Der australische Senat verurteilt die Gewalt der Japaner
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19.02.2009 - 23:39 Uhr - Umwelt & Natur
(prcenter.de) Die Sea Shepherd Conservation Society begrüßt und lobt die Verabschiedung eines Antrages im australischen Senat zur Verurteilung der Gewalttaten der japanischen Walfangflotte gegenüber Freiwilligen von Sea Shepherd im Walschutzgebiet Südpolarmeer.
Ein ganz besonderer Dank geht an die grüne Senatorin Rachel Siewert, die diesen Antrag veranlasst hat. Die Anzeige dieses Bildes wird in Ihrem Browser möglicherweise nicht unterstützt.
Senator Siewert:
Ich stelle den Antrag:
Dass der Senat-
(a) zur Kenntnis nimmt, dass:
(i) der Senat am 25. November 2008 die australische Regierung dazu aufrief, einen Zeitplan für gerichtliche Verfahren an einem internationalen Gerichtshof zu erstellen, um den illegalen japanischen Walfang zu beenden, sofern sich Japan nicht selbst verpflichtet, den Walfang bis zum 8. Dezember 2008 einzustellen, (ii) die japanischen Walfänger diese Frist nicht eingehalten haben, und (iii) die Regierung keine betreffenden gerichtlichen Schritte eingeleitet hat;
(b) die Regierung dazu drängt:
(i) vehementen Widerspruch gegen den im Dokument „Die Zukunft des IWC“ enthaltenen Vorschlag einzulegen, die japanischen Walfangaktivitäten zu legitimieren, welches kürzlich bei der Internationalen Walfangkommission eingereicht wurde, und
(ii) zu erklären, warum sie die internationalen gerichtlichen Schritte zur Beendigung des illegalen japanischen Walfang noch nicht eingeleitet hat; und
(c) die Gewalttaten der japanischen Walfangflotte zu verurteilen, die wie verlautet Metallkugeln auf die Umweltaktivisten warf und akustische Waffen benutzte, um schmerzhafte Hochfrequentzwellen auszusenden.
Das Wort wird erteilt an Senator Ludwig.
Senator Ludwig
Ich bitte um Erlaubnis, den Saal verlassen zu dürfen, um eine kurze Stellungnahme zu diesem Antrag zu verfassen.
Erlaubnis erteilt.
Die Position der australischen Regierung zum Thema kommerzieller Walfang, der so genannte wissenschaftliche Walfang mit eingeschlossen, ist klar: wir lehnen ihn auch weiterhin vollkommen ab und unternahmen noch nie da gewesene Schritte, um ihn zu beenden. Diese Schritte beinhalten auch diplomatische Bemühungen auf oberster Ebene und fortschreitende Reformvorschläge auf der Internationalen Walfangkommission. Die Vorsitzenden der Internationalen Walfangkommission gaben diese Woche ein Dokument mit dem Titel “Vorschläge der Vorsitzenden zur Zukunft der IWC” heraus. Wie die Vorsitzenden klarstellen, enthält dieses Dokument ihre Empfehlungen, wie man auf der Kommission Fortschritte erzielen kann. Es ist kein Aktionsvorschlag und spiegelt keine Vereinbarung der an der Diskussion beteiligten Länder, einschließlich Australien, wider.
Das Jahrestreffen der IWC im Juni rückt näher und die australische Regierung wird unsere Ziele auch weiterhin auf diplomatischem Wege verfolgen. Wir werden fortfahren, die Fortschritte zu überprüfen und denken weiterhin über die Möglichkeit eines internationalen Gerichtsverfahrens nach. Die Regierung ruft alle Schiffe im Südpolarmeer dazu auf, Zurückhaltung zu üben und ihre Aktivitäten friedfertig und verantwortungsvoll in Übereinstimmung mit den Entscheidungen der Internationalen Walfangkommission und den betreffenden nationalen und internationalen Gesetzen auszuüben.
Angaben zum Autor
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Thomas Buiter
Hinter der Halle 6
26725 Emden
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