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International New Energy Forum & Sino-German Cooperation Summit endet erfolgreich in der Olympiastadt Qingdao, 28.-30.04.2010

von RSS-Feed German Global Trade Forum Berlin
03.05.2010 - 18:44 Uhr - Wirtschaft, Handel & Industrie

(prcenter.de) Berlin/Qingdao – ma : Altbundeskanzler Schröder und Schwergewicht Horst Seehofer mit einer 50köpfigen Wirtschafts-, Wissenschafts- und Politiker- und Mediendelegation waren die deutschen Keynote-Speaker des ersten Sino-German Cooperation Summit (Qingdao) und des Internationalen Forums on New Energy, das am 30.04.2010 mit der Gewissheit endete, dass die deutsch-bayerisch-chinesische Zusammenarbeit nicht nur auf wirtschaftlichem Gebiet ihre Höhepunkte noch vor sich hat. Professionell, solidarisch und vor allem überzeugend präsentierten Schröder und Seehofer das, was die über 1000 internationalen Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft erwarteten: Solidität, Zuverlässigkeit und höchste Innovationsfähigkeit „Made in Germany“. Ursprünglich als rein deutscher Wirtschaftsgipfel von den Veranstaltern konzipiert wandelte sich das Programm im Verlauf der Planung zu einem international ausgerichteten Konzept, das mit Rücksicht auf das Thema „New Energy“ diplomatische Vertreter und Unternehmen aus Australien, Norwegen, Dänemark, Russland, Korea, Japan und Vietnam nach Qingdao führte, um die dringend notwendigen Aufgaben bei der Ausgestaltung zukünftiger Kooperationen auf den Gebieten „erneuerbare Energien“, Energieeffizienz, Bauen, Planen und Forschen“ gemeinsam zu diskutieren.
Die Bayern ließen sich ihr „Heimspiel“ nicht nehmen und unterstrichen ihre führende Stellung auf dem Gebiet der Zusammenarbeit mit China. Nicht nur in der chinesischen Partnerprovinz Shandong in der auch Qingdao liegt. Die „deutsche Tradition“ ist es, die die Veranstalter motivierte, die Zusammenarbeit mit Deutschland und nicht zuletzt Europa auf eine neue Stufe zu heben.
Qingdao, unterstützt von Zentralregierung und Provinz bietet sich im Rahmen der „nacholympischen Nutzung der modernen Infrastruktur“ an, eines der international wichtigen Zentren für den internationalen Dialog zu sein.
Die persönliche Anwesenheit von Altbundeskanzler Schröder und dem bayerischen Ministerpräsidenten Hort Seehofer erzielte Wirkung. Fast die gesamte in China aktiv tätige deutsche Industrie- und Wissenschaftsszene zeigte Flagge und war vor Ort vertreten. Während der Altkanzler seinen Schwerpunkt auf die strategischen Fragen der Energiepolitik der Zukunft legte und Deutschland als den zuverlässigen Partner für Kooperationen empfiehl, glänzte Seehofer mit einen kleinen, in jeder Hinsicht aber überzeugenden Auszug aus der Erfolgsbilanz „bayerischer Unternehmen“ in China und auf dem Gebiete des Konferenzthemas.
Shandongs Provinzregierung – und hinter ihr die Zentralregierung – unterstrichen ihre Geschlossen- und Entschiedenheit, den weiteren Aufbau des Entwicklungslandes Chinas auf der Grundlage einer verantwortlichen, dennoch die wirtschaftlichen Voraussetzungen einer Innovation nicht außer Acht lassenden Politik , voranzutreiben. Shandong, mit über 100 Mio. Einwohnern ein Schwergewicht in China, beansprucht für sich „Innovationsführerschaft“. Vor dem Hintergrund des großen Energiereichtums erscheint der Anspruch durchaus berechtigt. Nur wenige Provinzen wie z.B. Heilongjiang, Innere Mongolei, Sichuan können auf vergleichbare Potenziale verzeichnen. Größtes Entwicklungsprojekt der Region ist die Vernetzung mit den Anrainerregionen der „Bohai Bucht“ durch einen verstärkten Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nach Yantai, Tianyin, Dalian, Korea und Japan.
Jiang Yikang, der Parteichef der Provinz, und Jiang Daming, ihr Gouverneur, übernahmen die Schirmherrschaft über die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Qingdao. Die Federführung der Durchführung und Organisation der vom German Global Trade Forum Berlin konzeptionell begleiteten Veranstaltung hatte das China Council for the Promotion of International Trade Shandong, das auch in der Zukunft der Ansprechpartner und Schnittstelle für die Fortsetzungsforen ist.
Große Beachtung fand das in Qingdao vorgestellte Projekt des „German Energy Center & College“, dessen Eröffnung in Shanghai sich unmittelbar an die Veranstaltung anschließt. Einige Trägerunternehmen sowie die Initiatoren und Mentoren des Projekts waren in Qingdao anwesend und gehörten zu den Referenten der Foren. Dr. Andreas Szesny, von Provinzregierung und Qingdao mehrfach für seine Verdienst um die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und China öffentlich ausgezeichnet unterstützt das Center bei der Durchsetzung der Strategie, modernes know how auf dem Gebiete der Neuen Energien und Baustoffe „Made in Germany“ in China zu verbreiten.
Wichtigste Ergebnisse der Veranstaltung waren:
- Die Entscheidung der Initiatoren des „German Energy Centers & College“ (GECC), das aus Anlass der EXPO 2010 in Shanghai realisierte Zentrum je um ein Outlet in Qingdao/Harbin zu erweitern. Federführung: Joachim Freise, Paderborn/Dr. Andreas Szesny, Qingdao,
- Die Verabredung eines Gegenbesuchs der Provinzregierung von Shandong noch in diesem Juni in Bayern, wo Gespräche mit der bayerischen Landesregierung geplant sind und die Erwartung nähren, dass die Chancen bei der strategischen Zusammenarbeit weiter untersetzt werden können,
- Die Förderung deutscher Unternehmen der Umwelt- und Energiebranche bei der Neustrukturierung des Entwicklungsgebiets Sifeng/Qingdao.
- Die alljährliche Fortsetzung des Forums in der Zukunft,
- Die Intensivierung der Zusammenarbeit Qingdaos mit den deutschen Bundesländern,
- Die Einbeziehung internationaler Partner (Österreich, Australien, Kanada, Norwegen, Dänemark, Vietnam, Russland) in den Wirtschafts- und Wissenschaftsaustausch,
- Die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Hafenlogistik (Seehafenhinterlandverkehr, Containerverkehr etc.),
- Die Teilnahme von Unternehmen des Unternehmenspools „GECC) am „German Business & Technology Forum“ in Harbin, Juni 2010.
-
Weitere Hintergrundinformationen:
http://www.germanglobaltrade.de/asiapacific/chinaforum/0344159d230edf107/index.html

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