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Gerhard und Okka Rickers auf Landeskunstausstellung in Aurich - Werke von Vater und Tochter könnten unterschiedlicher nicht sein

Pressemitteilung von RSS-Feed Landeskunstausstellung Aurich
26.07.2010 - 12:38 Uhr - Kunst & Kultur

(prcenter.de) Die Künstler Gerhard und Okka Rickers aus Rhauderfehn stellen erstmals gemeinsam zwei ihrer Kunstwerke aus. Auf der diesjährigen Landeskunstausstellung des Bundes Bildender Künstler und Künstlerinnen (BBK) für Niedersachsen in Aurich konnten sich Vater und Tochter gleichermaßen mit ihrer jeweiligen Bewerbung bei einer Fachjury unter 193 anderen Vorschlägen durchsetzen. Noch bis zum 2. Oktober stellen 62 Künstler aus ganz Niedersachsen ihre mehr als 90 Objekte aus. Als Ausstellungsorte für die Werke aus allen Bereichen der bildenden Kunst wurden sieben besondere Plätze in Aurich ausgewählt.

Die Kunstausstellung des Bundes Bildender Künstlerinnen und Künstler für Niedersachsen gibt es seit 65 Jahren. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und wird an wechselnden Orten in Niedersachsen veranstaltet. Mit Aurich findet die Landeskunstausstellung erstmals in einer mittleren Kreisstadt statt. Aurich unterstützt das BBK-Projekt organisatorisch und finanziell mit einer Summe von 70.000 Euro. Das Projekt hat zum Ziel, professionelle niedersächsische Kunst sichtbar zu machen.

Eine Fachjury hat bereits drei Geldpreise mit einer Dotierung von jeweils 4.000 Euro für die Werke von Renate Ruck, Rolf Blume und Klaus Madlowski vergeben. Über die Vergabe von zwei weiteren Publikumspreisen über jeweils 2.000 Euro stimmen die Besucher der Ausstellung selbst ab. Einer der Publikumspreise wird dabei ausschließlich durch Kinder und Jugendliche vergeben.

In diesem Jahr steht die Landeskunstausstellung unter dem Motto „Landschaft im Umbruch, Räume im Wandel“. „Die Objekte der Künstler thematisieren den Übergang Aurichs von der ländlich geprägten Behördenstadt zu einem High-Tech-Wirtschaftsstandort, der insbesondere von der Branche der regenerativen Energiewirtschaft geprägt wird“, sagt Bürgermeister Heinz-Werner Windhorst. „Aurich verändert sich derzeit stärker als viele andere Regionen Niedersachsens“. Dabei achte man darauf, den ostfriesischen Charme zu erhalten. „Der Wandel nimmt Einfluss auf fast alle Lebensbereiche. So ändert sich beispielsweise die Art der Arbeitsplätze, aber auch das Umfeld für Kultur“, sagt Windhorst. „Jeder Künstler hat sich dem Thema auf sehr unterschiedliche Weise genähert“.

Selbst Vater und Tochter haben jeweils ganz individuelle Auslegungen des Themas geschaffen. Und überhaupt hat jeder in der Künstlerfamilie aus Rhauderfehn seinen eigenen Stil entwickelt. „Eine gegenseitige Beeinflussung lässt sich vielleicht dennoch nicht ausschließen“, erklärt Okka Rickers. „Mein Vater ist ein großer und wilder Maler. Er arbeitet vor allem mit Lack“, beschreibt die Tochter die Arbeit ihres Vaters. Gerhard Rickers hat sich in seiner Mischtechnik auf der Landeskunstausstellung der Veränderung der Tier- und Pflanzenwelt durch die Gentechnik angenommen. „Genmanipulation bei Tieren und Pflanzen birgt viele Gefahren und führt letztendlich zu einer Zerstörung der Landschaft“, erklärt Gerhard Rickers den Bezug zum Motto der Landeskunstausstellung. Sein Gemälde ist eine Vision einer Welt, in der Pflanzen Käfer fressen und unbekannte Flüssigkeiten aus ihren Blütenkelchen rinnen. Die satten Farbtöne im Bild sind typisch für Rickers Arbeiten, gleichzeitig verstärken sie den Eindruck von Unnatürlichkeit, Giftigem und Gefahr. Zu sehen ist das Bild in der Kreisvolkshochschule in Aurich.

Eher filigran und farblich etwas zurückhaltender wirkt dagegen die drei Meter hohe Zeichnung seiner Tochter, die in der Rathausgalerie ausgestellt wird. Okka Rickers hat während eines Kunststipendiums auf Elba einen neuen Stil gefunden. „Früher war ich eine sehr schnelle Zeichnerin. Dieses Werk habe ich schichtweise über mehrere Wochen gezeichnet“, erzählt sie. Mit trockenem Aquarell-Stift hat die in Groningen studierte Künstlerin eine nebulöse Traumwelt auf das Papier gezaubert, die - je länger man sie betrachtet - immer mehr Details offenbart. „Das Bild hat für mich die Bedeutung des natürlichen Umbruchs der starren, selbstauferlegten Gedankenstrukturen. Veränderungen finden erst im Kopf statt, bevor sie passieren. Das Pferd symbolisiert die natürliche Verwandlung und die Stärke des Geistes“, erklärt Okka Rickers. Für die Landeskunstausstellung wünscht sich die Künstlerin, dass die Besucher sich trauen, Kontakt mit den Kunstschaffenden aufzunehmen. „Vor allem würde es mich freuen, wenn sich junge Leute für Kunst interessieren. Aus solchen Gesprächen entstehen oft interessante Ideen und Anregungen für neue Projekte“, so Okka Rickers.

Auch wenn ihre Stile sehr unterschiedlich sind, in einem sind sich Vater und Tochter aber einig. „Dass die Landeskunstausstellung erstmals in Aurich stattfindet, finde ich toll“, sagt Gerhard Rickers. Seine Tochter stimmt ihm zu: „Auch in kleinen Orten kann man laut trommeln und möglicherweise noch mehr Aufsehen erregen als in Großstädten.“

Das sieht auch Gabriele Böger, 2. Vorsitzende des BBK Niedersachsen und Projektleiterin der Landeskunstausstellung 2010, so. „Kunst darf nicht nur in Metropolen stattfinden.“ Auch deshalb habe sich der BBK in diesem Jahr für Aurich entschieden. „Das Projekt Landeskunstausstellung verspricht immer auch eine Stärkung der Region“. Denn die Kultur-und Kreativwirtschaft habe sich zu einem Faktor entwickelt, der für die kulturelle Infrastruktur, das Wachstum und die Beschäftigung von essentieller Bedeutung sei, so Böger.

„Die Stadt Aurich setzt mit der Landeskunstausstellung gezielt auf eine Kooperation von Kunst und Kultur mit der Tourismusbranche“, sagt Bürgermeister Windhorst. Die Landeskunstausstellung mache Aurich zu einem noch attraktiveren Urlaubsziel.

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, die Stadt und der Landkreis Aurich unterstützen die Landeskunstausstellung 2010, um regionale Künstlerinnen und Künstler im Flächenland zu stärken. Dazu gehört auch die finanzielle Förderung der Künstler.

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Stadt Aurich
Kai-Michael Heinze
Tel. 04941-12 - 30 00
heinze@stadt.aurich.de

Noch bis zum 2. Oktober 2010 findet in Aurich die Landeskunstausstellung des Bundes Bildender Künstler und Künstlerinnen Niedersachsen (BBK) statt. 62 professionelle Künstler und Künstlerinnen aus ganz Niedersachsen, die die Fachjury mit ihren Arbeiten überzeugen konnten, sind vertreten. Die mehr als 90 Kunstwerke reichen von Malerei über Fotografie bis hin zu Installationen aus Ton, Holz oder Eisen. Die Kunstwerke sind an insgesamt sieben besonderen und historischen Orten in Aurich zu sehen. Die Ausstellung steht unter dem Motto „Landschaft im Umbruch – Räume im Wandel“. Die Kunstausstellung des BBK Niedersachsen gibt es seit 65 Jahren. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und wird an wechselnden Orten in Niedersachsen veranstaltet.

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