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Uniscore Inkasso - Verbraucherdienst e.V. warnt vor dubiosen Inkassoforderungen

Pressemitteilung von RSS-Feed Verbraucherdienst e.V.
05.05.2011 - 13:16 Uhr - Finanzen & Recht

(prcenter.de) Verbraucherdienst e.V. warnt vor dubiosen Inkassobüros, die zum Teil auf betrügerische Weise versuchen nicht bestehende Forderungen einzuziehen. Mit einem Erlebnis, das ein solches unseriöses Vorgehen nahelegt, war zum Beispiel Otto R., heute überzeugtes Mitglied des Verbraucherdienst e.V., konfrontiert.

Der 77-jährige Rentner aus Wiek erhielt ein Schreiben von der Uniscore Forderungsmanagement GmbH aus Ludwigshafen. Uniscore erklärte die Zahlungsaufforderung gegen Herrn R. wie folgt. Die Firma Euro Rente Plus als Ursprungsgläubiger stelle eine Forderung in Höhe von 94,69 Euro gegen Herrn R., für deren Beitreibung Uniscore beauftragt sei.

Die Forderung der Uniscore Forderungmanagement GmbH gegenüber dem Rentner aus Wiek:

Ursprungsforderung (EuroRentePlus) 94,69 Euro
vorgerichtliche Inkassokosten 37,50 Euro
zzgl. Auslagen 7,50 Euro
Anwaltsgebühren 39,00 Euro
Auskunftskosten 7,50 Euro
Gläubigerspesen 20,00 Euro
pauschale Kontoführungsgebühren 25,00 Euro
Gesamtforderung 231,19 Euro.

Auf eine telefonische Nachfrage von Otto R. bei Uniscore Forderungsmanagement wer EuroRentePlus denn sei teilte ihm eine Mitarbeiterin des Inkassobüros mit, dass es sich bei der ursprünglichen Forderung um ein Gewinnspiel handelt. Ein Vertragsverhältnis mit EuroRentePlus bestritt Otto R. allerdings vehement. Dennoch wurde die Forderung seitens Uniscore Inkasso weiterhin beigetrieben unter Androhung gerichtliche Schritte durch die Prozessbevollmächtigten Kanzlei Schäfer & Valerio RA. C.C.

Otto R. nahm mit Verbraucherdienst e.V. Kontakt auf. Der Rentner handelte richtig. Wenn man ein Schreiben von einem Inkasso- Büro erhält, das man sich nicht erklären kann, sollte man auf keinen Fall sofort zahlen. Bei Erhalt eines gerichtlichen Mahnbescheides empfiehlt sich die Hinzuziehung eines Rechtsbeistands wenn Widerspruch eingelegt wurde. Zu beachten ist das, wenn ein Rechtsbeistand hinzugezogen wird, bei Forderungen aus dem Gewinnspielbereich u.o Erotikbereich, eine Vielzahl von Rechtschutzversicherungen eine außergerichtliche Kostendeckung nicht übernehmen.

Von Schmähungen oder Drohungen solle man sich nicht beeindrucken lassen – auch wenn dies mitunter schwer ist, wie Verbraucherdienst e.V. von Vereinsmitgliedern weiß. Gerade ältere Menschen, die vielleicht noch nie mit Anwalt oder Gericht zu tun hatten, können nach so einem Brief manchmal nächtelang nicht schlafen.

Verbraucherdienst e.V. prüfte in der Vergangenheit zahlreiche Zahlungsauforderungen der Uniscore Forderungsmanagement GmbH und deren Prozessbevollmächtigte Kanzlei Schäfer & Valerio. Die von Verbraucherdienst geprüften Forderungen gegen Vereinsmitglieder konnten juristisch nicht glaubhaft begründet werden. Dies beweisen die durch Verbraucherdienst e.V. und Kooperationspartner erstrittenen Urteile für die Mitglieder des Vereins: http://www.verbraucherdienst.com/aktuelles/verbraucherdienst-aktuelles-details.php?id=108

Vereinsmitglied Otto R. schläft heute wieder ruhig. Verbraucherdienst e.V. erwirkte eine Klagerücknahme http://www.verbraucherdienst.com/cms_upload/Uniscore_SchaeferValerio_KlaRueckNah_Otto_R..pdf

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Verbraucherdienst e.V.
Gänsemarkt 47
45127 Essen
T 0201 176790
M info@verbraucherdienst.com

Zweck des Vereins ist es, die Interessen von Verbrauchern durch Aufklärung und Beratung wahrzunehmen und Verbraucher vor rechtswidrigen unternehmerischen Praktiken zu schützen, insbesondere in folgenden Bereichen: Vertragsschlüsse unter Einbeziehung von Telekommunikationsmitteln, Fernabsatzverträge i.S.d. § 312b BGB, Haustürgeschäfte i.S.d. § 312 BGB, Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Telekommunikationsverträge, Time-Sharing-Verträge, Finanzvermittlungsverträge, Gewinnspiele, Versendung unerwünschter E-Mails (Spam), unrechtmäßige Abbuchungen. Ziel des Vereins ist es insbesondere, eine Bündelung von Verbraucherinteressen in Fällen zu ermöglichen, in denen eine Vielzahl von Verbrauchern durch die gleichen unternehmerischen Praktiken betroffen ist, um diesen so die Durchsetzung ihrer Rechte zu erleichtern. Zur Durchsetzung der Verbraucherrechte im Einzelfall arbeitet der Verein mit Rechtsanwälten zusammen, die erforderlichenfalls von den Verbrauchern mit ihrer außergerichtlichen und gerichtlichen Vertretung beauftragt werden können. Die Erreichung dieses Zwecks wird insbesondere durch die nachfolgenden Aktivitäten verwirklicht: die Aufklärung der Öffentlichkeit über Verbraucherrechte, die Information über aktuelle Rechtsprechung und Rechtsentwicklungen sowie die Warnung vor aktuellen rechtswidrigen Praktiken, insbesondere durch das Betreiben eines eigenen Internet-Portals, die Versendung von Rundschreiben an Vereinsmitglieder und interessierte Verbraucher, die Durchführung von Informationsveranstaltungen und die Zusammenarbeit mit Polizei, Staatsanwaltschaften, Presse und Fernsehsendern, die Unterbindung von Verstößen gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, das Recht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und andere Verbraucherschutzgesetze im Sinne des § 2 UKlaG durch geeignete Maßnahmen, erforderlichenfalls auch durch die Einleitung gerichtlicher Verfahren. Zu diesem Zweck strebt der Verein seine Anerkennung als qualifizierte Einrichtung im Sinne des § 4 UKlaG an.

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