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Delfinarium und Stadt Duisburg in der Kritik der Datenschutzbeauftragten und des WDSF/Sonntag Demonstration

Pressemitteilung von RSS-Feed Journal Society GmbH
13.07.2009 - 15:22 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) (Hagen/Duisburg-13.07.2009) Bereits am 4. Februar 2009 hatte das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bei der Stadt Duisburg Unterlagen zur Überprüfung der Haltungsbedingungen der Delfine beantragt, die bis heute nicht vollständig erbracht wurden. Das WDSF schaltete daraufhin erneut die Landesdatenschutzbeauftragte ein, die nun nochmals die Stadt Duisburg gerügt und zur vollständigen Auskunft gegenüber dem WDSF aufgefordert hat.

Nach dem Informationsfreiheitsgesetz sind Anfragen von Bürgern und Organisationen innerhalb zwei Monaten von Behörden zu beantworten. Erst am 3. Juni 2009 übersandte die Stadt dem WDSF eine völlig veraltete Zusammenfassung über das Delfinarium aus dem Jahr 1999 und verweigerte ausdrücklich die Vorlage weiterer Unterlagen. Hinsichtlich der vom WDSF nachgefragten Prüfberichte für das Delfinarium, die nach dem sog. Säugetiergutachten teilweise täglich zu führen sind, teilte die Stadt dem WDSF mit, dass „insoweit keine Informationen vorhanden sind“.

Im Hinblick auf die 72 Prozent-Beteiligung der Stadt an der Duisburger Zoo AG, ist es für das WDSF umso verwunderlicher, dass keine amtlichen Unterlagen vorhanden seien. § 11 Tierschutzgesetz und § 68 Landschaftsgesetz NRW regeln die Erlaubnis für das Führen eines Zoos und erfordern einen Erlaubnisantrag für jede Tierart und einen Sachkundenachweis des Personals sowie einen Nachweis über die Haltungsbedingungen und ein fortlaufendes Verzeichnis über den jeweiligen Tierbestand. Das Umweltamt Duisburg schreibt am 03.06.09: „In der dem Zoo Duisburg erteilten Erlaubnis sind keine spezifischen Informationen über das Delfinarium enthalten“ - für das WDSF ein klarer Gesetzesverstoß.

Die Landesdatenschutzbeauftragte für Informationsfreiheit bemängelt gegenüber der Stadt Duisburg in ihrem neuerlichen Schreiben vom 26. Juni 2009 die Auskunft des veralteten Tierbestands, den fehlenden Herkunftsnachweis für die importierten Delfine „Ivo“ und „Pepina“ und die umfangreichen Schwärzungen in den übermittelten Unterlagen, die eine Überprüfung laut WDSF unmöglich macht. Auch der Gebührenbescheid der Stadt über 201 Euro für 10 Fotokopien gegenüber dem WDSF stößt auf Kritik der Datenschutzbeauftragten, sodass die Stadt aufgefordert wurde „den Bescheid vom 03.06.2009 unter den dargelegten Aspekten nochmals zu überprüfen“ und eine Begründung für die lückenhafte Offenlegung gegenüber der Aufsichtsbehörde einzureichen.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Das Umweltamt und der Zoo Duisburg haben vermutlich niemals damit gerechnet, dass jemand die gesetzlichen Haltungsbedingungen der Delfine im Detail hinterfragt – beide Stellen haben offensichtlich gegen gesetzliche Grundlagen verstoßen. Nach rund 20 frühzeitig verstorbenen Delfinen und überwiegend misslungenen Nachzuchten in 44 Jahren des Bestehens des Delfinariums Duisburg muss die Tierquälerei mit den Shows der intelligenten Meeressäuger in den kleinen Betonbecken zugunsten der Zoo-Kasse ein Ende haben. Für kommenden Sonntag, den 19. Juli, werden wir eine genehmigte Demonstration vor dem Haupteingang des Zoos durchführen, um auch die Bevölkerung zu informieren.“--

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
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Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/919022
mobil: 0172/876 2002
www.wdsf.de

Dresdner Bank Hagen
Kto.: 09 123 544 00
BLZ: 450 800 60

*Gesellschafter-Geschäftsführer
Jürgen Ortmüller
Steuerbefreit durch Finanzamt Hagen (St.Nr. 321/5807/1765) - AG Hagen
Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke des Tierschutzes zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.

© Journal-Society GmbH -jsg- Presseagentur/Mediengesellschaft Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037 Möllerstr. 19 58119 Hagen Tel.: 02334/9190-12 Fax: 02334/9190-19 Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450 Die Journal Society GmbH (jsg) wurde Anfang 2000 gegründet, um ein kritisches Umweltmagazin herauszugeben. Darüber hinaus erstellt die Journal Society GmbH Film- und Fotoaufnahmen mit Berichterstattung und stellt diese den Medien zur Verfügung (so z.B. Färöer-Walfang -ARD/Sat1/WDR/HR) und berichtet über die jährlichen Kongresse der Internationalen Walfang Kommission (IWC). Insbesondere befasst sich die jsg mit Themen des Wal- und Delfinschutzes und maritimer Säugetiere.

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