Bundesländer haben rund 30 Millionen Schweinegrippe-Impfdosen übrig
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dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
21.02.2010 - 14:37 Uhr - Sonstiges
(prcenter.de) Wenn sich kein ausländischer Abnehmer findet, werden die Bundesländer auf rund 30 Millionen Dosen Schweinegrippeimpfstoff im Wert von 210 Millionen Euro sitzen bleiben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf die erwartete Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass der dreiteilige saisonale Grippeimpfstoff für 2010/11 eine Schweinegrippe-Komponente enthalten soll. Das Interesse an dem Schutz war nach "Focus"-Informationen zuletzt sehr gering, aktuellen Zahlen zufolge hatten sich bis Januar nur 7,5 Prozent der Deutschen impfen lassen. Inzwischen hatten die Länder dem Hersteller GlaxoSmithKline zwar abgerungen, dass sie nur 34 anstelle der bestellten 50 Millionen Dosen abnehmen müssen, doch nach dem WHO-Ratschluss wird wahrscheinlich kaum jemand den Schweinegrippeimpfstoff allein haben wollen. Wie GlaxoSmithKline gegenüber "Focus" erklärte, ist es nicht möglich, ihn mit den beiden anderen saisonalen Komponenten zu vermischen.
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