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Chinesische Wirtschaftsdelegation besucht Berlin-Brandenburg

Pressemitteilung von RSS-Feed German Global Trade Forum Berlin
31.07.2009 - 14:29 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) Wirtschaftsminister Junghans empfängt kommende Woche Vizegouverneurin Li Yanzhi aus Heilongjiang

Berlin/Beijing/Harbin, Juli 2009: Brandenburgs erfolgreiche Außenwirtschaftstrategie in der Asien-Pazifik-Region erlebt in der ersten Augustwoche 2009 mit dem Besuch der Stellvertretenden Gouverneurin Heilongjiangs, dem chinesischen Ruhrgebiet an der Grenze zu Russland, einen weiteren Höhepunkt. Vize-Gouverneurin Li Yanzhi, zugleich Stellvertretende Vorsitzende der „Heilongjiang Association for Friendship“ besucht ab Montag die Hauptstadtregion und wird im Zusammenhang mit Wirtschaftsgesprächen mit dem Wirtschhaftsministerium und namhaften Vertretern der Wirtschaft der Hauptstadtregion am 4.08.2009 auch mit Wirtschaftsminister Junghans zusammentreffen, um die im Juni in Harbin erklärte strategische Zusammenarbeit zu unterstreichen. Der Besuch in der Urlaubszeit unterstreicht zugleich die Bedeutung, die China gerade einer Partnerschaft mit Deutschland beimißt. Daß sich neben dem Bundesland Brandenburg auch Magdeburg, Partnerstadt Harbins, in der Region engagiert und gemeinsam mit Brandenburg die für den Mittelstand in Ostdeutschland wichtigen Ressourcen erschließt, bestätigt nicht nur den Erfolg der Zusammenarbeit, sondern das richtige Gespür, in Zeiten großer Verunsicherung, richtige Entscheidungen zu treffen.
Mitglieder der aus China ab Montag erwarteten hochkarätigen Wirtschaftsdelegation sind u.a. der General Manager der Harbin Power and Gas Corporation Zou Lei, dem in China vor allem im Energiebereich Zukunftsaufgaben auf Regierungsebene nachgesagt werden, der Stellvertretende Generaldirektor des Außwärtigen Amts der Provinz Li Fan, der Stellvertretende Vorsitzende des „Deputy Chief, Department of Science and Technology of Heilongjiang Provincial Government Division of International Cooperation“, der Präsident und CEO der Polysoude Shanghai Co. Ltd., und Prof. Huaiji Hui, der neben RA Eberhard J. Trempel aus Berlin chinesische Beauftragte für die Entwicklung der Kultur- und Wirtschaftsbeziehungen der Provinz mit Deutschland und Europa ist. Heilongjiang, eine, wenn nicht die ressourcenreichste chinesische Provinz mit großen Ambitionen im Bereich Eröl, Ergas, Wasser, Steinkohle, Kernkraft und Landwirtschaft, ist am Ausbau der Beziehungen nach Europa vor allem mit Rücksicht auf die Logistik („Transsibirische Eisenbahn, Landverkehr nach Europa), den Wissenschaftsaustausch und den Energiesektor interessiert, wobei die Themen „Energiesparendes Bauen und Wirtschaften“, „Solarenergie“, „Windenergie“, „Wasser- und Umweltschutz“ aber auch Industriemodernisierung und „Moderne Geoinformationssysteme“ im Fokus stehen. Die Modernisierung der Landwirtschaft durch eine enge Kooperation mit Unternehmen und Forschungsinstituten aus Brandenburg ist ein weiterer Punkt von Interesse. Dabei kann die Provinz auf eine solide Basis verweisen. Krisenszenarien sind in Heilongjiang trotz der Weltwirtschaftskrise zumindest derzeit kein Thema.
Chinas Wirtschaft wächst nach wie vor in einem Tempo, das staunen lässt. Ungeachtet der in Südchina aufgrund der einseitigen Ausrichtung auf eine „Werkbankfunktion für die Welt“ und damit nunmehr verbundener Nöte bleiben und sind ganz Landstriche von der Weltwirtschaftskrise nicht nur unberührt, sondern solide Basis für ein gesichertes Wirtschaftswachstum. Dabei beruht dieses Wachstum nicht in weiten Teilen nicht auf den auch in China verabschiedeten Konjunkturpaketen. Die Investition der hohen Auslandsdevisenreserven in die eigene Wirtschaft trägt allerdings dazu bei, dass China noch sehr viel größere Effekte erzielen kann als die übrigen Weltmarktteilnehmer, die ihre Maßnahmen weitgehend auf der Grundlage von Neuverschuldungen umsetzen müssen. Im zweiten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt aufs Jahr hochgerechnet und saisonbereinigt zum Vorquartal um 14,9 Prozent zu, wie die Zentralbank in Peking veröffentlichte. Damit ist die Wachstumsdynamik immer noch stärker als erwartet. Im Frühjahr 2009 hatte Chinas Wirtschaft das Ziel von acht Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr nur knapp verfehlt. Der Rückgang im Exportgeschäft konnte durch einen Aufschwung auf dem Binnenmarkt einigermaßen aufgefangen werden, der durch 450 Mrd. RMB schwere Konjunkturprogramme angeschoben wurde. Der Schwenk auf die Förderung des Binnenmarkts in der Strategie der Regierung erscheint erfolgreich. Im Dritten Quartal wird ein Umschwung prognostiziert. China wird damit immer stärker zum Hoffnungsträger für die schwer angeschlagene Weltwirtschaft und vor allem für die unmittelbaren Nachbarländer in der Region, deren Wirtschaften weitgehend vom chinesischen Markt abhängig sind. Das haben vor allem auch Russland, Japan und die USA erkannt, die sich anschicken, mit China eine neue Partnerschaft zu etablieren.
Deutschland verschläft die Entwicklung: „G 2“ ist eine reale Gefahr – Gegensteuern ist angesagt
„G 2“ (USA/China) anstelle von „G 7 oder G 20“ sind für Wettbewerber „reale Gefahren“, zumal der Westen im Übrigen, allen voran Deutschland, keinerlei strategisches Konzept zur Sicherung der Eigeninteressen verfolgen. In der Tat verfolgen die strategisch denkenden Amerikaner in Bezug auf China Sonderziele, die eine Stabilisierung der wechselseitigen Interessen zum Ziel haben. Dieser Ansatz beruht nicht allein auf der ohnehin bestehenden wechselseitigen Abhängigkeit. Deutschland ist in dieser Phase gelähmt und nicht einmal gewahr, welche Aufgaben auf die Außenwirtschaftspolitik zukommen. Bevor die neue oder vielleicht alte Bundesregierung also wieder arbeitsfähig ist, werden von den Wettbewerbern Weichenstellungen verfolgt, deren Tragweite bedrohlich ist.
Das Engagement von Brandenburg und Magdeburg an dieser Stelle ist nicht allein ein „wenig Licht am Horizont“. Es ist wohl bedacht und sichert, soweit die Erwartungen schrittweise erfüllt werden können, strategische Ressourcen und Partnerschaften in einer Region, die ihren Höhepunkt in der Entwicklung erst vor sich hat. Während sich die Mehrzahl deutscher Unternehmen und mithin Interessen nach wie vor in Richtung Shanghai, Beijing, Hongkong oder Guangdong ausrichten, haben die Nachbarbundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt die zunehmende Bedeutung des Landweges und der Transsibirischen Eisenbahn für die Zukunftsbewegungen des Warenverkehrs erkannt: Piratenfrei, schnell erreichbar – 3 anstatt 6 Wochen Güterverkehr - ressourcenreich und vor allem strategisch bedeutsam.

Hinzu kommt das richtige Gespür für den richtigen Partner und das, was Wirtschaften voraussetzt: Eine solide Basis.

Heilongjiang, das Land entlang des „Schwarzen Drachen Flusses“ wird daher in der Zukunft nicht allein als „Chinesisch Sibirien“ oder frühere Enklave kolonialer Gelüste Japans („Mandschurei“) von sich reden machen, sondern als eine der Stützen der chinesische Wirtschaft, deren Potenziale auch die deutsche Wirtschaft beleben werden. Die Provinz ist Nettoexporteur nach China und trägt mit reichen Wasser, Eröl-, Ergas- und Kohlevorkommen erheblich zur Energieversorgung Chinas bei. Das hohe Maß der Eigenbestände sichert Wettbewerbsvorteile innerhalb des Landes. Ein überholtes Vorurteil ist anzunehmen, die alte Basis der von den Russen aufgebauten „sozialistischen Schwerindustrie“ würde sich nach wie vor belastend auf die Entwicklung auswirken. Das Gegenteil ist richtig. Die verkehrspolitische Lage der Region hat eine Schlüsselrolle. Der internationale Flughafen liegt 33 Km nordwestlich von Harbin. Er wurde 1979 zunächst für den nationalen Flugverkehr errichtet und profiliert sich seit 1984 als internationaler Flughafen. Nach einer neuen Expansion in den Jahren 1994-1997 fliegen heute nun mehr als 10 Flüge pro Tag nach Beijing und Shanghai und einige nach Russland, Südkorea, Japan, Singapur und Malaysia. Deutschlands Wettbewerber haben die Bedeutung der Region bereits frühzeitiger erkannt. Wie immer. Bislang galt die Aufmerksamkeit in Europa allein dem Thema „Eisenbahn“. Harbin ist nach Shenyang und Liaonings Umgebung der zweitgrößte Eisenbahnknotenpunkt im Nordosten Chinas. Und noch wichtiger: Harbin ist die letzte Provinzhauptstadt auf der Oststrecke der Transsib vor der russischen Grenze.

Trotz der fortlaufenden Probleme durch die globale Wirtschaftskrise, gibt es derzeit wenigstens eine chinesische Provinz die noch besser dasteht, als selbst die optimistischste Vorhersage erwarten ließ. Die nordöstliche Provinz Heilongjiang hat nicht nur die Wachstumserwartungen für 2008 erfüllt, sondern laut vielen finanziellen Indikatoren auch übertroffen. Li Zhanshu, Gouverneur Heilongjiangs ließ wissen: 2008 erwirtschaftete unser Bruttoinlandsprodukt 831 Mrd. Yuan (RMB), dh. ein Wachstum von 11,8 Prozent zum vorigem Jahr 2007. Diese Zahl ist um 0,8 % höher, als das gesetzte Ziel von 11% Wachstum zu Beginn des Jahres 2008. Das bedeutet, dass die Provinz ein zweistelliges Wachstum in sieben aufeinander folgenden Jahren behaupten konnte. Die Geldeinkünfte der Provinz, einschließlich Steuereinkünfte, überstiegen 2008, 57 Milliarden Yuan und zeigen einen Anstieg von 31,4 % gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum war damit 17,4% höher als der erwartete Zuwachs, welcher schon die beste Performance in mehr als 30 Jahren markierte. Verbesserte Investments in der Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, industrielle Restrukturierung, Ausbau der Infrastruktur, verbesserte staatliche Reformen für Unternehmen und stärkere Absicherung in allen sozialen Überwachungssystemen haben zu Heilongjiangs Wachstum und relativen Stabilität in der Weltwirtschaftskrise beigetragen.

Ländliche Entwicklung
Die ländliche Entwicklung begann zunächst mit einem enormen Tiefschlag auf das fruchtbare Land. Heilongjiang war lange das maßgebliche Zentrum für die agrarwirtschaftliche Produktion Chinas. 2008 gilt heute als Schlüsseljahr in der Landwirtschaft. Gewaltige Kapitalinvestitionen in den Ausbau von ländlichen Infrastrukturen förderten die landwirtschaftliche Modernisierung und halfen, moderne Anlagen für die Produkte von Bauernhöfen zu entwickeln. Im Jahr 2008 wurden über 24,800 km Straßen in den ländlichen Gegenden neu gebaut und in den Dörfern wurden über 95% Informationsdienste wie Beispielsweise Telefonkommunikation und Internet erfolgssicher eingerichtet. Laut Li, ist die Produktion von mehr als 42 Tonnen Getreide, im Jahr 2008, ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der ländlichen Entwicklung von Heilongjiang. Die Provinz verfolgt außerdem den ehrgeizigen Plan, die Produktion in den nächsten 5 Jahren auf 50 Millionen Tonnen zu steigern, um eine noch größere Rolle in der Getreideproduktion des Landes zu spielen. Zusätzlich soll die regionale Industrie auch weiterhin verbessert werden. Besonders in den bereichen Technologien, Warenherstellung, Energieversorgung, pharmazeutische Produkte und den Servicesektor.

Heilongjiang begann im Jahr 2008 mit dem Bau mehrerer neuer Industriegebiete rund um die Städte von Harbin, Daqing und Qiqihar. Diese Gebiete, auch bekannt als Ha-Da-Qi Industrie Korridor, werden eine große Anzahl neuer Industrieprojekte beheimaten. Die Region plant außerdem eine Kohlenmine und eine Energiegewinnungsanlage im östlichen Teil der Region. Mit einem Blick auf die Serviceindustrie sieht die Region außerdem Wachstumschancen in den Bereichen Tourismus, Finanzen, Handwerk und Logistik. Li berichtete dem German Global Trade Forum Berlin, dass der Bereich Tourismus in der Region Heilonjiangs im Jahr 2008 einen Umsatz von 55,9 Milliarden Yuan eingebracht hat, was einem Zuwachs von 30,2% zum Vorjahr entspricht. Der Warenverkauf im Einzelhandel betrug im letzten Jahr 283,86 Mrd. Yuan, ein Zuwachs von 21,8% im Jahr 2008. Dies, so meint Li, demonstriert die lokalen Erfolge unseres Engagements trotz der um sich greifenden globalen Finanzkrise.

Aufbau der Infrastruktur aus eigener Kraft
Heilongjiang finanziert den Ausbau der Infrastruktur aus eigener Kraft und leistet damit den für China insgesamt wichtigen Beitrag zur Belebung der Binnenkonjunktur, die in der Provinz ohnehin völlig unabhängig von den Marktbewegungen des übrigen Chinas ist. 2008 war das erste Jahr der neuen Provinzregierung von Heilongjiang, um wesentliche Investitionen für das Jahr 2008 im Bereich der Verkehrsinfrastruktur voranzubringen. In der Vergangenheit stand die Entwicklung der Schienenwege im Fokus. Die nunmehr erfolgreich eingeführte Schnellzugverbindung in nur 4 Stunden nach Shenyang ist ein Meilenstein bei der Dynamisierung des chinesischen Schienenverbunds nach deutschem Vorbild. („Berlin-Brandenburg sei Dank, würde der Siemensianer anmerken“).

Die Regierung unterzeichnete außerdem einen Vertrag mit dem Ministerium für das Eisenbahnnetz, über die weitere Erhöhung der Kapazitäten und den Ausbau neuer Strecken. Das sieht ein Paket von Investitionen vor, deren Gesamtvolumen die Investitionssumme von 200 Billionen Yuan beträgt. Letztes Jahr begann der Bau von 5 Fernverkehrsstrecken, die Strecke Harbin-Yabuli ist bereits komplett fertig. Laut Plan der Provinzregierung in 2008 macht sich die Provinz derzeit für den Landverkehr stark: U.a. durch den Drei-Jahres-Plan für den Bau von 3000 Km neuer Schnellstraßen vor. Die Konstruktion der vierspurigen Schnellstraße erfolgte bereits 2008 mit nun schon 436 Km Fahrbahn. Außerdem begannen die Bauarbeiten an vier Flughäfen in den Gebieten rund um Mohe, Yichun, Daqing und Jixi. Der Mohe Flughafen wurde bereits letztes Jahr fertig gestellt.

Die durch die Provinzregierung unternommenen Anstrengungen spiegeln sich in den Staatseinkünften wieder. Ein Ertrag von 39,2 Mrd. Yuan beziehungsweise allein 2,37 Mrd. Yuan in 2008 verdeutlichen ein unglaubliches Wachstum von 46,8% und sogar ein um 144% gegenüber den Zahlen aus vorhergehenden Jahren. Die Wirtschaftsleistung ist sowohl der Privatwirtschaft als auch den modernisierten staatlichen Betrieben zu verdanken, die auf hohem Niveau national und international aufschließen. Private Unternehmen erwirtschafteten Leistungen in Höhe von 336 Mrd. Yuan, eine Steigerung um 18,2% gegenüber dem vorangehenden Jahr und tragen somit schon zu 40,4% des Gesamthaushalts der Provinzen bei.

Schrittweise soziale Fortschritte in unruhigem Umfeld
Den Lebensstandart der Bevölkerung zu verbessern, stand ganz oben auf der Agenda der Regierung vom letzten Jahr. So die Provinzregierung. Dazu gehörten riesige Investitionen in öffentlichen Vorhaben, sowohl auch eine Verbesserung des Umweltschutzes und die Ausbreitung des sozialen Netzwerkes.

Mehr als 40 Untersuchungsstationen zur Wasserverschmutzung wurden entlang des Songhua Flusses errichtet, dem zweitgrößten Fluss in Heilongjiang. Dies, und eine weitere Anzahl von Projekten zum Umgang mit dem Abwasser in den Städten und Gemeinden trugen dazu bei, die Wasserqualität in der Region zu verbessern. Die Gründe für das Engagement hierfür dürften gut in Erinnerung sein. 37,3% von Heilongjiangs Wasserwegen entsprechen jetzt der Wasserqualität, die entsprechend von der Regierung gefordert wird. Ein Anstieg von um 3% gegenüber dem Jahr 2007. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber ein großer für China, wo das Thema Umweltschutz nicht immer wirklich auch in der Praxis beachtet wird. Zusätzlich wurden ca. 2,3 Mrd. Yuan in den Schutz des Waldes und für die Verbesserung der Grasslandschaft investiert. Die Leistungen der Provinz in Sachen Umweltschutz tragen erste Früchte. Laut dem Report der Provinzregierung ist der Energiekonsum der Produktion im Verhältnis zum GDP um 4,5% gegenüber dem Jahr 2007 gefallen. Hinzu kommen positive Effekte in sozialstaatlicher Hinsicht, die nachvollziehbar erscheinen. Das neue soziale Netzwerk schließt nun auch Leistungen wie die Renten für Pensionierte, Arbeitslosenversicherung, Grundleistungen für sozial schwache Familien, Krankenversicherung und kostenlose Bildung ein. Die Zahl der Haushalte ist gestiegen, die nun nicht selten erstmals durch das neue System abgesichert sind. 2,3 Millionen Pensionierte unterliegen derzeit dem Rentensystem, während 2,68 Millionen städtische Haushalte zum ersten Mal eine Krankenversicherung besitzen. 2008 betrug das durchschnittliche Einkommen eines städtischen Haushalts pro Kopf 11.500 Yuan ´(= ca. 1150 €) und das durchschnittliche Nettoeinkommen der ländlichen Haushalte 4840 Yuan, in etwa: 480 € !!!!. Das ist für die Region ein Anstieg um 13% bzw. 17% gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich schaffte die Region 717,000 neue Arbeitsplätze in der Region bei einer Arbeitslosenquote von nur noch 4,23%. Obwohl die Gehälter anhand der vorstehenden Werte für Europäer immer noch erschreckend niedrig sind, darf der Standard in China nicht aus dem Auge verloren werden. Gemessen daran, erfreuen sich die Menschen der Region einer stabilen Lage.

Harbin ist nach Shenyang und Liaonings Umgebung, der Nachbarprovinz, der zweitgrößte Eisenbahnknotenpunkt im Nordosten Chinas. Diese wurden im Jahr 1899 von den Russen erbaut, als eine Erweiterung der Transsibirischen Eisenbahn. Mit den sieben Schnellstraßen in alle Richtungen des Landes, ist Harbin auch gut in Chinas Straßennetz integriert.

Industrielle Lage
Neben der Landwirtschaft profiliert sich Heilongjiang als Industrieregion. Hauptsächliche Industrien sind: Arzneimittel, Automobil, elektromechanische Anlagen und Textilien. Aber auch in der Metall-, Elektro- und Chemieindustrie.

Führende Unternehmen sind Unternehmen wie die Harbin Flugzeug Manufaktur, die Harbin Power Plant Equipment, Harbin Lager Gruppe, Harbin Measuring & Cutting Tool Group, Harbin Dongan Auto Engine, Harbin Pharmazie Gruppe und die „Harbin Bier Gruppe“. Das „Harbin Bier“ wurde im Jahr 1900 von den Russen auf der Basis deutschen Know Hows etc. gegründet und ist heute Chinas fünftgrößte Brauerei.

Brandenburg in Heilongjiangü
Der Besuch aus dem Nordosten Chinas ist den nachhaltigen Aktivitäten Brandenburgs und der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt in der Region zu verdanken, die im Juni mit der Veranstaltung des „German Business & Technology Forums“ einen Höhepunkt erreichte. In Anlehnung an die Einladung der Provinzregierung Heilongjiangs und des von dieser geäußerten strategischen Interesses an einer nachhaltigen Zusammenarbeit mit dem Bundesland Brandenburg und der IHK Ostbrandenburg lagen die Themenschwerpunkte der von Brandenburg organisierten Markterkundungsreise nach Harbin auf den für die Wirtschaft Berlin-Brandenburg wichtigen Wirtschaftssektoren „Logistik“, „Ernährungswirtschaft“, „Technologie“ und „Geoinformation“. Daneben sollten die wechselseitigen Möglichkeiten einer nachhaltigen wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit bei der Markterschließung erkundet werden.

Die Vorbereitung. Begleitung und Nachbereitung der Reise wurde im Auftrag und der IHK Ostbrandenburg und in enger Abstimmung mit dieser wiederum vom Global Trade Forum Berlin durchgeführt. Dabei konnten die bereits Anfang 2009 gemachten Erfahrungen und Kontakte genutzt werden. Die Programmpunkte und Stationen der Delegationsreise waren Auftragsgegenstand und orientierten sich an der Nachfrage aus China sowie an den parallel stattfindenden Aktivitäten der deutschen Wirtschaft in Shenyang, wo zum Zeitpunkt der Reise die Initiative „Deutschland und China – Gemeinsam in Bewegung“ eröffnet wurde. In Beijing erhielten die chinesischen Interessenten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Gelegenheit, die wichtigen Institutionen der deutschen Wirtschaft kennen zulernen, die für die Gestaltung bilateraler Beziehungen von strategischer Bedeutung sind. Von weiterer Bedeutung wurden Begegnungen mit chinesischen Unternehmen und Entscheidungsträgern vor Ort, die als Partner oder Abnehmer von brandenburgischen Leistungen Infrage kommen, gewertet.
Die Delegation nach Heilongjiang aus Berlin-Brandenburg stand unter Leitung des Leiters des Referats Außenwirtschaft, Marktzugangs und internationale Beziehungen Prof. Dr. Andreas Timmermann und der Leiterin International der IHK Ostbrandenburg Frau Sabine Anders. Sie bestand aus eingeladenen Unternehmern und Netzwerkmanagern der Schwerpunktsektoren „Geoinformation“, „Landwirtschaft“, „Ernährung“, „Technologie“ und„Logistik“ aus Brandenburg und Berlin. Die Gesamtdelegation, bestehend aus der Delegation der Landeshauptstadt Magdeburg unter Leitung des Stellvertretenden Bügermeisters Rainer Nitsche und Unternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet repräsentierte einen Ausschnitt der deutschen Leistungsfähigkeit. Zu der vom Land Brandenburg eingeladenen Wirtschaftsdelegation gehörten neben der IHK Ostbrandenburg und der Zukunftsagentur Brandenburg Unternehmen wie das IgV Institut für Getreideverarbeitung GmbH, das -Leibnitz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Barnim e.V., das -IPK Frauenhofer Institut aus Berlin, das LogistikNetz Berlin-Brandenburg e.V., das Geokomm Networks e.V., die Rapid Eye AG, die Wirtschaftszeitschrift „Wirtschaftswunder Berlin-Brandenburg“ und der internationalen Anwalts- und Steuerberatungskanzlei Trempel & Associates Berlin. Im Ergebnis der Reise wurden folgende Erkenntnisse gewonnen:
Bildungs- und Wissenschaftspräferenzen
Chinas Wissenschafts- und Forschungssektor boomt. Die Investitionen und Möglichkeiten in diesem Sektor sind unbeschränkt. Von deutscher Seite aus ist das Potenzial noch lange nicht erschlossen. Möglichkeiten der Zusammenarbeit bestehen nicht nur im öffentlichen, sondern auch im semi-öffentlichen bzw. privaten Bereich. Chinas Hochschulen sind berechtigt, Projekte zu entwickeln und Vorhaben auch privat organisiert umzusetzen. Die Universitäten Heilongjiangs sind in den Zukunftstechnologien führend und unterhalten nicht nur Institute im ganzen Land, sondern führen auch Forschungsprojekte durch, die unmittelbar anwendungsorientiert sind. Die Harbin University und ihr Harbin Institute of Technology mit der School of Computer Science & Technology arbeiten eng mit international anerkannten Einrichtungen wie dem IPK Fraunhofer Institut zusammen und zeichnen sich vor allem durch die hohe Qualität der Ausbildung aus. Chinas Luft- und Raumfahrtindustrie hat – neben anderen – nicht umsonst hier eine feste Basis. 19 Hochschulen mit 70.000 Studierenden, davon gehört die Technische Universität Harbin zu den top ten in China, 22 Erwachsenenhochschulen mit 116.000 Studierenden.
Die in Zusammenarbeit des Harbin Institute of Technology („HIT“) und dem IPK unter Leitung von Professor Dr. Kai Mertins organisierte Wissenschaftskooperation dokumentierte der Delegation das hohe Niveau der Verflechtung von Forschung, Wissenschaft und kommerzieller Anwendung. Fragen des Rechtschutzes, insbesondere im Bereich der gewerblichen Schutzrechte, waren Gegenstand der Erörterungen über die Rahmenbedingungen eines weiteren Technologietransfers nach China.
Die hohe Verfügbarkeit qualifizierten Personals ist der guten bis sehr guten Bildungsinfrastruktur zu verdanken, die durch die „russischen Ressourcen“ weiter untersetzt werden. Nicht nur russische Studenten sorgen für eine starke Präsenz russischer Interessen, sondern hochqualifizierte Fachkräfte aus allen Bereichen der russischen Industrie. Vor allem aus der Energie- und Rüstungsindustrie. Der Nordosten steht für 35% aller höheren Bildungseinrichtungen Chinas. 42% aller technisch-wissenschaftlichen Bildungseinrichtungen liegen im Nordosten. Internationale Konzerne wie Microsoft und Google nehmen jährlich eine zunehmende Anzahl von Absolventen des Harbin Institute of Technology auf, dessen Software-Schmiede auf allen Industrieanwendungsgebieten in einer weltweiten Spitzenposition wiederzufinden ist. So schätzt Google das Potential der Hochschule im sensiblen Bereich der Suchmaschinen-Routinen. Jedes Jahr nimmt Google an die 20 Absolventen mit Erfahrung bei der Sichtung des Internets und der Datenflüsse auf. Nicht wenige Software-Entwicklungsunternehmen aus dem Ausland nutzen das Lernmodell der Harbin Universität, vorhandene Ansätze unter chinesischen Bedingungen erneut zu entwickeln. Neben der Sicherung der Grundlagenforschung und Ausbildung erlaubt diese Methodik die Entwicklung neuer Ansätze, die in erster Linie praxis- und anwendungsorientiert sind.

Kooperationsfelder und Ansätze für eine Zusammenarbeit
China entwickelt sich weiter zu einem der strategischen Investitions- und Kooperationsstandorte der Zukunft. Das betrifft zunehmend auch die Bereiche Forschung und Entwicklung, die in China eng mit der Wirtschaft verflochten sind. Nicht alle Regionen haben bisher an dieser Entwicklung teilgenommen. Im Interesse einer geordneten Transformation von der zentral gelenkten Staatswirtschaft zur „Marktwirtschaft vieler Modellansätze“ nahmen bisher nicht alle Provinzen gleichermaßen am Öffnungsprozeß teil. Ein Vorteil, der sich nunmehr auswirkt, denn die Erfahrungen der Umgestaltung Chinas können nunmehr berücksichtigt werden, wenn es um die konkreten Bedingungen in der jeweiligen Region geht. Chinas Nordosten wird der Südosten des sich neu entwickelnden nordostasiatischen Wirtschaftsraums, der aufgrund der dort liegenden Rohstoffreserven von besonderer strategischer Bedeutung ist. Mit der Entwicklung von der Werkbank der Welt zum womöglich ersten Produktionsstandort verändern sich die Strukturen und Erfordernisse der Industrie. Zunehmend werden das Ingenieurswesen, die moderne Dienstleistung aber auch ein qualifiziertes Handwerk von Bedeutung. Hier ergeben sich vor allem für mittelständische Unternehmen Chancen.
Die nachfolgenden ausgesuchten Wirtschaftssektoren kennzeichnen das Interesse der Zusammenarbeit der Zielregion der Business Mission.
Architektur, Bauen & Planung
China benötigt dank steigender Rohstoffpreise und der Herausforderungen des Klimawandels moderne Antworten im Bereich Architektur, Bauen und Planung. Gleiches gilt für den Bereich „design“.
Alternative Energien
Wind, Wasser und Biomasse als Alternative zu den traditionellen Energieträgern werden sowohl aus Umweltschutz- als auch Kostengründen immer bedeutsamer. Moderne technische Lösungen und ihre Umsetzung in Industrie und Gesellschaft sind gefragt.
Automobil & Zulieferindustrie
Trotz aller Befürchtungen ist die Automobil- und Zulieferindustrie in China nach dem WTO-Beitritt nicht im Sinkflug, sondern in voller Entwicklung. Traditionelle Fahrzeugbauer der staatlichen Ministerien begründen neue Hersteller und benötigen in den Bereichen Design, Entwicklung, Material und Zulieferung die gesamte Palette der modernen Fahrzeugherstellung. Chancen ergeben sich für Unternehmen mit Produktansätzen für den nationalen und internationalen Markt.
Baustoffe & Materialien
Moderne Bau- und Werkstoffe, Materialien und Verarbeitungsansätze finden angesichts des hohen Nachfragepotenzials vor allem in China einen guten Absatzmarkt. Nicht immer muß es auch die neueste Lösung sein.
Bergbau & Energie
Kohle und Erdöl sind die traditionellen Energieträger. Gas und damit verbundene Nutzungsansätze sind im Kommen. Optimierung, Ausrüstungen, Umweltschutz, alternative Verwertungen sowie verbundene Dienstleistungen sind die Stichworte für Kooperations- und Investitionsansätze. Aufgrund der erheblichen Rohstoffvorkommen in der Provinz ergeben sich keine Verteilungsprobleme, wohl aber zunehmend Kostenfragen, die moderne Lösungen erfordern.
Engineering
Modernes Engineering sind in Industrie und Gesellschaft auf allen Ebenen gefragt. Ansatzpunkte ergeben sich vor allem für den Mittelstand in Deutschland bei der Einführung neuer Verfahren oder bei der Optimierung vorhandener Ressourcen.
Event- und Kulturmanagement
Modern und privat arbeitende Agenturen sind noch „Mangelware“ in China. Praktische Erfahrungen im Veranstaltungswesen durch private Veranstalter bestehen nur an wenigen Orten. Infolge der bevorstehenden weiteren Liberalisierung ergeben sich hier unlimitierte Kooperationsansätze, die vor allem im grenzüberschreitenden Bereich international ausgerichteten Partnern von Nutzen sein können.
Raumfahrt, Flug- & Fahrzeugbau
China sucht nach modernen und zukünftig auch eigenen Lösungen im Bereich Flug- und Raumfahrt sowie Fahrzeugbau. Eine eigene nationale Lösung wird nur dann wettbewerbsfähig sein, wenn sie zugleich internationale Wertschätzung erfährt. Partner werden auf den Gebieten F & E, Engineering, Produktion, Maintenance und Vertrieb gesucht.
Gewerblicher Rechtsschutz
Die Verteidigung lizenzierter oder gemeinsam entwickelter gewerblicher Schutzrechte oder im Ausland nicht mehr unbedingt benötigter Schutzrechte wie Patente, Markenrechte, Geschmacksmuster, Urheber-rechte etc. wird von chinesischen Partnern gern gewährleistet, wenn sich wirkliche Synergien und Win-Win-Situationen ergeben. Die Beantwortung der Frage, was passiert, wenn das Interesse z.B. der Chinesen an westlichem Know How versiegt, weil die eigenen Innovationen wettbewerbsfähiger sind, sollte ernster diskutiert werden.
Maschinen- und Anlagenbau
Chinas Maschinen- und Anlagenbau orientiert sich am deutschen Vorbild. Ziel ist die Deckung des eigenen Bedarf aber auch die Bedienung des nord-ost-chinesischen Wirtschaftsraumes.
Haustechnik & Wärmetechnik
Gut isolierte Fassaden, modern errichtete Häuser und Industrie-gebäude, dichte Fenster und optimale Heizungs- und Versorgungssysteme, MSR-Technology und Services sind nicht allein in den Gegenden Chinas nachgefragt, die traditionell berechtigt sind Heizungen zu errichten oder moderne Anlagen zu betreiben. Noch gilt der Grundsatz, dass der Jiangzijiang-Fluß die Grenze bildet. Chancen für modernes Produktions-, Anwender und Service-Know-How bestehen landesweit.
Handel & Vertrieb
China ist die Werkbank der Welt und zunehmen der Produktion. Weniger entwickelt ist der Warenhandel und Vertrieb. Nach der Abschaffung des staatlichen Außenhandelsmonopols entwickelt sich der private Absatz zwar stürmisch aber immer noch lange nicht zufrieden stellend. In beiden Richtungen (Im-/Export) bieten sich Chancen für die Erschließung und den Absatz von Waren und Dienstleistungen.
IT & Software Development
Durch die konzentrierte Förderung der Zukunftstechnologien beabsichtigt China den „Quantensprung“ in der Entwicklung. Universitäten und Unternehmen orientieren sich an den Lösungen der Zukunft und fördern diese nicht allein durch massive Finanzhilfen. Hochschulen und Institute bereiten hervorragend qualifizierte Mitarbeiter aus, deren Potenziale sich für die gemeinsame Strategie erschließen lassen. Nicht wenige ausländische Unternehmen greifen auf die Ansätze zur Optimierung der eigenen Produkte zurück und gewährleisten dadurch höchste Wettbewerbsfähigkeit. Indische oder russische Alternativen sind sowohl kostspieliger als auch risikoreicher.
Media & Promotion
Der Mediensektor Chinas ist derzeit aufgrund politischer Vorgaben noch nicht ansatzweise „westlich“ entwickelt und erst recht noch lange nicht privatisiert. Dennoch sind die Möglichkeiten im Bereich der Gestaltung, PR, Vertrieb erheblich.
Medizintechnik
Neben Bio-, Nanotechnologie und IT stellt die Medizintechnik einen wichtigen Zukunftssektor dar, der für Europa schon aus Kostengründen zu erschließen ist. Umgekehrt zielen chinesische Unternehmen auf den Zugang zu neuen F & E Methoden sowie deren Umsetzung. Der Wettbewerb gegenüber deutschen, holländischen, japanischen, US-amerikanischen oder selbst koreanischen Anbietern ist eröffnet.
Heilwesen & Chinesische Medizin
Das chinesische Gesundheitswesen überzeugt durch die traditionelle Medizin, die kostengünstige Versorgung und die erheblichen Ressourcen auf dem Gebiet traditioneller Heilkräuter und Produkte. Die Zukunft moderner Lösungen liegt hier. Erhebliche Perspektiven bestehen auf dem Gebiet der Qualitätssicherung, Zulassung und Anwendung der Methoden/Produkte im europäischen Ausland.
Messen & Ausstellungen
China leidet unter einer Masse von Veranstaltungen. Leitmessen haben sich – von Ausnahmen abgesehen – noch nicht entwickelt. Der nationale und internationale Wettbewerb ist groß und auch von der Konkurrenz ist anzunehmen, dass sie nicht gerade Ferien macht. Optimierungsansätze für die Förderung bestehender oder Entwicklung zukünftiger Ansätze auf dem Gebiete Ausstellungen & Messen sind gefragt. Das Interesse an der Begleitung des Messeauftritts chinesischer Unternehmen besteht.
Sport, Tourismus & Vereinswesen
Nord-Ost-China eignet sich für den Wintersport, naturbezogenen Sport und vielerlei Freizeitaktivitäten. Große Wintersportevents haben sich noch nicht etabliert. Grund genüg für Sportveranstalter für eine erste Kontaktaufnahme. Während sich in den letzten Jahren auch der nationale Tourismus in China dynamisch entwickelt hat und Chinesen zunehmend auch das Ausland bereisen, hat sich der Sport als „gesellschaftliches Ereignis“ noch nicht entwickelt. Größere wiederkehrende Sportereignisse fehlen und das Vereinswesen ist fast nicht entwickelt. Die Entwicklung, Planung und Durchsetzung großer Sportereignisse mit nationaler und internationaler Ausstrahlung gehört zu den Zukunftsbereichen, in denen ausländische Hilfe und eine kooperative Partnerschaft gewünscht sind.
Verkehrsinfrastruktur
Chinas Städte benötigen angesichts der Wachstumsziele und Pläne eine moderne Verkehrsinfrastruktur. Deutsche Lösungen im Bereich Schiene, Straße und Linie sind gefragt. Deutsche Preise bislang weniger.
Umwelt & Wasserschutz
Das Thema bleibt Herausforderung für den Standort schlechthin. Nicht überall hat aber die lokale oder regionale Politik die Zeichen der Zeit wirklich verstanden. Wenn eine Orientierung erfolgt, dann in Bezug auf deutsche Lösungen im Bereich der Umweltschutztechnik.
Wissenschaftskooperation
Chinas Nordosten entwickelt sich weiter zu einem der strategischen Investitions- und Kooperationsstandorte der Zukunft. Das betrifft zunehmend auch die Bereiche Forschung und Entwicklung, die in China eng mit der Wirtschaft verflochten sind. Nicht alle Regionen haben bisher an dieser Entwicklung teilgenommen. Im Interesse einer geordneten Transformation von der zentral gelenkten Staatswirtschaft zur „Marktwirtschaft vieler Modellansätze“ nahmen bisher nicht alle Provinzen gleichermaßen am Öffnungsprozeß teil. Ein Vorteil, der sich nunmehr auswirkt, denn die Erfahrungen der Umgestaltung Chinas können nunmehr berücksichtigt werden, wenn es um die konkreten Bedingungen in der jeweiligen Region geht. Chinas Nordosten wird der Südosten des sich neu entwickelnden nordostasiatischen Wirtschaftsraums, der aufgrund der dort liegenden Rohstoffreserven von besonderer strategischer Bedeutung ist. Mit der Entwicklung von der Werkbank der Welt zum womöglich ersten Produktionsstandort verändern sich die Strukturen und Erfordernisse der Industrie. Zunehmend werden das Ingenieurswesen, die moderne Dienstleistung aber auch ein qualifiziertes Handwerk von Bedeutung. Hier ergeben sich vor allem für mittelständische Unternehmen Chancen.

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