Der Weltosteoporosetag ist vorbei. Das Osteoporose Risiko bleibt!
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Kommunikation in der Gesundheitswirtschaft
23.10.2009 - 9:27 Uhr - Medizin & Gesundheit
(prcenter.de) MÜNCHEN 23.10.2009 Osteoporose Risiko Test: keine Chance dem Knochenschwund! 20 Fragen in 2 Minuten, die Aufschluss über den Knochenbefund geben. In der Arztdatenbank des Gesundheitsportals www.osteoporose-portal.de finden sich viele Spezialisten, die sich auf die Behandlung von Knochenkrankheiten spezialisert haben: Weil Prävention und Früherkennung bei Osteoporose wichtig sind.
Eine oder mehrere Fragen des Tests mit mit "Ja" geantwortet zu haben, heisst nur, dass in diesem Fall wissenschaftlich bekannte Risikofaktoren vorliegen, die zu Osteoporose und damit zu Knochenbrüchen führen können. Das bedeutet keinesfalls, dass derjenige, der den Test durchführt, bereits erkrankt sind.
www.osteoporose-portal.de empfiehlt, Test und Testergebnis mit einem Arzt zu besprechen. Der Arzt wird auch darüber befinden, ob beispielsweise eine Knochendichtemessung (DXA/DEXA Standard) angebracht ist und wird mit dem Patienten – sofern notwendig – auf der Basis der aktuellen DVO Leitlinien die richtige Osteoporose Therapie beginnen.
Sollten keine bzw. nur wenige Risikofaktoren vorliegen, wird dennoch empfohlen, die Gesundheit der Knochen mit Ihrem Arzt zu besprechen bzw. gegebenenfalls beeinflussbare Risiko Faktoren selber durch eine Veränderung Ihres ganz persönlichen Lebensstils positiv zu beeinflussen.
Osteoporose ist weder eine reine Frauenkrankheit noch ist sie eine normale Alterserscheinung, gegen die man nichts tun könnte.
Hintergrund
Osteoporose wird häufig leider erst erkannt, wenn Knochenbrüche eingetreten sind. Dies bedeutet nicht nur eine beträchtliche Einbuße an Lebensqualität für Betroffene und Angehörige, sondern verursacht zudem Kosten, die z.B. die europäischen Volkswirtschaften in Milliardenhöhe belasten.
Gesundheitsexperten gehen für Deutschland von derzeit etwa 8 Mio. Patienten und mehr im Alter von mindestens 50 Jahren sowie einer Verdopplung der Zahlen bis zum Jahre 2050, für Österreich von über 750.000 Patienten und für die Schweiz von etwa 330.000 Patienten aus. Prognosen weisen auf steigende Patientenzahlen hin, alleine schon aufgrund zunehmender Lebenserwartung und verbesserter Diagnostik Möglichkeiten.
Die WHO hat die Osteoporose nicht umsonst als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten in der Welt definiert: etwa 10 % der gesamten Weltbevölkerung sind an Osteoporose erkrankt – die Dunkelziffer der nicht diagnostizierten und damit nicht behandelten Erkrankten ist vermutlich deutlich höher.
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