Rettungsschirme für Täter mit weißen Krägen - und die Opfer ..?
von
cmp°
27.01.2009 - 12:20 Uhr - Politik & Gesellschaft
(prcenter.de) Wenn Menschen, wie zuletzt Adolf Merckle, in ihrer Verzweiflung keinen anderen Ausweg mehr sehen, als den Suizid, dann häufen sich die Stimmen, welche von Kälte und Abweisung in der Gesellschaft, fehlenden Anlaufstellen der Zuwendung, verloren gegangener Menschlichkeit, Ethik und Moral, etc. sprechen.
Weshalb aber kommen diese Einsichten und nutzlosen Schuldzuweisungen immer erst dann, wenn es längst zu spät ist und hinterlassen obendrein so oft den fahlen Beigeschmack aufgesetzter Falschheit?
Warum haben Sie eine so erschreckende Kurzlebigkeit und keinerlei Auswirkungen
auf die nächste sich abzeichnende Tragödie?
In der IG Geschädigter Müller-Risch www.ig-mueller-risch.de haben sich bundesweit über 35 Unternehmen/ UnternehmerInnen zusammengefunden, welche von dem amtsbekannt einschlägig vorbestraften Wirtschaftskriminellen Hans-Georg Jakob Müller-Risch aus Andechs aktuell überblickbar mehr als € 100 Mio. Schäden erlitten.
Seit Ende der 90-er Jahre – die ersten Vergehen wurden bereits als Freigänger einer 4 ½ jährigen Haftstrafe wegen Millionenbetrügereien wieder verübt – findet diese Gruppe weder bei Justiz, Medien und Politik noch gar den einschlägigen (Hilfs-)Insti-tutionen/Organisationen Gehör, respektive mehr.
Überall wird nur abgewiegelt, weiter verwiesen oder gleich ganz weggesehen, bzw. sich bestehenden Zwängen untergeordnet.
Es ist längst nur noch eine Frage der Zeit, bis aus dem Kreis der Geschädigten, welche nahezu ausnahmslos um ihre gesamte Existenz gebracht wurden, eine(r)
der Betroffenen sich auch nicht mehr weiter ein und aussieht – es zu einer Kurz-schlussreaktion kommt.
Schließt sich dann nur wieder der Kreis zu den sich häufenden Stimmen, welche
von Kälte in der Gesellschaft, fehlenden Anlaufstellen der Zuwendung, etc. sprechen,
oder kommen diese Einsichten ohne nutzlose Schuldzuweisungen endlich einmal
weit früher, als nur wenn es längst zu spät ist?
In den Zeiten vielfältigster und voluminösester, aber kaum zum Erfolg führender
Rettungsschirme erhalten die Täter mit den weißen Krägen jede geradezu nur denkbar Unterstützung – können ungestraft und ohne Konzept zum Besseren geradezu so weiter machen, wie es ins Verderben führte.
Opfer der Wirtschaftskriminalität aber erhalten keine neue Chance – vielmehr
bleiben ihre Kompetenzen und Potentiale zu Schaden der Allgemeinheit unge-
nutzt. Und das diese vorhanden waren und sind, steht außer jedem Zweifel –
sonst wären sie ja niemals zum Ziel der kriminellen Machenschaften geworden.
Ein Aspekt mehr, dass wir erkennen sollten/müssen, wie weit wir schon mitten
in Absurdistan sind und nur eine radikale Um-/Rückkehr zu den wirklichen Werten
des Wirtschafts- wie menschlichen Zusammenlebens die Lösung ist.
Angaben zum Autor
cmp°
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Erich Neumann
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GSM 01 72 3 55 08 00
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