Handel & Marke - Emotionen und Systembildung bestimmen den Erfolg
von
Ulrich Eggert Consulting, Köln
02.09.2010 - 17:52 Uhr - Wirtschaft, Handel & Industrie
(prcenter.de) Marken sind die Profilierungsanker im Wettbewerb – so hört man immer häufiger. Aber warum ist das so?
Die Werbeausgaben zu Erreichung der Kunden steigen permanent, da laufend neue Werbe¬kanäle entstehen, aber keine alten verschwinden. Zugleich kommen jährlich zigtausende neue Produkte auf den Markt und die Überflutung des Kunden mit Werbung und Angeboten steigt ins Unermessliche. Die Konsequenz daraus ist, dass die Angebotsvielfalt seine Erinnerung zerstört.
Niemand kauft etwas, das er nicht kennt oder an das er sich nicht erinnert. Marken helfen, diesen Konsum-Overload zu überwinden, indem sie die Orientierungslosigkeit reduzieren. Der Mensch ist ein emotionales Wesen und in diesem Sinne zieht er das vor, zu dem er Emo¬tionen entwickeln kann. Aber das kann er nur zu dem ihm Vertrauten, zu dem, was er kennt. Marken helfen der Erinnerung des Konsumenten auf die Beine, sie bringen Bekanntheit und im Verbund dazu Vertrauen. Die wesentlichen Funktionen einer Marke sind damit Orientierung, Vertrauensgewinnung und Kompetenzdemonstration.
Mittelständler können den Wettbewerb nicht über Preiskriege gewinnen- diese sind viel zu kapitalintensiv. Sie können nur auf der Leistungsseite gewinnen – die Leistungsseite heißt Strategie basierend auf Idee und Konzept. Die Leistungsseite heißt aber auch Image, denn das ist es vor allen Dingen, was der Verbraucher sieht – und damit sind es die Emotionen. Aus diesen Bausteinen kann sich eine Marke entwickeln und zu einem Wert für das Unternehmen werden stellt die Ulrich Eggert Consulting, Köln, in ihrer aktuellen Studie „Handel & Marke“ unter www.ulricheggert.de fest.
Die Industrie versucht, ihre Marken im Markt durchzusetzen. Der Handel versucht, sich selbst zur Marke zu machen, sich in den Vordergrund des Begehrens der Kunden zu stellen.
Wenn Industrie und Handel es schaffen, diese ihre beiden Intentionen zu vereinen, indem sie kooperieren, dann werden sie gemeinsam auf der Gewinnerseite stehen. Diese Art der Ko¬operation heißt Vertikalisierung, nämlich die Verbindung der Produktion mit der Handelsstufe und umgekehrt. Man spricht von vorwärts- (Industrie) oder von rückwärtsgerichteter (Handel) Vertikalisierung. Vertikalisierte Unternehmen bilden Systeme – Filialsysteme, Franchisesysteme oder andere Varianten. Es ist festzustellen, dass markengeführte Systeme zu den Siegern im Wettbewerb gehören, während alleinstehende Unternehmen eher Anteile verlieren und allgemein koope¬rierende sich allenfalls im Markt halten.
Eine Marke ist letztlich pure Emotion, aber Emotion basiert auf Faszination – und ohne Faszi¬nation wird eine Marke nicht lange im Markt bestehen können. Faszination muss täglich neu erkämpft werden – sei es für eine industrielle Marke, für eine Handelsmarke oder ein Han¬delsunternehmen selbst als Marke. Wer hier nicht auspasst, kommt in den Teufelskreis des Werte¬verfalls einer Marke – und das endet langfristig im Verlust. Gelingt es jedoch, eine Marke im Markt zu festigen, dann heißt das für den Markeninhaber, dass er höhere Preise im Markt er¬zielen kann und ein stabileres Geschäft erreicht. Es gibt höhere Eintrittsbarrieren gegenüber den Mitbewerbern und die Konsumenten verspüren ein geringeres Einkaufsrisiko. Für die Lieferanten heißt das ebenfalls die Möglichkeit höherer Erträge und für die Mitarbeiter bedeutet das, bei einem interessanteren Arbeitgeber zu arbeiten.
Details und kostenlose Downloads/Kurzstudien/Grafiken unter www.ulricheggert.de.
Angaben zum Autor
Ulrich Eggert Consulting.Köln
An der Ronne 238
50859 Köln
Fon: 02234 943937
Fax: 02234 9489533
mail@ulricheggert.de
www.ulricheggert.de
Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
-- Trend und Zukunftsforschung
-- Markt- und Handelsforschung
-- Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
-- Duedilligence
-- moderierte Workshop-Beratungen
-- Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
-- Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
-- Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
-- Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
-- Innovationen und Innovationsmanagement
-- Neue Geschäftmodelle und Formate
-- Neu Vertriebsstrategien
-- Kooperation, Systembildung und Franchising
-- Vertikalisierung und Direktvertrieb
-- Marke und Markenpolitik
-- Virtualisierung von Unternehmen.
Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In 2008/09/10 erschienen bisher im Eigenvertrieb die Studien
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE und zuletzt
+ KOOPERATION IN VERTRIEB UND HANDEL
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3, Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch einige aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.
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