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Soziale Marktwirtschaft und kleine Einheiten

Pressemitteilung von RSS-Feed Wissenspoool Westküste
22.03.2012 - 20:44 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) Vom 31. März bis 2. April 2012 findet ein Initiativseminar der Konrad-Adenauer-Stiftung in Büsum statt. Titel dieses Seminars ist „Soziale Marktwirtschaft und kleine Einheiten“. Durch den demografischen Wandel und die Finanznot der öffentlichen Hand ist es heutzutage nicht mehr möglich, die geografischen Randgebiete zu fördern, wie es die Erfinder der Sozialen Marktwirtschaft Wilhelm Röpke, Alfred Müller-Armack und andere noch wollten, und wie es auch über Jahrzehnte hinweg gehandhabt wurde. Daher müssen jetzt andere Rezepte her.
Für diesen Zweck diskutieren die Teilnehmer des Seminars die Dithmarscher Thesen, die Anregungen für die Vitalisierung des ländlichen Raumes und der Bürgergesellschaft im Allgemeinen geben sollen.
http://www.wissenspool-westkueste.de/philosophie.php

Dithmarscher Thesen: Zentralisierung ist keine Lösung

Die allgemeine Finanznot der öffentlichen Hand und der demografische Wandel führen insbesondere auf dem Lande zu einer zunehmenden Zentrierung von Aufgaben und der Entvölkerung weiter Teile der Peripherie. Doch diese Tendenz ist keine Zwangsläufigkeit.
Jeder Mensch kann etwas dagegen unternehmen – nicht nur durch Demonstrationen, sondern durch persönliches Engagement. Durch eigene Ideen kann man etwas bewegen.
Daher schlagen wir vor:
1. Bewusstmachung des Wissens und der Fähigkeiten in der Region
Man glaubt häufig gar nicht, was auch auf dem Land alles möglich ist - bis man sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst wird. Es wäre daher möglich, ein Wissenspool-Westkueste aufzubauen, in welchem diese Fähigkeiten für Einheimische und Auswärtige transparent gemacht und mögliche Anwendungsbeispiele aufgezeigt werden.
Dieses wird auch auswärtige Investoren anziehen, weil man sich durch das Wissen über die eigenen Stärken besser darstellen kann.
2. Zwischenmenschliche Zusammenarbeit auf allen Ebenen
Hat man sich erstmal darüber Klarheit verschafft, welche Fähigkeiten man selbst, andere Personen, aber auch die Region besitzen, ist es möglich, sehr effektiv zusammenzuarbeiten und viele Probleme ohne die öffentliche Hand zu bewältigen.
3. Abkehr vom Anspruchsdenken
In einer Bürgergesellschaft, wie wir sie anstreben, sind keine Wut- sondern Mutbürger gefragt, wie es auch kürzlich von unterschiedlicher politischer Seite betont wurde. Man braucht Mut, sich wieder auf sich selbst und auf seine Mitmenschen zu verlassen und selbst Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
4. Zusammenarbeit zwischen starken und schwachen Gesellschaftsmitgliedern
Kein Mensch ist in einer freiheitlichen Gesellschaft zur Gänze stark oder schwach. Ein jeder Mensch kann etwas zum Gelingen des gesellschaftlichen Miteinanders tun, ob jung oder alt, ob hier geboren oder nicht. Jeder Mensch hat unterschiedliche Begabungen, die sich wechselseitig ergänzen können.
5. Selbst Versuchen statt fordern
Durch das Nachdenken über eigene Problemlösungsstrategien für individuelle Probleme wird man das Empfinden, ungerecht behandelt zu werden, vermindern können. Das Fordern wird hierbei immer weniger Spaß machen, als eigene Lösungsansätze anzustreben.
6. Investitionspool-Westküste
Eine Möglichkeit, größere Unabhängigkeit vom öffentlichen Sektor zu bekommen, ist der Investitionspool-Westkueste.
Lokal ansässige Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen könnten sich zu einer Investitionsgesellschaft zusammenschließen, die durch eigene Kraft Projekte finanziert, die für alle Mitglieder des Pools vorteilhaft sind. Welche Projekte gefördert werden, ist von einem branchenübergreifenden Gremium innerhalb dieses Pools zu entscheiden.
7. Habe keinen weltlichen Herrn über Dir und keinen Knecht unter Dir
In einer sich wechselseitig ergänzenden Gesellschaft herrscht eine flache Hierarchie vor, die es jedem Einzelnen ermöglichen soll, seine eigenen Ideen zum Wohl des gesellschaftlichen Ganzen einzubringen. Diese Voraussetzung soll einen Wettbewerb der Ideen auslösen, der abermals die Vielfalt der Ressourcen verdeutlichen kann.
8. Wir sind frei
In den sieben vorangegangenen Thesen sollte klar geworden sein, dass kleine Einheiten weiter möglich sind. Sie sind die Voraussetzung für ein freies, selbstbestimmtes Leben, in welchem man seinen eigenen Wert erkennt und für die Gesellschaft nutzbar machen kann. Nicht gegeneinander, nur miteinander werden wir die Herausforderungen der Zukunft daher bewältigen können. Aber, wir werden sie bewältigen, denn wir sind frei!

Carsten Dethlefs

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Südergeest 2
25799 Wrohm

+49 (0)4802 - 464

www.wissenspool-westkueste.de

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