IGFM zur Unterstützung verfolgter Christen: "Katholiken und Protestanten müssen an einem Strang ziehen!"
von
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
02.02.2010 - 15:54 Uhr - Politik & Gesellschaft
(prcenter.de) IGFM: Im Jahr des Ökumenischen Kirchentages ist ein gemeinsamer "Tag der bedrängten und verfolgten Christen" überfällig
Angesichts des am 27. Januar 2010 erfolgten Aufrufs der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), 2010 bundesweit einen "Tag der bedrängten und verfolgten Christen" durchzuführen, appelliert die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) an die EKD und die Deutsche Bischofskonferenz (DBK), die zwischen Protestanten und Katholiken divergierenden Gedenktermine auf einen gemeinsamen Termin zu einigen.
Bisher konkurrieren die beiden großen Kirchen durch unterschiedliche Termine für diesen Gedenktag (EKD: 2. Sonntag in der Passionszeit) und Dezember (DBK: Stephanustag, 26. Dezember). "Im Jahr des Ökumenischen Kirchentages in München muss diese unsinnige Konkurrenz beendet werden, denn sie schadet den verfolgten Christen", so die IGFM.
Dies, so die IGFM, würde die Ökumene und das Anliegen selber deutlich stärken und entspräche einer weitgehend praktizierten Ökumene in den Staaten der Verfolgung und Bedrängnis von Christen. Bereits 1999 hatte die IGFM in der Bundesgeschäftsstelle der "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen" (ACK) in Frankfurt am Main mehrere tausend Unterschriften der damaligen Geschäftsführerin und heutigen Bischöfin i.R. Bärbel Wartenberg-Potter für einen "Ökumenischen Tag der verfolgten Christen" übergeben.
Die Einigung der Kirchen auf einen gemeinsamen Tag sollte für die Jahre ab 2011 in Verbindung mit dem Ökumenischen Kirchentag in München erfolgen, zumal die württembergische Landeskirche bereits den 26. Dezember im Sinne eines gemeinsamen Tages wahrnimmt, so IGFM-Referent Walter Flick.
Angaben zum Autor
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
IGFM - Deutsche Sektion e.V.
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Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33
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Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Nach Auffassung der IGFM sind nach dem Recht auf Leben und Sicherheit der Person, die bürgerlichen Rechte wie Meinungs-, Versammlungs- Religions- und Pressefreiheit die wichtigsten Menschenrechte. Ohne sie kann es weder Frieden noch sozialen Fortschritt geben. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.
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