UFOs 2007: Massenhaft waren sie da - und sie kommen zu Silvester wieder!
von
Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene, CENAP
27.12.2007 - 14:21 Uhr - Sonstiges
(prcenter.de) UFO-Jahresbilanz 2007: Paradox - Soviele "UFO-Meldungen" wie nie zuvor, aber...
Mannheim. Was ging in diesem Jahr "komisches am Himmel" vor sich? Das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene erhielt zwar bald 440 Meldungen aus ganz Deutschland über mutmaßliche Beobachtungen "unidentifizierter Flugobjekte" - UFOs -, aber Werner Walter vom UFO-Meldetelefon ist trotzdem perplex. Er sagt: "Alleine 400 dieser Meldungen gehen auf einen erstnals dieses Jahr neu in Deutschland in den Nachthimmel geschickten Partygag-Artikel namens 'Asiatische Himmelslaternen' zurück, die als orange-rote Lichtkörper minutenlang durch den Himmel ziehen und einen unheimlichen Lichtschein hergeben. Hätte es die aber nicht als Innovation gegeben, wären es nur knapp 40 Meldungen dieses Jahr gewesen - so wenig wie nie!" So gesehen ist das schon paradox...
Eindeutig war der Schwerpunkt der Beobachtungsmeldungen dieses Jahr das Ruhrgebiet und Baden-Württemberg. In 2/3 der Beobachtungsmeldungen waren gleichzeitig mehrere dieser Himmelslaternen durch die Lüfte gezogen, um "den UFO-Effekt" für die Zufallszeugen zu verursachen. "In der Silvesternacht steht wohl dann eine 'Massen-Invasion' von UFOs an, da sich diese Miniaturheißluftballons ideal als Alternative für normale Silvesterraketen anbieten - und sich ihre Wirkung bereits seit Pfingsten bestens bewährt hat", sieht es der 50-jährige Hobbyastronom mit über 30 Jahren praktischer Erfahrung im Umgang mit "UFO-Meldungen", von denen aber auch noch nie eine auf "zweifelsfrei eine echte 'Fliegende Untertasse' zurückging". Wie es die ganze Historie des inzwischen 60-jährigen Mythos des Weltraumfahrt-Zeitalters bereits ebenfalls zeigte. Für Walter sind daher 'Fliegende Untertassen' nur der Lug und Trug am Horizont...
Und der traurige Rest?
Von den 40 verbliebenen UFO-Meldungen, die keine 'Asiatischen Himmelslaternen' waren, stellten die meisten entweder nicht-erkannte Wetterballone oder Großsternschnuppen dar. Auch ein paar Tageslicht-Fotos mit "grauen oder schwarzen Dingern" wurden eingereicht, wo wohl zufällig Insekten oder Vögel unbeachtet mit aufs Bild kamen und unscharf sich in ihrer Eigenbewegung dort zeigten, um scheinbar "seltsame Phänomene" zu hinterlassen. "In fünf Fällen, wollten uns Scherzbolde mit abenteuerlichen und wilden Geschichten ganz frech narren", so Walter. Die letzten "UFO-Sichtungen" gab es ausgerechnet an "Heiligabend", wo bisher noch nie irgendwelche außergewöhnlichen Himmelsphänomene als UFOs gemeldet wurden. Der Mannheimer sieht es auch hier nüchtern: "Aber auch diese waren nur die Asia-Lampions, da haben wohl schon die ersten Leute für Silvester geübt..."
Ende
Angaben zum Autor
Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene, CENAP Mannheim
c/o Werner Walter, Eisenacher Weg 16, 68309 Mannheim, Germany
Das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP.de) wurde 1976 in Mannheim als private und ehrenamtliche Organisation gegründet, um angeblichen Himmelsbeobachtungen von \\\\\\\\\\\\\\\'unidentifizierten Flugobjekten\\\\\\\\\\\\\\\' (UFOs} nachzugehen.
Zu finden im Internet unter http://www.cenap.de
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