Ist die Schweinegrippe zurück? – Bereits 3 neue Todesfälle in Deutschland
von
Imaco GmbH
04.01.2011 - 14:59 Uhr - Medizin & Gesundheit
(prcenter.de) Die Schweinegrippe fordert neue Opfer in Deutschland. Nach Informationen gab es zum Jahreswechsel drei Todesfälle in Göttingen (Niedersachsen). Bereits im Dezember starb eine Frau (20) an dem H1N1-Virus.
Das kleine Mädchen verstarb bereits am 28. Dezember. Sie war erst unmittelbar vor ihrem Tod ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Das Virus wurde durch eine Obduktion nachgewiesen. Das Mädchen hatte keine Vorerkrankungen, ist eindeutig an dem H1N1-Virus gestorben. Auch die Geschwister des Mädchens hätten sich mit der Schweinegrippe infiziert, sagte Helmut Eiffert, Infektologe an der Uniklinik Göttingen. Bei ihnen war die Infektion aber nicht so schwer, so dass sie aus der Klinik entlassen werden konnten.
Der Mann (51) starb am Montagmorgen in der Uni Klinik Göttingen. Bei ihm wurde das Virus durch einen Rachenabstrich nachgewiesen.
Der 51-Jährige litt an einer Vorerkrankung, war noch vor Weihnachten ins Krankenhaus gekommen.
Bereits im Dezember starb eine Patientin (20) in Deutschland an der Schweinegrippe, bestätigte das Robert-Koch-Institut. Die Frau litt an chronischen Vorerkrankungen und verstarb an Multiorganversagen.
Susanne Glasmacher vom Robert Koch-Institut: „Seit Anfang Dezember hatten wir 110 Influenza-Fälle, davon 32 bestätigte H1N1-Fälle. Die Zahlen seien allerdings überhaupt kein Vergleich zur Grippe-Welle im Oktober/November 2009.“
Niedersachsens Gesundheitsministerin Aygül Özkan (39, CDU) rief jedoch insbesondere Menschen über 60 Jahren, Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen zur Grippeschutzimpfung auf.
Mit dem Höhepunkt der Grippewelle rechnen Experten nach jetzigem Stand Ende Januar oder im Februar zu rechnen.
Erst im August 2010 hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO Entwarnung gegeben, die Schweinegrippe-Pandemie für beendet erklärt und die Warnstufe weltweit von Höchststufe 6 auf 5 herab gesetzt. Zu früh!
„Diese tragischen Fälle zeigen, dass die Influenza keine harmlose Erkrankung ist, sondern auch einen schweren Verlauf nehmen kann“, betont Dr. Matthias Pulz, Chef vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA).
In 29 Prozent der aktuell in dem Bundesland untersuchten Rachenabstriche seien Influenzaviren gefunden worden – in der Mehrzahl wurde das A/H1N1-Virus nachgewiesen, das 2009 die Schweingrippe-Pandemie ausgelöst hatte.
Über 18.500 Menschen starben bislang weltweit an der Seuche, in Deutschland wurden 250 Todesfälle registriert – obwohl allein hierzulande mit einer unüberschaubaren Zahl von Opfern gerechnet wurde.
Mit dem Influenza A-Schnelltest der Imaco GmbH, werden Influenza-Viren der Gruppe A, wie z. B. auch das H1N1 Virus einfach, schnell und sicher innerhalb von wenigen Minuten nachgewiesen.
Der Test kann ab sofort in jeder Arztpraxis durchgeführt werden.
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Bereich: Schnellteste
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