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Die japanischen Walfänger opfern ihre Ehre bei dem Versuch Sea Shepherd zu verteufeln

von RSS-Feed www.migaloo.de
13.01.2009 - 19:19 Uhr - Umwelt & Natur

(prcenter.de) Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-090107-1.html


Mittwoch, 7.Januar 2009
Die japanischen Walfänger opfern ihre Ehre bei dem Versuch Sea Shepherd zu verteufeln

Am Abend des 6. Januar hat das Sea Shepherd Schiff Steve Irwin die japanische Flotte, die damit beschäftigt war ihren vermissten Seemann zu finden, aufgespürt.

Hajime Shirasaki, ein 30 Jahre alter Arbeiter auf dem japanischen Walsuchschiff Kyoshin Maru Nr.2, ist letzte Nacht verschwunden und es wird vermutet er ist aussenbords gefallen.

Der Anstand und die traditionellen Verbindlichkeiten auf See fordern, dass Seeleute sich in Notfällen gegenseitig helfen. Abgesehen von der japanischen Walfangflotte war die Steve Irwin das einzige Schiff in dem Gebiet des Unglücks und zudem einen Helikopter an Bord.

Kapitän Paul Watson berichtet, es gab keinen Notruf von den Walfängern, aber er habe der neuseeländischen Sucheinheit gemeldet, dass die Steve Irwin den Japanern jede Hilfe anbietet, um die Leiche des Vermissten zu finden.

Die Besatzung der Steve Irwin boten der japanischen Flotte über Funk, auf Englisch und Japanisch, ihre Unterstützung an.

Insbesondere die Möglichkeit den Helikopter zur Suche einzusetzen. Die Yushin Maru Nr.3 erwiderte auf Japanisch das sie keine Hilfe von einer “Ökoterroristen”-Organisation brauchen.

Kapitän Watson betonte ausdrücklich, dasa die Steve Irwin nicht beabsichtigt zu behindern, sondern zu helfen und sich nicht den illegalen Walfangaktivitäten in den Weg stellt, bis die Suche für beendet erklärt ist.

Die Behauptungen der Japaner, dass Sea Shepherd gezielt ihre Suche stört und behindert ist falsch, unfair und äusserst unhöflich.

Die Behauptung die Steve Irwin fahre ohne Positionslichter ist gelogen. Die Steve Irwin hielt die ganze Zeit über eine sichere Entfernung zwischen sich und den Walfangschiffen ein. Das Kamerateam an Bord hat Aufzeichnungen der Gespräche der Steve Irwin mit der japanischen Flotte und der Steve Irwin mit der neuseeländischen SAR.

Nachdem die Japaner unsere Hilfe abgelehnt hatten, machte sich die Steve Irwin auf die Suche und wurde für zwölf Stunden vom Harpunenschiff Yushin Maru #3 verfolgt.

Obwohl die japanische Walfangflotte aufgrund ihres illegalen Schlachtens Hausverbot in australischen und neuseeländischen Häfen hat, fordert sie diese Länder auf Sea Shepherd ein Einlaufen zu verbieten.

Während mittlerweile fünf Reisen in die Antarktis zum Schutz der Wale wurde durch Sea Shepherd niemand verletzt, kein Eigentum beschädigt oder gar Straftaten begangen, um der Wilderei entgegenzutreten.

Die Japaner jagen gezielt die bedrohten Tiere in einem international anerkannten Walschutzgebiet und verletzen damit das Moratorium zum kommerziellen Walfang. Sie verachten den australischen Gerichtbeschluss, der den Walfang in den antarktischen Hohheitsgewässern Australiens strikt untersagt.

“Die Walmörder handeln sehr unehrenhaft”, sagte Kapitän Paul Watson. “Sie nutzen jede Möglichkeit um uns zu verteufeln, indem sie unbegründete Anschuldigungen machen. Sie nennen uns immer noch Terroristen, obwohl wir noch nie jemanden verletzt, ihr Eigentum beschädigt oder uns strafbar gemacht haben. Sie sind es, die ihre Ehre in die Hände von schäbigen PR-Agenten gelegt haben, die keine Skrupel haben Fakten zu verdrehen, um das grausame Handeln in der Antarktis zu rechtfertigen.”

Die Steve Irwin befindet sich aktuell auf dem Weg zurück nach Hobart/Tasmanien um Kraftstoff zu laden. Danach wird sie in die Antarktis zurückkehren, um sich den illegalen japanischen Walfangaktivitäten in den Weg zu stellen.

Das Video dazu ist im Originaltext oder unter: http://blog.migaloo.de/2009/01/11/die-japanischen-walfanger-opfern-ihre-ehre-bei-dem-versuch-sea-shepherd-zu-verteufeln/ zu finden

Angaben zum Autor
www.migaloo.de
Thomas Buiter
Hinter der Halle 6
26725 Emden

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