Flipper-Trainer kritisiert Nürnberger "Todestraktpolitik" von CSU, SPD und FDP vor Kommunalwahl
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Journal Society GmbH
29.02.2008 - 14:39 Uhr - Politik & Gesellschaft
(prcenter.de) (Nürnberg/Florida/Hagen - jsg) Richard O’Barry, ehemaliger TV-Trainer der Fernsehserie „Flipper“ und Mitbegründer des WDSF, und Jürgen Ortmüller, Vorsitzender des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in Hagen/Westf. bezeichnen den von der SPD-,CSU- und FDP-Stadtratsfraktion abgesegtenen 24-Millionen-Neubau der Delfin-Lagune in der „Stadt des Tierleids als unverantwortlich und mörderisch“.
Anlässlich der Kommunal- und Oberbürgermeisterwahl am kommenden Sonntag äußerte sich O’Barry, der noch im vergangene Sommer die Stadt Nürnberg anlässlich des Delfinariums besucht hatte: „Das kleine vorhandene Betonbecken und die geplante Delfin-Lagune in Nürnberg sind Todestrakte für die Delfine. Die Flipper-Dame Cathy ist im Frühjahr 1970 in meinen Armen gestorben, weil sie die Gefangenschaft nicht mehr ertragen wollte. Nürnberger Politiker handeln völlig verantwortungslos, wenn sie es zulassen, dass die Delfine weiterhin in gnadenloser Gefangenschaft gehalten werden. Die Gier nach dem Geld der Besucher ist das gleiche wie damals, als ich mich nach dem Tod des von mir sehr geliebten Fernseh-Flippers „Cathy“ entschlossen hatte, den Rest meines Lebens für die Delfine und ihre natürliche Freiheit einzusetzen."
Ortmüller, WDSF-Vorsitzender, begrüßt das politische Aktions-Bündnis „Nein zur Lagune“ in Nürnberg und auch die klare Aussage von Bündis90/Die Grünen gegen ein Delfinarium in der Frankenstadt: „Der Nürnberger Tiergarten macht sich langsam zum Affen. Über 30 tote Delfine seit Bestehen des Delfinariums, davon sieben tote Delin-Babys allein in den letzten drei Jahre seit 2007, im Jahr 2000 vier tote Eisabären, im Jahr 2008 zwei tote Eisbären-Babys und jetzt auch noch zwei vermutlich totgebissene Pandabären. Dieser Todestrakt in der Stadt des Tierleids, der unverantwortlich und mörderisch geführt wird, kann nur durch einen politischen Wechsel restauriert werden. Besucher sollten diese Todeszelle und insbesondere das Delfinarium meiden.“--Ende
Angaben zum Autor
WDSF-Vorsitzender
Jürgen Ortmüller
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