Rosa Luxemburg goes Europe
von
Rosa-Luxemburg-Stiftung
28.11.2008 - 14:55 Uhr - Sonstiges
(prcenter.de) Im Rahmen der Eröffnung ihres neuen Brüsseler Büros lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung am 10. Dezember 2008 zur Konferenz »Freiheit, Solidarität und soziale Gerechtigkeit«. (Medieninformation PE 12_2008)
Veranstaltungshinweis und Presseeinladung
Anlässlich des 60. Jahrestages der UNO-Menschenrechtserklärung.
Die rund 300 geladenen Gäste aus dem Europäischen Parlament, Vertretern der EU-Institutionen, aus Verbänden und Zivilgesellschaft sowie internationale Gäste aus Israel, Südafrika und Osteuropa erwartet eine Grundsatzrede zur Geschichte und Aktualität der UNO-Menschenrechtserklärung des Theologen, Friedenspreisträgers und Mitinitiators der friedlichen Revolution in der DDR 1989 Friedrich Schorlemmer.
Im Anschluss daran moderiert der Europaabgeordnete der Delegation der Linken in der Konföderalen Fraktion GUE/NGL André Brie eine Debatte zu den Lektionen der aktuellen Krise des Kapitalismus und einer grundsätzlich neuen Weichenstellung für ein soziales Europa zwischen Birgit Mahnkopf (Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin (FHW) und Asbjörn Wahl (Gewerkschafter und Koordinator des Komitees für den Wohlfahrtsstaat).
Das kulturelle Programm bietet neben deutschen und französischen Chansons dargeboten von Barbara Thalheim und Jean Pacalet, eine szenischen Autorenlesung aus dem kürzlich erschienenen Europa-Krimi „Tödliche Energie“ mit Jan Bergrath (Journalist und Autor des Romans) und Kai Maria Steinkühler (Schauspieler und Filmemacher). Der Roman skizziert die vom Wirtschaftslobbyismus beeinflusste Europapolitik, in der internationale Konzerne den Abgeordneten und den EU-Bürgern in Fragen der Energieversorgung eine wahrhaft strahlende Zukunft versprechen.
Veranstaltungsorte:
14 - 17 Uhr: Büro RLS 11 Rue Michel-Ange, 1000 Brüssel
18 - 21 Uhr: Palais des Académies, 1 Rue Ducale, 1000 Brüssel
Das neue Büro in Brüssel
stellt sich der Aufgabe, in Zeiten des Krisenkapitalismus an der Neuformulierung der europäischen Idee mitzuwirken. Soziale Gerechtigkeit, zivile Strategien der Friedens- und Sicherheitspolitik und die Verwirklichung einer wirklich partizipativen Demokratie in allen Gesellschaftsbereichen sind dabei die zentralen Themen. Das Büro Brüssel wird in Zusammenarbeit mit Büros und Kooperationspartnern der Rosa-Luxemburg-Stiftung in anderen Regionen der Welt darüber hinaus Fragen der Entwicklung einer gerechteren Weltgesellschaft stärker in die europäischen Debatten einbringen.
Angaben zum Autor
Presse-Kontakt:
Rosa-Luxemburg Stiftung
Ramona Hering
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel. 030 44310 417
Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.
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