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KUNST - EINE WERTANLAGE, BEI DER DAS HERZ MITBESTIMMT

von RSS-Feed ArteViva
22.09.2008 - 18:44 Uhr - Trends, Lifestyle & Verbraucher

(prcenter.de) Büro- und Wohnräume mit Kunst aufzuwerten, bringt im Idealfall zwei Vorteile zugleich: die Freude beim Betrachten sowie einen Wertzuwachs. Die Kunstexpertin Dagmar Gold berichtet in unserer neuen Kolumne regelmäßig über aktuelle Tendenzen im Kunstmarkt, vielversprechende Trends und interessante Kunst-Investments.

Der anhaltende Boom im internationalen Kunstmarkt ist überwältigend. Ungefähr 25 Milliarden Euro werden jährlich im weltweiten Kunsthandel umgesetzt. Auch deutsche Kunst wird hoch gehandelt. Anders als 1990 die überhitzte Marktsituation und der daraus folgende Crash, untermauern jetzt den nachhaltigen Aufschwung eine halbwegs gesunde Weltwirtschaft, der neue Börsenaufschwung, gigantische Ausschüttungen der Hedge-Funds und Investitionsbanken und zahlreiche vermögende Sammler, die unentwegt, fast gierig, Geld in Kunst investieren und für ausgezeichnete Verkaufsresultate sorgen. Nie zuvor, selbst nicht in den hektsichen 80er Jahren, wurde so viel junge Kunst zu so radikal gestiegenden Preisen abgesetzt. Angelsächsische Sammler bestimmen maßgeblich den hohen Preistrend und seit neuestem auch die Kenner moderner europäischer Kunst aus Südkorea, die teuerste westliche Meister einkaufen. Noch stärker als die russische Investitionslust betätigt sich in China eine neue Elite, die Westkunst zu ihrem neuen Lebensstil zählt. Nur eine Weltwirtschaftskrise größeren Ausmaßes könnten den Investitionsrausch und dieses Wachstum bremsen.

Wer sein Vermögen um Kunst ergänzen möchte, für den empfiehlt es sich, bis zu einem Investitionsanteil von 10 % in Kunstwerke verschiedener Stile und Epochen anzulegen, vorausgesetzt, diese wurden in haltbaren Materialien angefertigt. Berühmtes Negativbeispiel im Bereich Kunst-Investment ist der vom Briten Damien Hirst in Formaldehyd eingelegte Tigerhaikopf aus einer bedeutenden Privatsammlung, der sich inzwischen langsam auflöst.

Vor dem Vergnügen mit Kunst an der Wand und im Portfolio steht zunächst die Anstrengung. Der Kunstliebhaber und Sammler muss sich vor dem Kauf informieren, vergleichen und vor allem viel Kunst ansehen: in Museen, Kunstmessen, Galerien, Kunsthandlungen mit Internetpräsenz, Zeitschriften und Büchern. Das Auge wird geschärft, und der Kunstbetrachter kann eine gelungene Komposition, bei der man weder etwas wegnehmen noch hinzufügen kann, erkennen sowie den neuartigen Personalstil, die innovative Technik und die überzeugende Aussagekraft des Einzelwerks beurteilen. Es lohnt sich immer – neben der aktuellen Kunstproduktion – auch Werke der großen Alten Meister im Vergleich mit ihren Zeitgenossen anzuschauen. Kunstdatenbanken wie www.artinfo.com berichten über biographische Details, Ausstellungen und Publikationen. Der interessierte Kunstfreund erfährt nach und nach, welche Museen,
Ausstellungsorte und Sammler die wichtigsten Meinungsmacher und Wertsteigerer sind. In der Datenfülle weiß der Kunstfreund dann immer noch nicht, was neben dem persönlichen Gefallen, der natürlich im Vordergrund steht, in Zukunft einen Wertzuwachs verspricht. Einen Anhaltspunkt gibt die weltweit größte Kunstpreissammlung www.artprice.com mit 270.000 archivierten Auktionskatalogen bis in das Jahr 1700. Darüber hinaus liefert artprice.com für jeden Künstler Charts und Tabellen zur Preis- und Umsatzentwicklung. Die Zeitschrift CAPITAL veröffentlich einmal im Jahr im November eine Hitliste der 100 „besten“ Künstler weltweit, die sich auf die Präsenz in den wichtigsten Institutionen, Sammlungen, temporären Kunstereignissen, Veröffentlichungen und auf die erzielten Verkaufspreise bezieht. Aktuelle Kunstfonds der Deutschen Bank und des Aurora Fine Art Investment Funds sind Beispiele für das lohnende Investment in Kunst und Kunstgewerbe.

Die etablierten deutschen Künstler sind, Sotheby’s Experte Tobias Meyer zufolge, nach einer Zeit des Pausierens fast schon wieder billig und warten auf erneute Aufwertung. Das gilt insbesondere für Jörg Immendorff, einen der wichtigsten noch lebenden deutschen Künstler. Immendorffs unverwechselbarer Personalstil, seine eigenwilligen Bildmotive und die womöglich unbequemen Anforderungen einiger seiner Kunstwerke an den Betrachter jenseits leichter Konsumierbarkeit sind vermutlich dafür verantwortlich, daß er in der Käufergunst bis heute einen Gerhard Richter nicht erreicht hat, doch die Stimmung im Kunstmarkt schlägt tendenziell zugunsten technisch versierter und anspruchsvoller Kunst eines Immendorff um. Seine Werke sind trotz persönlicher, gesundheitlicher und eigener öffentlicher Rückschläge heute präsenter und international anerkannter als jemals zuvor. Werke des Altmeisters stehen nach Expertenmeinung vor einer bedeutenden Wertsteigerung. Seismograph der Entwicklung ist Kunst-Tycoon Saatchi, der Immendorff in seine Sammlung aufgenommen hat. In wenigen Jahren werden Immendorff-Bilder wahrscheinlich die Werke seiner Kollegen Markus Lüpertz und Georg Baselitz im Wert deutlich übertreffen. Das bedeutet eine voraussichtliche Steigerung von 600 % und mehr. Immendorff blieb seiner Kunst kompromißlos treu, was sich jetzt auszahlt. Die Freiheit des kreativen Potentials ist in seiner Kunst genauso Garant für bahnbrechende Werke wie sie für die wichtigsten Innovationen in einem erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen steht.

Am 7. Oktober 2006 nimmt Immendorff den begehrten Kunstpreis „Goslarer Kaiserring“ in Empfang, den vor ihm Henry Moore, Roberto Longo, Max Ernst und Anselm Kiefer erhalten haben – seine sechste Auszeichnung übrigens.
Für den Einsteiger bis für den ausgesprochenen Sammler unter unseren Lesern haben wir Immendorff-Kunstwerke zum Kauf ausgewählt, solange diese noch aufgrund der Limitierung und der begrenzt vorhandenen Anzahl zur Verfügung stehen. Bei allen hier angebotenen Immendorff-Arbeiten handelt es sich ausschliesslich um sehr aufwendig gedruckte Originalgrafik. Unsere Kunstauswahl ist auch ein Hinweis auf das Lebensgefühl des Künstlers, der immer wieder seinen Stil und seine künstlerischen Aussagen verändert und in Frage gestellt hat. Kunstkauf ist immer emotional, und das Herz bestimmt mit, was erworben wird. Wer seinen Verstand aber mit weiteren Informationen über den Künstler Jörg Immendorff füttern möchte, den laden wir dazu ein. Bei Interesse bitte die ausführliche Biographie, internationales Verzeichnis der ca. 200 Einzel- und 400 Gruppenausstellungen, 250 Katalogbeteilungen und 40 Einzelpublikationen anfordern über: contact@arteviva.de.
Autorin: Dagmar Gold

INFO
Kunstwerke über: http://www.arteviva.de

Jörg Immendorff - Ausstellungen.
Museen Europa: documenta 5 Kassel. Royal Academy, London. Centre Pompidou, Paris. Kunstmuseum Basel. Neue Nationalgalerie, Berlin.
Museen Welt: Museum „Deutsche Galerie“ New York. Lousiana Art Museum. Art Gallery of Bejing International Art Palace, Beijing. Taipei Fine Arts Museum, Taipeh. Museum of Contemporary Art, Seoul.
Private Sammlungen: Slg. Ludwig, Aachen. Ronald Lauder, NYC. Charles Saatchi, London.
Aktuelle Ausstellungen 2006: Bis 3.9.: Immendorff - das grafische Werk 1968-2000, Eurokongress, Aachen. Bis 10.9.: Jörg Immendorff, Ludwig-Forum für Internationale Kunst, Aachen. Ab 3.11.: Jörg Immendorff, Galerie Michael Werner, Köln. Bis 8.10.: Kunst auf der Bühne - les grands spectacles II , Museum der Moderne Salzburg, Salzburg. Bis 3.10.: Was ist deutsch? Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg.
Teuerstes Gemälde: 150.000 EUR
Teuerste Skulptur: 50.000-170.000 EUR
Teuerste Originalgrafik: 25.000 EUR
Entwicklung: Erwartete Preissteigerung bis 600 % in 5 Jahren
Empfehlung: Chance für Kunstkäufer, da weltweit in Museen präsent und Sammler aus USA und Asien seine Kunstwerke akufen, Tendez steigend. Deshalb: Jetzt sammeln.

INFO
Kunstdatenbanken (Auswahl):
www.artprice.com
www.artnet.com

Angaben zum Autor
ArteViva Fine Art
Geschäftsführerin/owner: Dagmar Gold
PF 1814, D-83637 Bad Tölz
Bierhaeuslweg 9, D-83623 Bairawies
Tel. +49-8027-9089933 Fax 9089932
USt-Ident 111888608
contact@arteviva.de
http://www.arteviva.de

1997 Gründung von ArteViva. 2003 Eröffnung der ArteViva-Galerie für Aktuelle Kunst und Klassische Moderne. Mitte 2005 wird der Firmensitz von ArteViva in die Nähe von Bad Tölz verlegt. Im ArteViva-Haus und anderorts finden regelmäßige Ausstellungen und Kunstevents statt. ArteViva dient seinen Kunden als Spürhund für Spitzenstücke und hochwertige Kunst. Häufig sind die Kunstwerke nur noch als letzte Einzelexemplare zu haben. Den Kunden gegenüber garantieren wir für Sicherheit und Qualität. Zu jedem Werk gibt es ein zeitlich unbegrenztes Echtheitszertifikat. Wir übernehmen Kunst-am-Bau-Projekte sowie Innenausstattung und Gestaltung mit Kunst. Wir beraten beim Aufbau einer Sammlung und ihrer Ergänzung um wichtige Werke, die den Wert einer Collection erheblich steigern können. Auf Wunsch übernehmen wir für Sie die diskrete Ersteigerung eines Kunstwerks in einem Auktionshaus. Auch die Umschichtung einer Sammlung ist von Bedeutung. Über uns können Sie Werke diskret veräußern. Es kann sinnvoll sein, Ihren Kunstbesitz in eine Stiftung zu überführen. Kontaktieren Sie uns: contact@arteviva.de, Frau Dagmar Gold.

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