Hüttenkunst im Mauerpark
von
Klaus Büsen
09.07.2009 - 14:07 Uhr - Kunst & Kultur
(prcenter.de) Was die meisten von uns bis vor kurzem noch mit dem Mauerpark verbunden haben, war wohl mehr der 1. Mai, als eine chill out area. Dieser Park ist schon im Frühjahr 09 zu einem allumfassenden Multikulti Talenteworkshop mutiert. Von Karaoke- bis über Didgeridoo -Klangteppiche bieten sich hier sämtliche Kunstformen zum Besten. Welchen Kultur-highlight wird uns dieser Park denn im Sommer bringen?
Der Mauerpark im Herzen Berlins war bekanntlich schon öfter ein direkter Zeitzeuge von Durchbrüchen alter Grenzen. 1961 hat man ihn auf seinen Namen getauft und wo im Sommer 1990 noch Wachtürme der DDR Grenztruppen standen ist nun ein grüner Park zu sehen. Und nicht nur ein Park öffnet sich uns zwischen der Gleim- und Eberswalderstrasse, die kulturelle Vielfalt ist hier der Spannungsmagnet. Man könnte auch von einem außergewöhnlichen Raum für Austausch sprechen, denn inzwischen hat sich dieser Ort der vielfältigsten Begegnungen zu einem der beliebtesten Treffpunkte für interdisziplinäre Kulturschaffende entwickelt. Seit dem 26. Juni ruft er zum "Ressourcen Handel" auf. Zu erleben gibt es ein Happening um eine autarke Skulptur des bildenden Künstlers Klaus Büsen (s. Ab.). "Superplanet" Mit dieser Einleitung beginnt eine Theorie über sich halten wollende Standards und ihrer Ermöglichung. Erneuerbare Energien liefern der Kunsthütte die nötigen Versorgung, um mit Eintritt der Dämmerung von selbst zu strahlen. Wie, kann man bei einer sommerlichen Erfrischung selbst raus finden.
wer, was, womit, wie, wo, wie, wann, warum
Text und Bild: Klaus Büsen
Kunstveranstaltung: Hüttenkunst für Ressourcen Handel
Kunstobjekt: "Kunsthütte" Happening um eine Installation, die sich in der Dämmerung von selbst beleuchtet.
Fotovoltaik: Klimaschutz mit neuen Techniken
im Mauerpark: Prenzlauer Berg, Schwedter Strasse, zwischen Gleim- und Eberswalder Strasse
wann: 26.06. - 06.09.2009
warum: Weil wir gesellschaftliche Errungenschaften uns nicht nehmen lassen müssen.
Hüttenkunst ist:
1. eine Skulptur.
2. ein temporäres Objekt der Begegnung und Kommunikationsgegenstand
sämtlicher Gesellschaftsgruppen.
3. eine freundliche Einladung durch befreiende Formfindung und
stimmige Farbgebung. Komplementärfarben sprechen von innen nach außen.
4. eine Installation mit direkten Haupterkennungsmerkmalen unserer
Zivilisation. Haus, Licht, Freizeit, Ressourcen, Umstand.
5. autarke Kunst.
6. ein erläuterndes Bespiel was Abhängigkeiten sein können und welche
man gar nicht aufgeben muss, wenn man den Lieferanten wechselt.
7. eine emotionale Aufwertung eines geschichtsträchtigen Ortes.
8. für uns da.
Angaben zum Autor (
):
Dipl. Des. Klaus Büsen
Brunnenstrasse 115
D - 13355 Berlin
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fon mobil// +49 (0) 177 - 58 44 392
fax// +49 (0) 30 - 81 80 82 56
mail // info(at)klausbuesen.de
Die neue Zeit autarker Kunst.
Die Erinnerung war zu jeder Zeit der Transportweg neuer Äußerungen. In welchem Zeitraum befinden wir uns? Werte verschieben sich zu jeder Zeit und taten es schon immer. Märkte wandeln sich, viele verbinden sich zu außerordentlicher Größe und manchmal auch zu schwarzen Löchern. Diese binden alles an sich, überall auf unserem Planeten, dann und wann verblassen sie auch wieder und hinterlassen Fragen.
...weiter auf:
http://huettenkunst.klausbuesen.de/#Autarke%20Kunst
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