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Die Sprache schließt den Himmel auf - dctp.tv untersucht Auswirkungen des Mittelalters auf die Gegenwart

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29.12.2009 - 13:19 Uhr - Kunst & Kultur

(prcenter.de) Düsseldorf, 29.12.09 - Jeder heute lebende Mensch hatte in der Küche Karls des Großen einen nahen Verwandten, der mit einem Vorfahren eines jeden anderen Menschen in unserem Lande verwandt war. Das Mittelalter wirkt, ohne dass wir es wissen, in unserer Gegenwart fort. Die dctp.tv-Themenschleife „Die Sprache schließt den Himmel auf - Das Lateinische Mittelalter“ erforscht dieses prägende Zeitalter.

Es gibt in jener fernen Zeit im Gesamteuropa eine Einheitssprache: das Latein. Literarisch-sprachlich galt das Mittelalter als „Barbaris“, als Verwilderung. Das Lesen oder Schreiben von Büchern konnte die Menschen dagegen vor der Hölle retten. Neben der Literatur war das Mittelalter jedoch auch geprägt von Krankheiten und Seuchen wie der Pest, von Religionskriegen und den Kreuzzügen sowie von Mythen: Der Historiker Dr. Herbert Illig behauptet etwa, das Teile des Mittelalter nur eine Phantomzeit waren – eine erfundene Zeit, die niemals abgelaufen ist.

Wer sich von der Einöde gegenwärtiger Verhältnisse gründlich erholen will, sollte in die geheimnisvolle Welt unserer Vorfahren eintauchen. Folgende Filme finden sich ab Dienstag, dem 29. Dezember 2009, auf dctp.tv:


1. Die Sprache schließt den Himmel auf, 3‘
Die erste gesamteuropäische Sprache war das Latein des Mittelalters. Der Mediävist Priv. Doz. Dr. Wolfgang Maaz ist Spezialist für dieses Gebiet. Die Geschichten des lateinischen Mittelalters sind von einer unglaublichen Buntheit, Unwahrscheinlichkeit und Phantasie. Wie auf Inseln, aber über ganz Europa verteilt, arbeitet eine Gruppe von Gebildeten an der schriftlichen Überlieferung. Die Sprache (lingua) ist ein von Gott gesandtes Wunder.

2. Des Kaisers goldene Nase, 11‘36
Kaiser Otto III. ließ in Aachen das Grab Karls des Großen öffnen. Der tote Kaiser lag verblüffend gut erhalten in seinem Sarg. Eine kleine Beschädigung der Nase veranlasste Otto an Ort und Stelle durch einen Goldschmied eine goldene Nase herzustellen und der Leiche des Kaisers einzusetzen. Der Autor Dr. Manfred Osten berichtet.

3. Eruditio = Bildung / Bildung als Zeichen des Ranges, 3‘20“
Die großen Autoren des Mittelalters wie z. B. Alkuin, sprechen nicht von Erziehung (educatio), sondern von Bildung (eruditio): „Aus dem rohen Holz ein Kunstwerk schnitzen“. Ein Adliger zeigt seinen Rang nicht bloß durch Besitz und Waffen, sondern durch Bildung.

4. Zwei Tragödien der Staufer-Geschichte,
Es geht um den Verrat an der Witwe des in der Schlacht gefallenen Staufer-Königs Manfred und das grausame Ende des jungen Konradin von Staufen auf dem Schafott in Neapel. Der schwäbische Historiker Prof. Dr. Decker-Hauff berichtet.


5. Gegenwelt des grotesken Lachens / Roswitha von Gandersheim, 10‘10“
Mittelalterliche Menschen lachen über anderes als moderne Städter. „Der Teufel und das Küchenpersonal“ ist eine Erzählung von Roswitha von Gandersheim.

6. Eine Geschichte aus dem Mittelalter. Helge Schneider als Roland von Stendhal, 8‘05“
Aus tiefem Schlaf erwacht, erläutert Roland von Stendahl, geb. 1180 in Paris, seine Karriere als Sterbehelfer bis zum heutigen Tag.

7. Der 1. Kreuzzug nach arabischem Bericht
10 000 Einwohner der Stadt wurden nach der Eroberung von Jerusalem durch das Christenheer massakriert. Ein arabischer Arzt beschreibt kritisch die Praxis fränkischer Ärzte.

8. Die Wiederkehr der Seelen / Pythagoras im Mittelalter / Die Katharer, 3‘59“
Was bedeutet Wiedergeburt im Mittelalter? Warum wird gegen die Katharer (hiervon kommt der Name „Ketzer“) in Südfrankreich von der Kirche ein Kreuzzug veranstaltet?

9. Der Schwarze Tod, 4‘23“
Von Osten kommend, hat die Pest in der Antike und im Mittelalter Häfen, Städte und ganze Länder verwüstet. Die Seuche tötete nicht nur Menschen, sondern sie zerrüttete in radikaler Weise den gesellschaftlichen Zusammenhalt: ein Seuche, die Gemeinwesen vernichtet. Prof. Dr. med. Klaus Bergdolt, Verfasser der Bücher "Der schwarze Tod in Europa" und "Die Pest", berichtet.

10. Konstantin der Große und die Zwerge, 6‘02“
Eine Standardgeschichte des Mittelalters: Die Frau des Kaisers betrügt diesen mit einem Zwerg. Der Kaiser bestraft beide.

11. Ein Gewand der Heiligen Elisabeth
Die Großen des Reiches unterscheiden sich vor allem durch ihre Kleidung. Die Leiterin der Abteilung Kostüme und Gewänder der Baden-Württembergischen Landesmuseums beschreibt die Restaurierung einer Reliquie. Die heilige Elisabeth von Thüringen ist eine Cousine Kaiser Friedrich II. von Staufen.

12. Caesarius von Heisterbach / Gesta Romanorum, 2‘05“
Die Gesta Romanorum sind eine Sammlung von Erzählungen. Wie Trümmerstücke erscheinen die Themen der großen antiken Literatur als Fabeln, die mittelalterliche Phantasien wiedergeben. Der vorletzte Roman von Thomas Mann, „Der Erwählte“, beruht auf einer solchen Fabel.

13. Karl der Große Fehlanzeige, 13‘27“
Fehlen einem Jahrtausend 300 Jahre (es gibt sie nur in gefälschten Urkunden, Erzählungen, nicht in Wirklichkeit), so nennt man das eine Phantomzeit. Nach den Forschungen des Historikers Dr. Heribert Illig spricht vieles dafür, dass in den wirklichen Verhältnissen des frühen Mittelalters fast drei Jahrhunderte fehlen. Hat es Karl den Großen nur als Erfindung der Nachwelt, nur als Phantomkaiser, gegeben?

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