten Preis an Silke Fischer für ihre Arbeit als Szenenbildnerin in dem Wettbewerbsfilm "Alle Anderen" von Maren Ade verliehen. Die Gewinnerin wurde am Samstag, den 14.02.09, im Rahmen der Preisverleihung der Unabhängigen Jurys ausgezeichnet.
Die Jury begründete ihre Entscheidung mit den Worten:
"Der Raum ist in besonderer Weise integraler Bestandteil der Geschichte und der Darstellung. Das Szenenbild erzählt uns, was die Dialoge sensibel auslassen und liefert den Schauspielern psychologische Anhaltspunkte für ihr Spiel. Es macht die nicht anwesenden Eltern des männlichen Protagonisten fast zu lebendigen Mitspielern. Ihre Präsenz im Haus zwingt uns permanent die Erwartungen mitzulesen, denen Chris sich ausgesetzt fühlt. Der eigenständige Gestaltungswille von Silke Fischer wird nie zum Selbstzweck."
Für den Femina-Film-Preis waren in diesem Jahr 21 Filmtechnikerinnen nominiert, die in einem Spielfilm aus einem deutschsprachigen Land mitgewirkt haben.
Ziel des Femina-Film-Preises ist es, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen für das Gesamtresultat eines Filmes hervorzuheben.
Der Preis wird vom Verband der Filmarbeiterinnen ausgerufen und jährlich auf der Berlinale vergeben. Es ist der einzige Preis im deutschen Filmbereich, der nicht von einem Ministerium, einer Institution oder einer Industrie bezahlt wird. Die Dotierung des Preises und die Organisationskosten werden allein durch den Verband der Filmarbeiterinnen getragen.
Angaben zum Autor
Dagmar Trüpschuch
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www.verbandderfilmarbeiterinnen.de
Seit 1996 vergibt der Verband der Filmarbeiterinnen e.V. jährlich den Femina-Film-Preis.
Der Preis wird verliehen für "hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin" in einem Film (nicht für das Gesamtwerk), und zwar im Bereich Ausstattung, Kamera, Kostüm, Musik oder Schnitt.
Ziel des Preises ist, die Bedeutung der künstlerischen Arbeit der mitwirkenden Frauen für das Gesamtresultat eines Filmes hervorzuheben.
Die Jury besteht aus drei im Filmbereich tätigen Frauen.
Der Femina-Film-Preis ist dotiert.
Der Femina-Film-Preis ist der einzige Preis im deutschen Filmbereich, der nicht von einem Ministerium, einer Institution oder einer Industrie bezahlt wird. Die Dotierung des Preises und die Organisationskosten werden allein durch den Verband der Filmarbeiterinnen - d.h. durch die persönlichen Beiträge der Mitglieder – getragen.
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