Die Schlacht für die Wale wird langsam hässlich im Rossmeer
von
www.migaloo.de
05.02.2009 - 9:07 Uhr - Umwelt & Natur
(prcenter.de) Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090204-1.html
Von Bord der Steve Irwin — Rossmeer/Antarktis
1700 Uhr Ortszeit Sydney
Mit dem fünften Tag den das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin alle Walfangaktivitäten zum Erliegen gebracht hat, expandierte die Frustration der Walfänger in Gewalt.
Ein Finnwal wurde um 1211 Uhr gesichtet. Die Steve Irwin lies zwei Schlauchboote zu Wasser um einen möglichen Versuch den Wal zu harpunieren zu vereiteln. Der Hubschrauber startete um die die Aktion zu filmen.
Alle drei Harpunenschiffe, die Yushin Maru #1, Yushin Maru #2 und Yushin Maru #3, griffen die Steve Irwin mit gefährlichen Manövern an um die Schraube der Steve Irwin zu blockieren.
Um 1220 lief die Yushin Maru #1 von einer viertel Meile Entfernung von Backbord direkt auf die Steve Irwin zu. Ein zweites HArpunenschiff, die Yushin Maru #2 kam mit voller Geschwindigkeit von der Steuerbordseite herrangefahren. Die Yushin Maru #3 näherte sich schnell am Heck.
Um 1230 zielte die Nisshin Maru mit dem Long Range Acoustical Device (LRAD) auf den Hubschrauberpilot Chris Aultman aus Kalifornien und Animal Planet Kamerafrau Ashley Dunn aus Tasmanien.
“Am Anfang war es nur lauter Lärm”, sagte Chris Aultman, “dann drehten sie die Lautstärke auf und wir konnten es in unseren Beinen und in der Brust spüren.”
Chris Aultman zog sich ausser Reichweite des Gerätes zurück war aber schockiert, dass die Japaner es eingesetzt haben.
“Das war extrem verantwortungslos von den Walfängern mit dem Gerät auf den Hubschrauber zu zielen”, sagte Kapitän Paul Watson. “Sie haben nichts anderes getan als zu filmen und stellten absolut keine Gefahr für die Schiffe dar. Sie demonstrierten damit, dass ihnen menschliches Leben absolut egal ist.”
Zu diesem Zeitpunkt stellten die Harpunenschiffe ihre LRADs an und zielten zielten damit auf die kleinen Boote und auf die Steve Irwin.
Nach dieser Schallatacke drehte die Nisshin Maru auf die Steve Irwin und versuchte das Schiff mit voller Geschwindigkeit zu rammen.
Kapitän Paul Watson wies die kleinen Boote an sich wie Kampfflugzeuge im Luftkampf zu verhalten.”Du musst die Mörderschiffe von deinem Bug weghalten. Wenn die uns hier unten Lahmlegen werden wir Hilflos sein”, sagte er.
Die kleinen Schiffe revanchierten sich indem sie versuchten die Schrauben der Harpunenschiffe zu blockieren. Steve Roest aus Grossbritanien wurde verletzt als er desorientiert und schwindelig wurde und zusammensackte und sich dabei den Kopf aufschnitt. Der Schiffsarzt David Miller aus Perth nähte die Wunde mit fünf Stichen. Kaitän Paul Watson verletzte sich die Hand als er eine Speed-Line vor die Yushin Maru #1 feuerte um sie daran zu hindern den Bug mit einem Behinderungsseil zu kreuzen.
Die Walfänger blockierten die Funkgeräte und Navigationsgeräte der Steve Irwin und bombadierten die Sea Shepherd Crew ständig mit ihren LRADs. Kapitän Watson verbrachte vier Stunden damit kreuz und quer zu fahren um zu verhindern, dass die Schiffschraube durch die Walfänger beschädigt werden kann.
“Die Angriffe der drei Schiffe wurden so aggressiv, dass wir Leuchtsignale und Speed-Lines über ihre Köpfe abfeuern mussten und sie zu zwingen sich zurückzuziehen.”
Die kleinen Boote antworten dazu noch mit Flaschen mit ranziger Butter. Die Steve Irwin nahm beide Boote und den Hubschrauber wieder auf indem sie in engen Kreisen zwischen den drei Harpunenschiffen fuhr um sie ausserhalb zu halten da sie weiterhin mit den LRADs auf die Crew zielten und Anti-Schrauben-Seile auswarfen.
“Es war beängstigend für uns”, sagte der erste Offizier der Steve Irwin Peter Hammarstedt aus Schweden. “Unser Hubschrauber hatte kaum noch Treibstoff und dieWalfänger zwangen uns sie zu vermeiden, was es schwierig machten den Hubschrauber zu landen.”
Um 1700 zogen sich die Harpunenschiffe zurück und die Steve Irwin nahm ihre Verfolgung der Nisshin Maru wieder auf. Die Walfangflotte flieht erneut vor der Steve Irwin mit Kurs Richtung Süden, tief ins Rossmeer hinein.
“Die Crew ist erschöpft und etwas schwindelig von den LRADs”, sagte Dr. David Miller. “Aber alle sind in guter Stimmung und Steve Roest liegt bequem. Die Walfänger waren sehr aggressiv.”
Angaben zum Autor
www.migaloo.de
Thomas Buiter
Hinter der Halle 6
26725 Emden
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