Japanischer Außenminister gibt das Wildern von Walen zu
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12.12.2009 - 6:01 Uhr - Umwelt & Natur
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| Japanisches Schiff Harpuniert Minkewal |
(prcenter.de) Quelle: http://blog.migaloo.de/2009/12/12/japanischer-ausenminister-gibt-das-wildern-von-walen-zu/
Original: http://www.seashepherd.org/news-and-media/news-091211-1.html
Sea Shepherd sagt es ist an der Zeit die Gesetze durchzusetzen
Japans Außenminister Katsuya Okada gab nun zu was der Rest der Welt bereits lange Zeit wusste.
In einem Interview mit der Zeitung The Australien und der ABC (Australian Broadcasting Corporation) sagte der Außenminister Okada „Wir haben eine Tradition hier in Japan, dass wir Walfleisch essen.“
„Ich denke, dass Essen ein wichtiges Element von Kulturen und deshalb ist es nötig dieses gegenseitig zu respektieren und die Kultur des anderen anzuerkennen“, sagte er.
„Es mag Dinge geben, die Australier essen, Japaner aber nicht. Selbstverständlich wäre das andere Geschichte, wenn diese Arten bedrohte Arten währen, die am Rande der Ausrottung stünden… Aber wenn nicht denke ich möchte der durchschnittliche Japaner in der Zukunft gerne weiterhin Walfleisch essen.“
Nicht ein einziges Mal hat Herr Okada versucht den japanischen Walfang als „wissenschaftliche Forschung“ zu verteidigen. Er hat es absolut klar gestellt, dass es sich um eine kommerzielle Operation handelt, dessen Ziel es ist Wale für den Konsum und den Profit zu töten. Er verneinte sogar, dass es sich bei Finn- und Buckelwale um bedrohte Arten handelt obwohl sie international anerkannt als gefährdet eingestuft sind.
„Das bringt einen ganz neuen Aspekt in unsere diesjährige Kampagne“ sagte Kapitän Paul Watson von Bord des Sea Shepherd Schiffes Steve Irwin aus dem Südpolarmeer. „Japanische Walfänger sind Wilderer und nun gab sogar ihr Außenminister zu, dass es sich um Wilderer Operationen handelt. Die japanische Regierung hat den Walfängern die Erlaubnis erteilt 935 geschützte Minkewale, 50 gefährdete Finnwale und 50 gefährdete Buckelwale zu töten.“
„Diese Walfänger sind Wilderer. Sie sind Kriminelle und das wissen sie. Sie verletzten den Antarktisvertrag indem sie kommerziell die Antarktischen Gewässer nutzen und sie operieren in Missachtung des australischen Bundesgerichtshofes und fahren fort Wale im australischen Antarktisterritorium zu töten“, fuhr Kapitän Watson fort.
Die Sea Shepherd Conservation Society ist nicht hier unten in diesen Gewässern und gegen den Walfang zu protestieren, wir sind nur einfach damit „nicht einverstanden“. Wir sind hier unten um internationale Umweltschutzgesetze in Übereinstimmung der Richtlinien der United Nations World Charter for Nature durchzusetzen. Die Society ist hier unten in diesen Gewässern um den Job zu erledigen, den eigentlich Australien, Neuseeland, die USA und die anderen Mitgliedsstaaten der Internationalen Walfangkommission sich weigern zu machen – das Gesetz durchzusetzen.
Die Sea Shepherd Schiffe und deren Crews werden versuchen internationale Umweltschutzgesetze durchzusetzen indem wir diese illegalen Schiffe mit jedem physischen Mittel aufhalten, in Betracht dabei weder menschliches Leben zu bedrohen oder jemanden zu verletzen.
„Dieses Affentheater des wissenschaftlichen Walfangs wurde von niemandem anderen als dem japanischen Außenminister als Betrügerei entlarvt“, sagte Kapitän Paul Watson. „Genug von diesen holprigen und schwulitären Taktiken, genug von diesen Stinkbomben. Es wird Zeit für ein wenig aggressivere Taktiken. Es ist an der Zeit hier unten eine Aussage zu machen und Regierungen mit einzubeziehen. Mich ermüdet es diese Wilderer mit dem verletzen von internationalen Umweltschutzgesetzen davonkommen zu lassen, und sie kommen nur davon, weil sie eine große, mächtige und wohlhabende Nation sind. Wenn es somalische Wilderer wären, die Elefanten töten, würden sie erschossen werden. Wären es nigrische oder ruandische Stammesangehörige, die Berggorillas für Buschfleisch töten, würden sie erschossen werden. Stattdessen sind sie arrogant in ihrer Art das Gesetz zu respektieren und sie machen was immer sie, wann immer und wo immer sie es wollen. Schluss damit! Walfang wird hier unten beendet und wir werden unsern Teil dafür beitragen um es zu beenden.“
Die Steve Irwin nähert sich der japanischen Walfangflotte. Jeder Tag bringt die Sea Shepherd Crew 300 Meilen (556 Kilometer) näher an diese Wilderer heran.
„Das hat nichts mit Kultur oder den Respekt von Kultur zu tun“, sagte Kapitän Watson, „Es geht darum internationale Umweltschutzgesetze zu respektieren. Wir sind wegen keiner Übertretung bei unseren Aktivitäten hier unten in diesen Gewässern angeklagt worden, noch nicht einmal von den Japanern. Der Grund dafür ist einfach. Es ist schwierig Menschen anzuklagen, die Gesetze durchsetzen indem sie gefährdete Arten vor Wilderern beschützen. Wir sind nicht die Kriminellen sondern die Walfänger sind die Wilderer und nun hat sogar ihr Außenminister diesen Fakt anerkannt – es geht darum Wale für den kommerziellen Verkauf als Lebensmittel zu töten. Das ist es um was es geht und um das worum es immer gegangen ist.“
Die Sea Shepherd Crew erwartet die Flotte innerhalb von 10 bis 12 Tagen abzufangen.
Angaben zum Autor
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Thomas Buiter
Hauptstr. 20a
84405 Dorfen
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