krisenkaopitalismus - Wohin es geht, wenn es so weiter geht
von
Rosa-Luxemburg-Stiftung
24.11.2008 - 14:12 Uhr - Sonstiges
(prcenter.de) Das Buch zur Krise
Die Krise ist da und sie trifft Europa hart. Der Finanzgipfel der
führenden Industrienationen (G20) hat am vergangenen Wochenende mit
makulatorischen Vorgaben das Prinzip des "Weiter so" festgeschrieben. Die
tiefer liegenden Ursachen der Krise wurden nicht thematisiert, auch nicht
seitens der europäischen Teilnehmer. Die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung
ist auch nach diesem Gipfel nicht geeignet das Entstehen neuer Krisen zu
verhindern. Noch weniger wird sie die Beseitigung der globalen ökonomischen
Unterschiede und der sozialen Ungleichheit herbeiführen. Wo aber geht es
hin, wenn es so weitergeht? Wie viele Krisen verkraftet die Weltwirtschaft
und zu wessen Lasten gehen diese? Der erste Band der neuen reihe 21 der
Zukunftskommission der Rosa-Luxemburg-Stiftung widmet sich diesen Fragen und
versucht Antworten zu geben. Es ist DAS BUCH ZUR KRISE.
Im Rahmen der Vorstellung der Reihe 21 mit dem Titel »Krisenkapitalismus -
Wohin es geht, wenn es so weitergeht« werden als Gäste der Rosa-Luxemburg
Stiftung Prof. Dr. Peter Brandt (Professor für Neuere Geschichte an der
Fernuniversität Hagen), Katja Kipping (Stellvertretende Parteivorsitzende
DIE LINKE und MdB) und Prof. Dr. Dieter Klein (Vorsitzender der
Zukunftskommission) den Kapitalismus und seine Krisenhaftigkeit diskutieren.
ZEIT: Dienstag, 25. November 2008, 18:00 Uhr
ORT: Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstr. 12, 10117 Berlin
GÄSTE: Prof. Peter Brandt, Katja Kipping und Prof. Dieter Klein
Angaben zum Autor
Rosa-Luxemburg-Stiftung Medienvertreter und interessierte Gäste zu der Veranstaltung »Menschenrechte und Sozialismus« mit Oskar Lafontaine, Bosiljka Schedlich und Prof. Günter Mayer.
Zeit: Donnerstag, 4. Dezember 2008, 10.00-12.30 Uhr
Ort: Konferenzsaal der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin
Die Idee des Sozialismus entstand als Forderung \"alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist\" (Karl Marx). Eine Ordnung der Freiheit, Gleichheit und Solidarität sollte entstehen. Die kommunistischen Revolutionen des 20. Jahrhunderts gaben vor, durch die Diktatur einer Partei und durch zentralistisch verwaltetes Eigentum diese Ziele einzulösen. Einige wirtschaftliche und soziale Fortschritte wurden mit der Beseitigung grundlegender Freiheitsrechte erkauft. Das Experiment eines Sozialismus ohne Demokratie musste jedoch scheitern. Daher benennt DIE LINKE auch und im Besonderen die umfangreiche Missachtung politischer und individueller Menschenrechte durch die SED. Und sie hebt die Universalität der Menschenrechte hervor. Das Ende dieses Sozialismus war zugleich die Chance für einen Neubeginn. Menschenrechte und Sozialismus müssen heute Gleichheit in Freiheit für jede und jeden bedeuten und die Anerkennung sozialer ökologischer und kultureller Menschenrechte beinhalten.
Presse-Kontakt:
Rosa-Luxemburg Stiftung
Ramona Hering
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel. 030 44310 417
Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.
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