Empowerment: Lernen, eigene Fähigkeiten bewusst zu nutzen
von
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.
06.05.2010 - 20:28 Uhr - Politik & Gesellschaft
(prcenter.de) Modellprojekt "3-2-1Mut!" lädt zu Empowerment-Tagung ein
Menschen nehmen ihre Angelegenheiten selbst in die Hand, indem sie sich ihrer Fähigkeiten bewusst werden und ihre Ressourcen nutzen. So lautet das Ziel von Empowerment, das nicht nur die persönliche Ebene, sondern auch die Mitgestaltung von Gesellschaft im Blick hat.
Die zentrale Frage der Tagung "Selbst? – Bestimmt! Empowerment im interkulturellen Bereich: Erfahrungen, Perspektiven." ist, wie Menschen in solchen Prozessen unterstützt werden können. Hierzu lädt das Modellprojekt "3-2-1Mut! – Empowermenttrainings für Jugendliche mit Migrationshintergrund" für den 28. Mai 2010 nach Leipzig ein.
Interessierte können sich für weitere Informationen und Anmeldung an 0341 – 30 68 168 oder mut@verband-binationaler.de wenden.
"Wir stärken Jugendliche mit Migrationshintergrund in ihrem Umgang mit Rassismus und Diskriminierung", erklärt Siri Pahnke, Projektleiterin des Modellprojektes (www.3-2-1-mut.de), die mit ihren Mitarbeitern Vorgehen und Ergebnisse des Projektes zur Diskussion stellt. Innerhalb von drei Jahren haben sie in Sachsen zahlreiche Trainings für Jugendliche, aber auch Workshops für Eltern angeboten.
Gemeinsam mit Dr. Martin Gillo (Sächsischer Ausländerbeauftragter), Nabil Yacoub (Sächsischer Migrantenbeirat) und Kollegen aus Jugendarbeit und Erwachsenenbildung (Deutsche Angestellten Akademie Leipzig; Archiv der Jugendkulturen; Phoenix e.V.) werden Stolpersteine und Möglichkeiten einer gleichberechtigten interkulturellen Gesellschaft diskutiert. Dabei geht es auch Chancen und Grenzen der Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund, denn das Land Sachsen ist dabei, ein Sächsisches Integrationskonzept zu erarbeiten.
Das dreijährige Modellprojekt (September 2007 bis August 2010) wird von der Leipziger Geschäftsstelle unseres Verbandes realisiert und durch Förderung der Programme "Vielfalt tut gut" des Bundesfamilienministeriums und "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" des Landes Sachsen ermöglicht.
Ihr Kontakt für Rückfragen und weitere Informationen:
Andreas Rauhut, Modellprojekt "3-2-1Mut!", Tel. 0341 – 30 68 168, rauhut@verband-binationaler.de
Angaben zum Autor
Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.
Ludolfusstraße 2 - 4
60487 Frankfurt am Main
Fon: +49 (0) 69 / 713 756 - 17
Fax: +49 (0) 69 / 707 50 92
www.verband-binationaler.de
Jede neunte Eheschließung in Deutschland ist heute eine binationale Verbindung. Jedes dritte Kind, das hier geboren wird, hat Eltern unterschiedlicher Nationalitäten. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften, setzt sich seit 1972 ein für die Interessen binationaler/bikultureller Paare und Familien sowie von Menschen, die in interkulturellen Zusammenhängen in Deutschland leben. Ziel des Verbandes ist es, das interkulturelle Zusammenleben in Deutschland gleichberechtigt und zukunftsweisend zu gestalten. In 24 Regionalstellen berät der Verband jährlich rund 16 000 Menschen in allen Fragen des binationalen/bikulturellen Alltags. Der Verband ist unter anderem Mitglied im Bundesforum Familie, im Paritätischen Wohlfahrtsverband, im Deutschen Frauenrat, in der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen (AGF e.V), im Forum Menschenrechte, im Forum gegen Rassismus des Bundesministeriums des Inneren sowie im Netz gegen Rechts des DGB. Er vertritt Deutschland in der Coordination Europèenne pour le droit des étrangers à vivre en famille.
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