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Streit um Nürnberger Delfinarium geht weiter – Tierschützer fordern Baustopp

Pressemitteilung von RSS-Feed Journal Society GmbH
13.11.2008 - 14:10 Uhr - Politik & Gesellschaft

(prcenter.de) (13.11.08 Radolfzell/Bodensee) Nach dem Spatenstich der „Delfinlagune“, verschärft sich die Auseinandersetzung zwischen Tierschützern und der Stadt Nürnberg.

In einem STERN-Bericht vom 12.11.2008 äußerte die Pressesprecherin des Tiergartens in Nürnberg, Nicola Mögel, dass die meisten Delfine schon bei den ersten Erdarbeiten vorübergehend die Nahrungsaufnahme verweigert hätten. Wal- und Delfinschützer Morlok aus Radolfzell: „Ich befürchte, dass die Delfine ernsthaft erkranken und gar sterben könnten. Wenn die hochsensiblen Delfine schon beim Heranrücken der Bagger und leichten Erdarbeiten so verstört reagieren, ist es nicht zu verantworten, dass sie nun mehr als zwei Jahre lang dem Lärm der Bauarbeiten ausgesetzt werden. Ich habe deshalb die Genehmigungsbehörden der Stadt Nürnberg und die Regierung von Mittelfranken in Ansbach aufgefordert, sofortige Schutzmaßnahmen für die Delfine einzuleiten.“

Der beste Schutz für die Delfine wäre, so Morlok, wenn die Tiere während den Bauarbeiten dort überhaupt nicht anwesend wären. Er forderte deshalb auch den Europäischen Zooverband EAZA auf, die Delfine während der über zwei Jahre kalkulierten Bauphase in einem anderen Delfinarium unterzubringen. Morlok: „Falls dies im Moment nicht möglich ist, dann muss, um für die Tiere weiteren unnötigen Stress zu vermeiden, das Delfinarium für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Dies wurde auch schon bei einem früheren Umbau zwischen 1988 und 1990 zum Schutz für die Delfine umgesetzt. Während dieser Zeit hatte der Tiergarten sogar zusätzlich über 100.000 Besucher.“

Morlok, der die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft als nicht artgerecht beurteilt und deshalb ablehnt, drohte den zuständigen Behörden, dass bei eventuell eintretenden Krankheits- oder Todesfällen durch das Unterlassen jetzt noch durchführbarer Schutzmaßnahmen strafrechtliche Schritte eingeleitet werden. Das internationale Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) hat bereits Strafanzeige wegen durchgeführter Delfintherapien im Nürnberger Tiergartens eingeleitet, welche aus Sicht des WDSF-Vorsitzenden, Jürgen Ortmüller, aufgrund der Verwendung von Wildfängen illegal waren.--

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