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WDSF-Proteste zum Delfinschutz im Bundestag umgesetzt

Pressemitteilung von RSS-Feed Journal Society GmbH
15.06.2009 - 14:30 Uhr - Umwelt & Natur

(prcenter.de) (Hagen-Westf.) Im Vorfeld der jährlichen Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) vom 22. – 26.06.2009 in Madeira/Portugal befasste sich der Deutsche Bundestag am 28. Mai 2009 mit einer Initiative des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF), die Gefangenschaft von Delfinen in den Delfinarien zu stoppen und den Delfinschutz zu verstärken.

Zusammen mit dem Walschützer Andreas Morlok und dem Ex-TV-Flipper Trainer Richard O’Barry hatte der Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller, aus Hagen-Hohenlimburg im Mai letzen Jahres eine Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin durchgeführt und sämtliche Bundestagsparteien aufgefordert, ein ausnahmsloses Importverbot für Wale und Delfine nach Deutschland zu beschließen, um die Haltung der Meeressäuger für Ausstellungszwecke in den Delfinarien zu verbieten, da diese eine Qual für die Tiere seien, die in Freiheit täglich bis zu 100 Kilometer zurück legen und hohe Tauchtiefen erreichen. In umfangreichen Gesprächen und Kontakten mit Bundestagsabgeordneten klärte das WDSF über die mangelhaften Haltungsbedingungen in den Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg auf. Außerdem monierte das Forum die kritischen Walschutzaussagen der Bundesregierung gegenüber dem angeblich „wissenschaftlichen“ Walfang der Japaner bei gleichzeitig erlaubtem sog. Bildungsangebot für Zwecke der Forschung durch die Gefangenhaltung von Delfinen in deutschen Zoos.

Jetzt befasste sich der Deutsche Bundestag mit den Vorschlägen des WDSF. Der Vorschlag eines ausnahmslosen Importverbots, den die Grünen für die Tierschützer eingebracht hatten, ging außer den Linken allen anderen Bundestagsparteien zu weit. Allerdings wurde der Koalitionsantrag „den Delfinschutz voran bringen“ nach umfangreichen Redebeiträgen aller Bundestagsparteien angenommen.

Alle Fraktionen waren sich einig, dass die Haltungsbedingungen in den Delfinarien entsprechend der Forderung der Tierschützer erheblich verbessert werden müssen, um die biologischen Grundbedürfnissen der hochintelligenten Tiere zu erfüllen. Außerdem wurde mit dem Antrag die Bundesregierung aufgefordert, „sich weiterhin auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene aktiv gegen die illegale Einfuhr von in freier Wildbahn gefangenen Delfinen einzusetzen und zur Verminderung und Vermeidung dieser Einfuhren entsprechende Kontrollen durchzuführen“.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Der Bundestagsbeschluss ist ein richtiger Schritt in die richtige Richtung. Unsere intensiven Proteste wurden von den Bundestagsparteien offenbar gehört und kommen dem Delfinschutz nun hoffentlich vermehrt zu Gute. Die Zoobesucher können zum Delfinschutz beitragen, indem sie erst gar kein Delfinarium besuchen, denn die Nachfrage regelt in diesem Fall das Angebot.“

Für den Inhalt der Pressemitteilung ist der Autor verantwortlich.

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Angaben zum Autor
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
gemeinnützige Meeressäuger-Umweltschutzgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt)
Möllerstr. 19
58119 Hagen
Tel.: 02334/919022
mobil: 0172/876 2002
www.wdsf.de

Dresdner Bank Hagen
Kto.: 09 123 544 00
BLZ: 450 800 60

*Gesellschafter-Geschäftsführer
Jürgen Ortmüller
Steuerbefreit durch Finanzamt Hagen (St.Nr. 321/5807/1765) - AG Hagen
Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die ihr zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke des Tierschutzes zugewendet werden, Zuwendungsbestätigungen nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck (§ 50 Abs. 1 EStDV) auszustellen.

© Journal-Society GmbH -jsg- Presseagentur/Mediengesellschaft Amtsgericht Hagen HR-B Nr.:4037 Möllerstr. 19 58119 Hagen Tel.: 02334/9190-12 Fax: 02334/9190-19 Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/story.htx?firmaid=43450 Die Journal Society GmbH (jsg) wurde Anfang 2000 gegründet, um ein kritisches Umweltmagazin herauszugeben. Darüber hinaus erstellt die Journal Society GmbH Film- und Fotoaufnahmen mit Berichterstattung und stellt diese den Medien zur Verfügung (so z.B. Färöer-Walfang -ARD/Sat1/WDR/HR) und berichtet über die jährlichen Kongresse der Internationalen Walfang Kommission (IWC). Insbesondere befasst sich die jsg mit Themen des Wal- und Delfinschutzes und maritimer Säugetiere.

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