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Hiegel Campanile siegt in Zwischenstopp

Pressemitteilung von RSS-Feed mens architecturae
20.11.2010 - 19:06 Uhr - Wirtschaft, Handel & Industrie

Campanile, Architekt H.R.Hiegel, Karlsruhe. Sieger im Zwischenstopp bei internationalem Wettbewerb
Campanile, Architekt H.R.Hiegel, Karlsruhe. Sieger im Zwischenstopp bei internationalem Wettbewerb

(prcenter.de) Architekt aus Karlsruhe sammelt in internationalem Wettbewerb Stimmen

Sieger aus Karlsruhe. Wie jetzt bekannt geworden, erhielt das Projekt Campanile des Architekten H.R.Hiegel in einem internationalen Online-Wettbewerb vor wenigen Tagen mit großem Abstand die meisten Stimmen. Nur die Besucher der Webseiten konnten ihre Stimmen abgeben. Aus aller Welt, aus allen Kontinenten.
Die Zusammensetzung des kleinen und tendenziell zusammengesetzten Preisgerichtes allerdings, das aus allen Etappen-Siegern Mitte Januar des kommenden Jahres die Endauswahl treffen werden wird, läßt vermuten, daß der Campanile in deren Gunst weit abgeschlagen aus dem Feld der Mainstream-Eingaben auf einem letzten Platz landen wird. Die Preisrichter sind fast alle Protagonisten eines ubiquitären modischen Stiles, der sich unersättlich seit geraumer Zeit in einer Hype, intellektuell vordergründig spannend und optisch blaffend, die Geschichte ablehnend, laut und marktschreierisch in die Öffentlichkeit drängt und von einem Grossteil dieser heiss umarmend aufgenommen und verbreitet wird.
Initiiert von der Stuttgarter Ingenieurgruppe Transsolar und dem AEDES Network Campus Berlin sind die Angaben auf der Website cloudscap.es eindeutig. Man möchte eine virtuelle Wolkenlandschaft schaffen. Neues um jeden Preis.
Um so überraschender ist die Eindeutigkeit des Votums für Hiegel. Mit 731 Stimmen liegt der Entwurf weit vor dem zweiten (588) und dritten (498) Platz. Ein Projekt, das Ruhe, Gelassenheit und klassische Schönheit ausstrahlt. Das Gebäude Campanile des Architekten Hiegel wurde in Vorstudien bereits in Japan, Spanien, Israel und den USA veröffentlicht und ausgestellt, von der Internationalen Union der Architekten (UIA) mit Sitz in Paris, in den Atlas zur Zukunft der Architektur aufgenommen, von Bundespräsident Johannes Rau belobigt, in Ausstellung und Publikationen, zusammen mit Arbeiten von Klassikern der Gegenwart wie Sir Norman Foster, James Stirling, Philip Johnson, Peter Eisenman, Michael Graves, Emilio Ambasz, Renzo Piano und Richard Rogers, Zaha Hadid, Jean-Louis Cohen und David Chipperfield gezeigt. Ob der jetzige überraschende Erfolg H.R.Hiegel zur Weiterentwicklung seines Projektes ermutigt ist noch unentschieden. Für eine Stellungnahme war er nicht zu erreichen.
Karlsruhe als Architektenstadt hat in den vergangenen 20 Jahren von sich reden gemacht. Das Badische Landesmuseum zeigt 1990 eine grosse Städtebauausstellung mit dem Thema „Klar und lichtvoll wie eine Regel“, im gleichen Jahr wurde ein fast 2 Meter großes Modell des Hiegel`schen Campanile, organisiert von der Architekturfakultät Venedig, in Triest gezeigt, der Präsident des italienischen Senats, Prof. Giovanni Spadolini eröffnete die Ausstellung, an der unter anderen auch Sol Lewitt, Gerhard Merz, Anne und Patrick Poirier, James Stirling, Mario Campi, Aldo Rossi, Leon Krier, Robert Venturi teilnahmen. Oswald Mathias Ungers 80. Geburtstag wurde 2004 von einem internationalen Symposium in dessen Studienstadt Karlsruhe begangen, Jan Kleihues hat einen gut plazierten Entwurf am Marktplatz eingereicht und keine 200 Meter entfernt davon die Fassade eines Kaufhauses im Stil von Erich Mendelson erneuert. Ein Hiegel`sches Bauwerk sucht man in Karlsruhe jedoch mitnichten. Die lokale Zeitung berichtete vor vielen Jahren fast ganzseitig auf der dritten Seite, mit Portrait und Bild des Modells. Seitdem ist er hier geächtet.
Ganz im Gegensatz dazu charakterisiert ihn der Spiegelredakteur Mathias Schreiber anhand des Campanilemodells und der Baurisse: „Hiegel gehört zu den nachdenklichen Vorzeichnern einer Architektur, die die Moderne korrigieren, ohne sie mit der Posaune widerrufen zu wollen“. Durch den überwältigenden Staffelerfolg keimt neue Hoffnung. Vielleicht setzt er sich doch noch durch. Die auf der Website von Cloudscap formulierte Absichtserklärung läßt innovative Entwicklungen zu. Auch auf Basis der Tradition. Zum Nutzen der Nachhaltigkeit. Die Frankfurter Rhein-Main Zeitung, ein Kind der FAZ, schreibt Anfang November diesen Jahres ohne Namensnennung von Hiegel, „Ein neuer Anlauf für den Campanile“. Es bleibt daher abzuwarten ob der Entwurf Hiegels längerfristig doch noch eine realistische Chance zur Weiterentwicklung haben könnte und versteckte Qualitäten entdeckt und gewürdigt werden können.


Allgemeine Information zu Cloudscap: http://www.cloudscap.es/faq
Website Gewinner Campanile Hiegel: www.cloudscap.es/node/200
Beigefügtes Bild beruht auf einer Collage von Axel Bley (ETH Zürich) aufgrund einer Modellaufnahme von Dirk Altenkirch. Modellbau Büro H.R.Hiegel

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Verlag mens architecturae
Marlene Drewitz
Alte Friedrichstr. 4
76149 Karlsruhe
www.mensarchitecturae.de

Der Verlag mens architecturae veröffentlicht in unregelmässigen Abständen Beiträge zur Theorie und Praxis in den Feldern Architektur, Städtbau, Kunst und Kultur. Er hat sich zur Aufgabe gestellt, zum interkulturellen Dialog, besonders zum Thema Jude, Christ, Moslem, beizutragen. In Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Verein archEtrans e.V., ebenfalls in Karlsruhe ansässig und einem internationalen Beratergremium, sind inzwischen fast ein Dutzend Werkhefte erschienen. Mit deutschen und englischen Texten, manches auf italienisch. Werkheft08, als Anlass des 80. Geburtstags des verstorbenen Architekten Oswald Mathias Ungers erschienen, trug zur Nominierung zum Pritzkerpreis dessen bei. Die beiden wichtigsten Architekten in Yale und Harvard haben Texte beigesteuert. Der zwar kleine Verlag gehört somit zu den Geheimtips in der internationalen Architekturszene. Autoren und Unterstützer wie Horst Teltschik, Jean-Louis Cohen, Joseph Rykwert, Ulrich Maximilian Schumann, Enrico Santifaller oder Vittoria Magnagno Lampugnani sprechen für sich.

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