Jemen: Sächsische Familie weiterhin vermisst
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dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
15.03.2010 - 16:37 Uhr - Politik & Gesellschaft
(prcenter.de) Nachdem fünf verkohlte Leichen in der jemenitischen Wüste gefunden wurden, hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) nun ausgeschlossen, dass es sich um die entführte Familie aus Sachsen handelt. "Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei den sterblichen Überresten nicht um unsere entführten deutschen Landsleute", so Westerwelle. Seit Juni 2009 wird eine fünfköpfige Familie aus dem Landkreis Bautzen vermisst, die im Jemen gemeinsam mit einem britischen Ingenieur verschleppt wurde. Sie arbeiteten im Dschumhuri-Krankenhaus in der Nordwestprovinz Saada, der Familienvater als Haustechniker, seine Frau als Krankenschwester. Seit über sechs Jahren würden sie schon mit ihren drei Kindern im Jemen leben. Außenminister Westerwelle betonte, dass die Bundesregierung alles daran setzen werde, damit "unsere deutschen Landsleute frei kommen."
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