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SPD-Stadtratsbewerber beschimpft Tierschützer und andere Politiker als "Heuchler"

Pressemitteilung von RSS-Feed Journal Society GmbH
22.10.2007 - 12:44 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) (jsg/Nürnberg) Im Vorfeld der Stadtratsentscheidung am kommenden Freitag zum umstrittenen Neubau der 18 Millionen Euro teuren Delfin-Lagune im Nürnberger Tiergarten bezeichnet der Stadtratskandidat Peter Vietz (SPD) die Delfinarien-Gegner und andere Politiker als Heuchler.

Vietz schrieb letzte Woche anlässlich der Delfin-Debatte in Nürnberg an den Vorsitzenden des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), Jürgen Ortmüller: “Nach einigen Gesprächen mit Delfinarien-Gegnern muss ich leider feststellen, dass deren übriges Leben nicht in deren Gesamtlebens-Konzept passt und sie somit Heuchler sind, wie unsere Politiker.“

Zwar wären nicht alle Politiker Heuchler, aber es gäbe nur wenige Ausnahmen, relativiert Vietz in einem weiteren, der jsg vorliegenden, Schreiben. Der SPD-Mann bemängelt, dass „Delfinariums-Gegner gegen Delfinhaltung seien, aber gleichzeitig Thunfisch möglichst billig aus dem Discountladen“ essen würden. Vietz bezeichnet die Tierschützer als „fanatische Leute in deren eigenen Leben nicht viel zusammen passt“.

Der WDSF-Vorsitzende Ortmüller hatte sich letzte Woche in einem öffentlichen Appell an alle Stadträte und Stadtrats-Bewerber in Nürnberg gewandt und gefordert, die Show-Haltung der Delfine zu überdenken und sofort zu stoppen, da eine Gefährdung von Menschen durch die intelligenten Wildtiere niemals ausgeschlossen sei, wie ein schwerer Delfin-Unfall mit einer Trainerin vor zwei Wochen im Loro-Park auf Teneriffa gezeigt habe. Außerdem solle vor der Kulturausschusssitzung am Freitag „wohlwollend überlegt werden“, ob dem teuren Neubau der Lagune zugestimmt werden könne. Das WDSF hat dem Tiergarten angeboten, zusammen mit seinem Mitbegründer, dem ehemaligen TV-Trainer von Flipper und heutigen Delfinschützer Richard O’Barry aus Florida, und dem WDSF-Biologen, Dr. Christian Schulz von der Ruhr-Universität Bochum, bei einem „Auslaufen des Delfinariums“ beratend zur Seite zu stehen. O’Barry hatte das Delfinarium bei seinem Besuch in Nürnberg im Juni anlässlich des siebten toten Delfinbabys innerhalb von drei Jahren noch als „Todestrakt“ bezeichnet, aus dem keiner der Delfine jemals mehr lebend herauskommen würde.

Jürgen Ortmüller mahnte die Stadtratsmitglieder zur Besonnenheit und äußerte sich zu den Aussagen des Stadtratskandidaten Peter Vietz: „Es handelt sich hier nicht um eine Öko-Debatte, sondern um eine auch für die Nürnberger Bevölkerung wichtige Entscheidung, welche die Höhe der Eintrittsgelder und die weitere Verschuldung der Stadt Nürnberg betrifft.
Delfine gehören nicht in Betonbuchten und sind als Wildtiere auch für eine in Nürnberg geplante Delfintherapie völlig ungeeignet.“

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilte inzwischen mit, dass weder die Bundesregierung noch die gesetzlichen Krankenkassen eine Delfintherapie unterstützen. Da die Bundesregierung die Delfintherapie als überwiegend kommerziell einstuft, sind Einfuhren von Delfinen für diese Zwecke ausgeschlossen, so der parlamentarische Staatssekretär Gerd Müller im Namen der Bundesregierung. --Ende

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Angaben zum Autor
Jürgen Ortmüller
WDSF-Vorsitzender

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