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Neuheiten bei stationärer CAN-Fehlerdiagnose

von RSS-Feed GEMAC - Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH
03.02.2010 - 13:56 Uhr - Technik, Wissenschaft & Forschung

(prcenter.de) Die Gemac - Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH erweitert das stationäre CAN Diagnose Gerät – den CANobserver: Fünfmal mehr Speicherplatz, E-Mail Benachrichtigung und SAE J1939 Protokoll. Die neuen Features werden im April 2010 auf der Hannover Messe, Halle 9/ Stand H28 und auf der Bauma in München, Halle E0/ Stand 01, präsentiert.

Der CANobserver der Gemac präsentiert sich mit drei wesentlichen Neuerungen: Zunächst wurde die Anzahl der Speicherplätze auf das Fünffache aufgestockt. Anstatt bisher vier stehen dem Anwender zukünftig 20 Datensätze mit einer Speicherkapazität von insgesamt zehn Jahren zur Verfügung. Darüber hinaus wurde die Möglichkeit einer E-Mail Benachrichtigung integriert. Der Anwender kann sich sofort per E-Mail benachrichtigen lassen, wenn der CANobserver einen Fehler im CAN-Bus diagnostiziert. Abgerundet wird das Chemnitzer Diagnosegerät mit der Erweiterung um das Protokoll SAE J1939. Mit Hilfe des Protokolls werden über den Bus Messdaten wie Motordrehzahl, Druck, Temperatur und andere technische Parameter im Antriebsstrang übertragen. Mit diesen Neuerungen reagierte die GEMAC auf Kundenwünsche und verbesserte ihre Produktfamilie der CAN Diagnose Geräte, bestehend aus dem CANobserver und dem CAN-Bus Tester 2.

Zum Canobserver
Der CANobserver ist ein Diagnosetool zur physikalischen und logischen Langzeitüberwachung von CAN-, CANopen-, DeviceNet- und SAE J1939-Systemen. Er wird stationär in CAN-Bus Anlagen eingebaut, wo er kontinuierlich den Datenverkehr im laufenden Betrieb kontrolliert. Dabei speichert er Fehler und Abweichungen von vorgegebenen Soll-Werten bis zu zehn Jahre. Sowohl sporadische Busbeeinträchtigungen, wie etwa äußere EMV-Einflüsse, als auch eine sich langsam verschlechternde Signalqualität, zum Beispiel durch Verschleiß der Steckverbindungen, sind dadurch rechtzeitig erkennbar. Die Fehler meldet er dann per E-Mail sofort dem Anlagenbetreiber, der bei Bedarf eingreifen kann, bevor es zu Ausfällen kommt. Über programmierbare Fehlerausgänge lassen sich externe Geräte und Signalgeber ansteuern.
Bedient wird der CANobserver zentral über eine Ethernet Schnittstelle und ein benutzerfreundliches Webinterface. Die Leitstellenanbindung erfolgt über SNMP.

Teil einer CAN Diagnose Familie
Der CANobserver ist als stationäre Ergänzung zum CAN-Bus Tester 2 (CBT2) der GEMAC konzipiert. Der CBT2 ist vor allem für die Erstinbetriebnahme von CAN Anlagen konzipiert. Die Überwachung der daraus ermittelten Signalqualität kann dann mit dem CANobserver sichergestellt werden. Stellt der CANobserver Fehler in der Anlage fest, so kann der CBT2 mit weitergehenden, teilnehmerspezifischen Diagnosefunktionen die Fehlersuche unterstützen.
Der CBT2 verfügt über eine USB-Schnittstelle zum Anschluss an einen PC oder Laptop. Mit einer integrierten Möglichkeit zum Update sind sowohl der CBT2 als auch der CANobserver für zukünftige Erweiterungen gerüstet. Da die Produktion beider Geräte in der firmeneigenen Fertigung erfolgt, wird der schnelle Transfer von kundenspezifischen Entwicklungsmodalitäten unterstützt.

Die GEMAC baut mit ihrer CAN Diagnose Familie auf bisherige Erfolge mit dem PROFIBUS Tester, eigenen Modulentwicklungen sowie Erfahrungsberichten von Anlagenprojektierern und -inbetriebnehmern auf. Seit 1992 entwickelt und fertigt die Chemnitzer Firma spezielle Elektronik und Sensorik für den Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Medizin- und Automatisierungstechnik.

Hinweis an die Presse: Sie können ein themenbezogenes Bild anfordern. Motiv 1: Produktbild CANobserver, Motiv 2: CANobserver im Einsatz (Grafik).

Angaben zum Autor
GEMAC - gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz.de
Zwickauer Straße 227
09116 Chemnitz
Antje Brabandt
Tel.: 0371 3377554
Fax: 0371 3377272
E-Mail: brabandt@gemac-chemnitz.de

Die GEMAC Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH wurde 1992 gegründet. Sie beschäftigt mehr als 80 Mitarbeiter, davon 38 Ingenieure. Die GEMAC ist darauf spezialisiert, individuelle Entwicklungen und Fertigungen im Bereich der Sensorik und Messtechnik durchzuführen. Ihre Produkte werden im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Medizin- und Automatisierungstechnik eingesetzt.

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