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Die Niederlande und die gefährlichen Hunde. Die RAD ist außer Kraft gesetzt – aber was kommt danach?

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08.10.2008 - 21:34 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) Nun haben die Niederlande endlich ihre Gesetzgebung geändert. War es bis Anfang Juni noch so, dass pitbullartige Hunde, die 36 äußerliche Merkmalen erfüllten, sofort beschlagnahmt wurden und dann getötet werden konnten, so wurde nun diese Regelung (RAD – Regeling Agressive Dieren) außer Kraft gesetzt. Die zuständige Ministerin Verburg verkündete vor der Zweiten Kammer, dass bis Anfang des Jahres 2009 ein neues Gesetz erfolgen solle, das vorsieht, dass die Hunde über 35cm Schulterhöhe einen Wesenstest machen müssten, egal welcher Rasse sie zugehörig sind. Sollte sich dann erweisen, dass der Hund aggressiv ist, kann er weiterhin beschlagnahmt und euthanisiert werden. Ansonsten könne jeder Hunde, gleich welcher Rasse, normal gehalten werden.
Nach Auskunft der niederländischen Botschaft können jetzt auch Halter von so genannten Kampfhunden aus der Bundesrepublik wieder einreisen, ohne Gefahr zu laufen, dass der Hund beschlagnahmt wird. Sie schreibt hierzu wörtlich: „Am 1. Januar 2009 wird in den Niederlanden die neue Gesetzgebung in Bezug auf aggressive Hunde in Kraft treten. Bis dahin dürfen alle Hunde in die Niederlanden einreisen. Nur wenn ein Hund sich aggressiv verhält, kann dieser eingezogen werden.“
Hundehalter, die sich für die Abschaffung der RAD eingesetzt hatten, stellen sich allerdings die Frage, was grundsätzlich unter aggressiv verstanden wird, welche Tests mit den Hunden gemacht werden sollen, wer die Teste ausarbeitet, wer die Teste abnimmt. Gilt ein gegenseitiges Anbellen bereits als aggressiv? Außerdem stellt sich die Frage, was passiert mit Touristenhunden, die nach der niederländischen Auslegung als aggressiv gelten.
Eine Anfrage beim niederländischen Ministerium vom 18. August 2008 blieb bisher unbeantwortet. Dies lässt den Schluss zu, dass das Ministerium bisher noch keine konkrete Gesetzesvorlage hat und die Pläne wohl noch recht nebulös sind.
So bleibt zu hoffen, dass die neue Gesetzgebung in den Niederlanden den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft entspricht. So sagt Professor Dr. Hackbarth, Leiter für des Institut für Tierschutz und Verhalten an der Tierärztlichen Hochschule Hannover: „Der Pitbull ist so bissig wie der Labrador“, und Manfred Heise, der Initiator der Aktionsgemeinschaft Davids Revenge, die sich vehement für die Abschaffung der RAD eingesetzt hat: “Jeder Hund ist gefährlich, denn jeder Hund hat Zähne und jeder Hund kann beißen“. Das bedeutet, es gibt keine gefährlichen Hunde sondern nur falsch erzogene Hunde und damit ist der Ansatzpunkt nicht der Hund sondern immer nur der Hundehalter.
Außerdem besteht jetzt die Hoffnung, dass auch Frankreich endlich seine völlig unhaltbares Gesetz und die nicht zu vertretende Praxis im Hinblick auf die so genannten Kampfhunde überdenkt. Außer den Niederlanden gibt es positive Beispiele in Europa, so die Schweiz und Österreich und auch mit Einschränkungen die Bundesrepublik Deutschland. Hundehalter hoffen das zutiefst.

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Peter Löwisch
Journalist (DJU)
Eintrachtstr. 72-78
50668 Köln
Tel.: 0221/133782
Mobil 0172/4579183
presse@medien-loewisch.de
http://www.medien-loewisch.de

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